Volkssolidarität


Presse
04.12.2018

Volkssolidarität zum Tag des Ehrenamtes

„Am Tag des Ehrenamtes ist es aus der Sicht der Volkssolidarität wichtig, auf sozialpolitische Notwendigkeiten im Bereich der Engagement-Förderung und der Selbsthilfe hinzuweisen,“ erklärt der Präsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff.

Das Jahr 2018 stand im Zeichen eines verstärkten sozialen und politischen Auseinanderdriftens der Gesellschaft. Das hatte in hohem Maße Einfluss auf das Ehrenamt. Die Stärkung des gemeinschaftlichen, freiwilligen Engagements in der Volkssolidarität war deshalb Thema zahlreicher Workshops und Austauschforen innerhalb des Verbandes. Gerade die Volkssolidarität ist mit ihren zahlreichen Begegnungsstätten, Projekten und Diensten mit bundesweit über 20.000 Ehrenamtlichen und 155.000 Mitgliedern dort aktiv, wo sich andere längst zurückgezogen haben.

Von der Ausdünnung des ländlichen Raums, der Abwanderung jüngerer Generationen und der Kürzung freiwilliger Leistungen in den Kommunen sind die Schwächeren der Gesellschaft betroffen, die Alten und Kranken.

Gerade deshalb ist es notwendig das freiwillige Engagement und das Ehrenamt im ländlichen Raum nachhaltig zu fördern und dringend notwendige Infrastrukturen flächendeckend vorzuhalten. Orte der Begegnung zu erhalten und wertzuschätzen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Volkssolidarität fordert deshalb eine verlässliche, bedarfsorientierte, nachhaltige Finanzierung des freiwilligen Engagements und Ehrenamts insbesondere der Begegnungsstätten als Orte des Austauschs sowie der Demokratiestärkung.