Volkssolidarität


Mecklenburg-Vorpommern

„Erinnern – Betrauern – Wachrütteln“

Unter diesem Motto fand am 27. Januar 2019 die Gedenkveranstaltung für die Opfer der „Euthanasie“ und Zwangssterilisation in M-V während der NS-Zeit in Alt Rehse und im Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg statt.

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert insgesamt an alle Opfer eines beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Gedenktag dient zudem, um auf aktuelle Tendenzen von Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Betreuten und Betreuer des Ambulant Betreuten Wohnens in der eigenen Häuslichkeit fuhren aus diesem Anlass zur Gedenkveranstaltung.

Begonnen hat die Veranstaltung in Alt Rehse, an dem Ort, an dem sich während der NS-Zeit die Führerschule der deutschen Ärzteschaft befand und die Grundlagen zur „Euthanasie“ geschaffen wurden.

In der Kirche fand ein Gedenkgottesdienst und im Anschluss am Gedenkstein im Freien ein stilles Gedenken statt. Wir legten weiße Rosen nieder und stellten Kerzen auf.

Das weitere Programm fand im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg statt. Zu Gast war unter anderem die Sozialministerin, Frau Stefanie Drese, und begrüßte alle Teilnehmer. Nach weiteren interessanten Redebeiträgen zum Thema: „Erinnern – Betrauern – Wachrütteln“ traten wir die Heimreise an.

Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens in der Häuslichkeit