Volkssolidarität


Mecklenburg-Vorpommern

allgemeine soziale Beratung

Die allgemeine soziale Beratung, gefördert vom Land Mecklenburg-Vorpommern sowie den Landkreis Vorpommern-Greifswald, soll Personen mit (psycho-)sozialen Problemen eine selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen und stärker greifende Hilfen entbehrlich machen. Zur Zielgruppe gehören Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung, die Beratung suchen.

Zur Zielgruppe der allgemeinen sozialen Beratung gehören insbesondere Ratsuchende ab Vollendung des 15. Lebensjahres.

Ab 01.01.2018 wird der allgemeine soziale Beratungsdienst/GeroMobil durch den Landkreis Vorpommern-Greifswald im Rahmen des Modellprojekts "Neugestaltung der Beratungslandschaft im Landkreis Vorpommern-Greifswald" gefördert.

 

1.    Gesetzliche Grundlage

 

Die gesetzlichen Grundlagen für die allgemeine soziale Beratung sind u. a. in § 11 SGB XII sowie in § 16 a Nr. 2 und 3 SGB II festgeschrieben.

 

2.    Hilfebedarf

 

Für Ratsuchende,

 

  • die durch besondere Lebensereignisse in Not geraten und auf die Hilfe anderer angewiesen sind,

  • die sich über ihre Rechte und Ansprüche auf Hilfen nach dem SGB bzw. anderen Gesetzesgrundlagen informieren wollen,

  • mit unterschiedlichen Problemlagen, die (noch) nicht von speziellen Beratungsangeboten erreicht werden,

  • in sozialen Notsituationen,

  • die sich in den Strukturen der sozialen Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten nicht (oder nur schwer) zurechtfinden.

 

3.    Art und Umfang der Leistungen

 

Die Beratung umfasst insbesondere:

 

  • mobile Beratung im ländlichen Raum,
  • mobile Beratung für Angehörige und Diagnostik der Betroffenen bei gerontopsychatrischen Krankheiten, speziell Demenz,
  • Feststellung des Hilfebedarfs und Vermittlung von Informationen zur Erschließung von Ressourcen zur Existenzsicherung, 
  • Aufzeigen der Rechte und Pflichten nach den SGB's sowie weiterer gesetzlicher Grundlagen,
  • Unterstützung bei der Durchsetzung von Sozialleistungsansprüchen gegenüber zuständigen Leistungsträgern,
  • Unterstützung bei der Durchsetzung von sonstigen Ansprüchen gegenüber Dritten,
  • Stabilisierung der materiellen Situation,
  • psychosoziale Beratung,
  • Aktivierung, Unterstützung und Förderung der Selbsthilfekräfte,
  • Vermittlung zu Fachberatungsstellen, Fachdiensten und Einrichtungen.