Volkssolidarität


Brandenburg

Tafel Seelow

In Zeiten zunehmender Arbeitslosigkeit nimmt naturgemäß auch die Armut und Unterversorgung innerhalb der Bevölkerung zu.

Die Seelower Tafel will Hartz-4-Empfänger, Geringverdiener und Rentner erreichen, aber auch Alleinerziehende und Migranten sind häufig von Armut bedroht und erhalten Hilfe.

Ein Nachweis der Bedürftigkeit muss erbracht werden um somit sicherzustellen, dass die Hilfe bei den Menschen ankommt, die diese auch dringend benötigen.

 

Ziele und Aufgaben:

Die Seelower Tafel  macht  sich zur Aufgabe überschüssige und gespendete Lebensmittel an Bedürftige weiterzugeben.

Sie gibt gespendete Lebensmittel an einem festen Ausgabetag gegen einen geringen Obolus und gegen Nachweis der Bedürftigkeit ab. Die Abgabe der Lebensmittel richtet sich zum einen nach dem täglich wechselnden Angebot, zum anderen nach der Haushaltsgröße der Kunden.

Lebensmittelgeschäfte und – Händler überlassen der Tafel Waren, die qualitativ noch einwandfrei sind. Dazu zählen Lagerbestände mit nahendem Mindesthaltbarkeitsdatum, Backwaren vom Vortag, Überproduktionen, falsch verpackte Ware oder Obst und Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern.

Menschen die nicht, noch nicht oder auch nicht mehr einer Erwerbsarbeit nachgehen, haben oft auch weniger soziale Kontakte als in irgendeiner Form beschäftigte Menschen. Dieses Fehlen von Beschäftigung mündet oft in allgemeiner Passivität und Rückzug bzw. Ausschluss aus Teilen des gesellschaftlichen Lebens. Die Folge dessen ist ungewollte Isolation. Die Begegnungsstätten der Volkssolidarität wirken diesen Entwicklungen entgegen. Denkbar wären gemeinsame Aktivitäten, Partnerschaften oder auch sonstiges ehrenamtliches Engagement zugunsten einer attraktiven und sinnvollen Freizeitgestaltung aller Interessierten.


Zusätzliche Aufgaben:

Unabhängig von der Tafel werden weitere soziale Hilfen angeboten.

Hilfe für junge Mütter: Unterstützung junger Frauen bei der Suche von Lehrstellen, Wohnraum, Unterbringungsmöglichkeiten für ihre Kinder und Hilfe bei Behördengängen. Des Weiteren gibt es  Patenschaften älteren Frauen mit jungen Müttern, die keine Familie im näheren Umfeld haben.

Sprechstunde für sozial Hilfebedürftige: Seit 2007 gibt es die Sprechstunde in Seelow. Hier wird Unterstützung und Hilfe bei Anträgen von Behörden, insbesondere Job Center und Arbeitsamt gewährt. Seit 2012 sind verstärkt Hilfeanträge bei Rentenfragen und gerichtlichen Angelegenheiten mit bearbeitet worden. Aus den angesprochenen Problemen ergab sich die Notwendigkeit ein weiteres Projekt auf zu bauen, die Nothilfe für sozial schwache Bürger

Nothilfe für sozial schwache Bürger: Nothilfe für sozial schwache Bürger Vorrangig im Oderbruch zeichnet sich ein großer Bedarf an Unterstützung an Hilfeleistungen im täglichen Leben ab. Die zunehmende Altersarmut und Kinderarmut macht eine Unterstützung nötig. Bei Bedarf werden ganzjährig gespendeten Lebensmitteln und Waren des täglichen Lebens, unter Berücksichtigung der gewünschten Anonymität, verteilt. Hier werden besonders ältere Menschen und Kinder berücksichtigt.