Volkssolidarität


Brandenburg

Psychosoziale Dienste

Zentraler Bestandteil des Selbstverständnisses unserer Dienste ist es, dass Menschen mit und ohne Psychiatrieerfahrung gemeinsam Möglichkeiten schaffen, ein weitgehend selbstbestimmtes „normales“ Leben zu führen und für sich einen angemessenen, respektierten Platz in einem stabilen sozialen Umfeld finden.

Auch die Templiner zieht es an die Ostsee

 

Unsere Prenzlauer Kontakt- und Beratungsstelle (KuB) organisierte schon wiederholt Kurzfahrten an die Ostsee und die Besucher schwärmten jedes Jahr vom schönen Urlaub am Meer. Nun wollten auch die Besucher in Templin gerne die Vorzüge einer begleiteten Urlaubsfahrt kennenlernen. In diesem Jahr planten die Mitarbeiterinnen der Templiner KuB erstmals eine Reise, Ziel war das Ostseebad Heringsdorf. Mit viel Geschick und Umsicht wurde mit Blick auf die individuellen Möglichkeiten der Interessierten ein ansprechendes Angebot entwickelt. Schnell waren alle Reiselustigen angemeldet. Mit einem Kleinbus ging es für die sieben Urlauber los, der Sonne entgegen. Das gute Wetter sollte sich die gesamte Reisezeit über halten. Nach entspannter Fahrt wurden die Zimmer bezogen, jede/r war mit der Unterkunft direkt an der Strandpromenade zufrieden. Die meiste Zeit verbrachten wir natürlich am Strand und am Meer. Die Waghalsigsten stürzten sich in die, mit 14 Grad recht kühle, Ostsee, die anderen genossen Wind und Wellen. Bei Kaffee und Eis ließ es sich die Nachmittage gut aushalten. Wir schauten uns auch die Steilküste von Koserow an und waren mit dem Bäderexpress unterwegs. Nach einem letzten Fischbrötchen ging es für alle Urlauber wieder nach Hause - mit Reiseplänen für das nächste Jahr im Gepäck!

Unser MAE-Projekt in Prenzlau macht mobil!

 

In Vorbereitung auf die schöne Sommerzeit wurde bereits im Februar die Idee einer Fahrradwerkstatt entwickelt. Neben den gut funktionierenden Betätigungsmöglichkeiten in der Holzwerkstatt, beim kreativen Gestalten oder im Garten, sollte die Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“ weiter verstärkt werden. Die Chance auf eine verbesserte eigenständige Mobilität in und um das Prenzlauer Stadtgebiet war das Ziel. Auch die Uckermärkische Dienstleistungsgesellschaft (UDG) erkannte die gute Grundidee sofort und stellt uns seitdem regelmäßig ausgesonderte „Drahtesel“ zur Verfügung. An dieser Stelle bedanken wir uns vielmals für die sehr gute Unterstützung. Mit ein paar Hinweisen der unserer Anleiter und dem passenden Werkzeug, ist es unseren Teilnehmern nun möglich, alte Fahrräder wieder gebrauchsfähig und verkehrstüchtig herzurichten. Jeder Teilnehmer hat nun die Möglichkeit seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu testen, anzuwenden und weiterzuentwickeln. Schritt für Schritt werden die Fahrräder überprüft, repariert und nach Bedarf verändert. Nach einer abschließenden Probefahrt findet sich schnell ein neuer Besitzer für unsere erneuerten Fahrräder. Das angenehme Wetter der vergangenen Wochen lud förmlich zum Radfahren ein und so stieg in den letzten Tagen nochmals das Interesse. In gemeinsamer Arbeit und wechselseitiger Unterstützung fanden bisher sechs Fahrräder neue Besitzer. Wir freuen uns über Ihre ungenutzten Fahrräder im Keller, oder überzähligen Ersatzteile als Spende. Sie finden eine sinnvolle Weiterverwendung und helfen benachteiligten Menschen in unserer Region.

Ein kurzer Anruf genügt: 03984 71101

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