Volkssolidarität


Brandenburg

Unsere Urlaubsreise nach Bansin

Ein Besucher unser Kontakt- und Beratungsstelle berichtet

Die Urlaubsreise der Kontakt- und Beratungsstelle „Halbinsel“ der Volkssolidarität in Prenzlau führte uns in diesem Jahr vom 18. bis 23. Juni 2018 erneut auf die Insel Usedom, nach Bansin.

Da das Interesse an unseren jährlichen Urlaubsreisen seit Jahren zugenommen hat und wir gerne alle zusammen reisen wollten, haben wir uns dieses Jahr für die Fahrt in einem Reisebus entschieden. In den vergangenen Jahren sind wir mit mehreren kleinen Transportern gereist, dies war nun platztechnisch nicht mehr umsetzbar. Auch Dank mehrerer Spenden war es uns dieses Jahr möglich, den großen Bus zu finanzieren.

Nach einer sehr schönen Anreise nach Bansin nutzen wir dann vor Ort die öffentlichen Verkehrsmittel. So konnten auch Ausflüge sehr individuell gestaltet werden.

Wir waren unter anderem in Ahlbeck und Swinemünde und besuchten die Sandskulpturenausstellung, die dieses Jahr unter dem Motto „Die Welt des Kinos“ lief und uns sehr begeisterte. Anschließend waren wir auf dem Markt und ließen den Abend mit Bummeln und Essen ausklingen.

Weitere schönen Momente hatten wir als Besucher von „Karls Erdbeerhof“ in Koserow und als Zuschauer in einem großen Zirkus. Wir sahen uns die „Otto-Niemeyer-Holstein“ Ausstellung, welcher ein berühmter ortsansässiger Ex-Berliner und Maler war.

 

Auch das ausgiebige Baden in der Ostsee gehörte zu unseren täglichen Aktivitäten, da das Wetter uns sehr verwöhnte.

Den Abschluss unserer Reise bildete eine Abendwanderung. Der Weg führte uns erst am Wasser entlang, dann über die Seebrücke und danach durch den Wald. Wir konnten so noch einmal alle Eindrücke auf uns wirken lassen und die Reize der Natur wahrnehmen.

Wie erhofft war unsere Urlaubsreise ein voller Erfolg und jeder hat die freien Tage am Meer genossen. Alle Teilnehmer wünschen sich, dass wir auch in Zukunft eine Reise auf die Beine stellen können und mit den Besuchern der Kontakt- und Beratungsstelle „Halbinsel“ verreisen können.

Besonderer Dank gilt unseren großzügigen Sponsoren Dr. Günter Heise, Dr. Jürgen Hein, Dipl. Psych. Wolfgang Schulz, der Stadt Prenzlau und dem Kreisbeirat der Volkssolidarität.

Otto

 

Psychosoziale Dienste

Zentraler Bestandteil des Selbstverständnisses unserer Dienste ist es, dass Menschen mit und ohne Psychiatrieerfahrung gemeinsam Möglichkeiten schaffen, ein weitgehend selbstbestimmtes „normales“ Leben zu führen und für sich einen angemessenen, respektierten Platz in einem stabilen sozialen Umfeld finden.

Auch die Templiner zieht es an die Ostsee

 

Unsere Prenzlauer Kontakt- und Beratungsstelle (KuB) organisierte schon wiederholt Kurzfahrten an die Ostsee und die Besucher schwärmten jedes Jahr vom schönen Urlaub am Meer. Nun wollten auch die Besucher in Templin gerne die Vorzüge einer begleiteten Urlaubsfahrt kennenlernen. In diesem Jahr planten die Mitarbeiterinnen der Templiner KuB erstmals eine Reise, Ziel war das Ostseebad Heringsdorf. Mit viel Geschick und Umsicht wurde mit Blick auf die individuellen Möglichkeiten der Interessierten ein ansprechendes Angebot entwickelt. Schnell waren alle Reiselustigen angemeldet. Mit einem Kleinbus ging es für die sieben Urlauber los, der Sonne entgegen. Das gute Wetter sollte sich die gesamte Reisezeit über halten. Nach entspannter Fahrt wurden die Zimmer bezogen, jede/r war mit der Unterkunft direkt an der Strandpromenade zufrieden. Die meiste Zeit verbrachten wir natürlich am Strand und am Meer. Die Waghalsigsten stürzten sich in die, mit 14 Grad recht kühle, Ostsee, die anderen genossen Wind und Wellen. Bei Kaffee und Eis ließ es sich die Nachmittage gut aushalten. Wir schauten uns auch die Steilküste von Koserow an und waren mit dem Bäderexpress unterwegs. Nach einem letzten Fischbrötchen ging es für alle Urlauber wieder nach Hause - mit Reiseplänen für das nächste Jahr im Gepäck!

Unser MAE-Projekt in Prenzlau macht mobil!

 

In Vorbereitung auf die schöne Sommerzeit wurde bereits im Februar die Idee einer Fahrradwerkstatt entwickelt. Neben den gut funktionierenden Betätigungsmöglichkeiten in der Holzwerkstatt, beim kreativen Gestalten oder im Garten, sollte die Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“ weiter verstärkt werden. Die Chance auf eine verbesserte eigenständige Mobilität in und um das Prenzlauer Stadtgebiet war das Ziel. Auch die Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft (UDG) erkannte die gute Grundidee sofort und stellt uns seitdem regelmäßig ausgesonderte „Drahtesel“ zur Verfügung. An dieser Stelle bedanken wir uns vielmals für die sehr gute Unterstützung. Mit ein paar Hinweisen der unserer Anleiter und dem passenden Werkzeug, ist es unseren Teilnehmern nun möglich, alte Fahrräder wieder gebrauchsfähig und verkehrstüchtig herzurichten. Jeder Teilnehmer hat nun die Möglichkeit seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu testen, anzuwenden und weiterzuentwickeln. Schritt für Schritt werden die Fahrräder überprüft, repariert und nach Bedarf verändert. Nach einer abschließenden Probefahrt findet sich schnell ein neuer Besitzer für unsere erneuerten Fahrräder. Das angenehme Wetter der vergangenen Wochen lud förmlich zum Radfahren ein und so stieg in den letzten Tagen nochmals das Interesse. In gemeinsamer Arbeit und wechselseitiger Unterstützung fanden bisher sechs Fahrräder neue Besitzer. Wir freuen uns über Ihre ungenutzten Fahrräder im Keller, oder überzähligen Ersatzteile als Spende. Sie finden eine sinnvolle Weiterverwendung und helfen benachteiligten Menschen in unserer Region.

Ein kurzer Anruf genügt: 03984 71101

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