Volkssolidarität


Brandenburg

Akademie für Senioren eröffnet

Viele Kooperationspartner mit im Boot

"Das Wichtigste ist, dass man nie aufhört zu fragen." Bei der feierlichen Eröffnung unserer Senioren Akademie am 11. Februar endete die Rede von Paul Redel (Geschäftsführer VS Oberhavel) mit diesem Einstein-Zitat. Akademien werden von Universitäten gegründet, genutzt werde der Begriff von Vereinen, die Bildungsangebote machen, sagte Redel. In unserer Kreisgeschäftsstelle, die sich im königlichen Forsthaus in Oranienburg befindet, wurde unter diesem Titel ein Raum geschaffen, in dem Bildungsveranstaltungen für ältere Menschen aber auch alle übrigen Interessierten stattfinden können und der darüber hinaus barrierefrei zugänglich ist. Mit der Kreisvolkshochschule, der Stadtregierung, dem Regine-Hildebrandt-Haus, dem Kreissportbund u.a. habe man kompetente Kooperationspartner gefunden und "sieben Seminare sind schon fest gebucht", freute sich der Geschäftsführer. Er unterstrich, dass die Volkssolidarität mit diesem neuen Angebot "nicht die Konkurrenz" zu anderen Bildungsträgern suche, sondern es als eine Ergänzung betrachte.

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Ambulante Pflege: Kollaps des Systems vermeiden

Staatssekretär Büttner besuchte unsere Sozialstation in Fürstenberg

Wenn die brandenburgische Volkssolidarität in absehbarer Zeit die Tarifbindung für ihre Beschäftigten eingeht, führt an der Klärung bedeutender Finanzierungsfragen kein Weg vorbei. Zumindest die dadurch entstehende Differenz bei den Personalkosten, d.h. der Mehraufwand,  muss durch die Pflegekassen erstattet werden, darin sind sich die Volkssolidarität und Brandenburgs Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner einig. Bei einem Besuch in unserer Sozialstation Fürstenberg sagte Büttner Anfang Februar, obwohl schon seit vielen Jahren diese Themen debattiert worden seien, habe sich leider nichts geändert, es sei lediglich an den Symptomen "herumgedoktert" worden. Angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft  werde die Pflege gerade im ländlichen Raum immer komplizierter. Sollte nicht wirkungsvoll gegengesteuert werden, drohe ein "Drama in der Pflege".

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Zuwachs an wichtigem Wissen

Der Beirat lädt bereits zur 5. Gesprächsrunde mit Experten ein

In kleiner Runde tauschten sich am 30. Januar wieder Beiratsmitglieder und "Neugierige"  zu einem wissenswerten Thema aus. Dieses Format, mit ca. 15 Teilnehmern, hat sich bewährt. Sind doch viele Prominente in kleiner Runde gesprächiger. Und das stimmt, selten konnten die geplanten eineinhalb Stunden eingehalten werden. Genau wie beim aktuellen Gedankenaustausch. Als Expertin war die Chefärztin der Geriatrie des Krankenhauses Hennigsdorf Frau Dr. Sigrid Schadow zu Gast. „Der alte Mensch braucht geistigen Austausch über Fernsehen und Kreuzworträtsel hinaus, Sport oder jedenfalls Bewegung“, sagte Dr. Schadow. Damit antwortete sie auf die Frage, wie der alte Mensch der Demenz vorbeugen könne. Sie stellte ihre Station 22 vor, in der seit 2009 48 Patienten von 14 Ärzten und 20 Vollschwestern, dazu zwölf Pflegekräfte betreut werden können. Dazu kommen noch acht Betten auf der „Inneren“, wo Patienten gemeinsam mit psychiatrischen Medizinern behandelt werden. „Wir fällen Therapie-Entscheidungen erst nach Beratungen mit vielen Fachärzten aus anderen Bereichen, einer Art Kolloquium“, entkräftete Dr. Schadow Vorurteile, auf die Geriatrie „abgeschoben“ zu werden.

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Ein grünes und ein rotes Auge

Ministerpräsident zu Besuch in unserer Einrichtung betreutes Wohnen "LaLeLu" in Stegelitz

Was macht man mit einem Ministerpräsidenten, wenn er zum Weihnachtsbesuch vorbeischaut? Richtig, man beteiligt ihn an der Produktion von Plätzchen. Lange Verzögerungen gibt es nicht, als Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kurz vor Weihnachten unsere Kinder- und Jugendwohngruppe in Flieht-Stegelitz (Uckermark) einen Besuch abstattet. Er erweist sich als sachkundig - auch was das Belegen von Gebäck und Keksen angeht. "Was würden Sie auf dieses Plätzchen legen", fragt eins der Kinder. Die Figur könnte ein grünes Auge und ein rotes Auge bekommen, schlägt der Regierungschef vor. Er lässt sich aber auch anregen. "Was wollen wir für die Nase nehmen? Ich bin nämlich hier, um mal Kinder kennenzulernen, die richtig Plätzchen backen können." Die Frage wird mit dem Griff in die Dose Smarties entschieden.

Foto:  Dietmar Woidke bei der Einweihung der Nestschaukel - ein Geschenk der Landesregiegung

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Hilfe holen ist ein gutes Recht

Beirat debattiert mit Fachleuten

Auch in der 4. Auflage war „Der Beirat will‘s wissen“ ein Gewinn. Für die Mitglieder des Beirats der Volkssolidarität, aber auch für Johannes Kühl, Fachbereichsleiter Soziales und Integration, und dem Mitarbeiter mit Spezialwissen, Hartmut Felber.  Wie beide versicherten! Im umfangreichen Aufgabengebiet ging es um Informationen und Probleme der Grundsicherung. Die nämlich sind auch für VS-Mitglieder, die meisten sind ja Rentner, aktuell. Wer eine ausreichende Altersvorsorge sein Eigen nennt, ist fein raus, auch wenn das Geld nicht für große Sprünge reicht. Allerdings, so Kühl, ist neben der Hilfe zum Lebensunterhalt für Menschen, die erwerbsfähig sind und zu wenig verdienen, die Grundsicherung ausschließlich für Rentner und dauerhaft erwerbsunfähige Menschen  eingerichtet worden.

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Geht nicht gibt`s nicht

Wolfgang Langner ist Leiter der Mitgliedergruppe Oranienburg Altstadt

Foto und Text: Märkische Allgemeine Zeitung vom 14.11.18; Stefan Blumberg

Oranienburg. Die Kuschelecke in seinem Garten in der Augustastraße von Oranienburg spielt eine besondere Rolle in der Arbeit der Volkssolidarität. „Dort entstehen Ideen“, sagt Wolfgang Langner. Im Grünen, am Rande des Wohngebietes, die Blocks unmittelbar vor Augen, tankt der Leiter der Ortsgruppe Altstadt die Energie, die er dann in die Entwicklung von Ideen ummünzt. Davon hat er viele. Er trifft sich dort mit Mitgliedern und vor allem mit potenziellen Mitgliedern. „Ich möchte schon wissen, wer zu uns kommen will“, so der 80-Jährige. Ihm geht es in diesen Gesprächen in seinem selbst angelegten Garten vor allem darum, herauszufinden, welche Beweggründe die Leute haben, um sich der Volkssolidarität anzuschließen und was sich daraus für die Ortsgruppe ergibt. Denn Wolfgang Langner ist nicht der Mann, der seine Mitglieder verwaltet. Er bringt Leben in die Bude, verlässt gern eingetretene Pfade. „Ich möchte vor allem an die Leute kommen, die zu Hause sitzen. Manche tun das schon seit Jahren“, berichtet er.

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