Volkssolidarität


Brandenburg

Gedenken an KZ-Befreiung

Am 22. und 23. April ist in zahlreichen Veranstaltungen an die Befreiung der Häftlinge in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück
vor 73 Jahren erinnert worden.
Kulturministerin Martina Münch (SPD)
und Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) gedachten auf der Gedenkveranstaltung in Sachsenhausen mit bewegenden Reden an die Opfer und fanden auch mahnende Worte. „Deutschland dürfe nie wieder ein Land sein, in dem Hass und Hetze gegen Minderheiten auf eine schweigende Mehrheit treffen“, erklärte Monika Grütters.
Erinnert wurde am Wochenende auch an das Schicksal der Häftlinge des Frauen-KZ Ravensbrück.

Beide Gedenkstätten sind zentrale Orte der Erinnerung im Land.
An beiden Tagen gedachten Vertreter von Parteien, Vereinen, Institutionen sowie Privatpersonen der Opfer.
Auch Vertreter der Volkssolidarität des Verbandsbereiches Oberhavel nahmen traditionell an den Gedenkveranstaltungen in den Gedenkstätten Ravensbrück, Sachsenhausen und im Klinkerwerk teil  und würdigten die Opfer der Vernichtungslager mit der Niederlegung von Blumengebinden und dem stillen Gedenken.

Folgendes Fazit der Teilnahme an Gedenkveranstaltungen zieht der Geschäftsführer des Verbandsbereiches Oberhavel der Volkssolidarität im Landesverband Brandenburg, Paul Redel: „Jedes einzelne Opfer der Vernichtungslager ist Mahnung für uns, uns am Auf- und Ausbau eines gerechten Gesellschaftslebens aktiv zu beteiligen und für Toleranz, Frieden und Völkerverständigung einzutreten“.