Volkssolidarität


Presse
14.06.2019

Ökologische Transformation sozial gestalten

Anlässlich der heutigen Konferenz der Volkssolidarität „Herausforderungen für die Sozialwirtschaft: Klimaschutz, Fachkräfte, Wohnraum“ in Berlin ruft Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff dazu auf die ökologische Transformation demokratisch und sozial verträglich zu gestalten.

Die Volkssolidarität ist überzeugt, dass der notwendige ökologische Umbau der Wirtschaft nur in einem schwierigen Transformationsprozess zu bewältigen sein wird. „Eine bloße Erwartung an die Politik zu äußern, diese Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten, reicht aus unserer Sicht nicht aus. Vielmehr braucht es einen breiten, demokratischen Prozess, in dem auch die Akteure der Zivilgesellschaft eingebunden werden, um die ausstehenden Herausforderungen zu bewältigen,“ sagt der Verbandspräsident.

Die Volkssolidarität will sich in diesen Prozess einbringen und damit gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Sie steht in der Verantwortung, die Interessen ihrer Mitglieder, ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der von ihr Betreuten im Prozess der ökologischen Transformation der Gesellschaft zu artikulieren und zu vertreten.

Die ökologische Transformation unserer Industriegesellschaft ist dringend erforderlich und wird stattfinden. Die Volkssolidarität tritt für soziale Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt ein. Es besteht durchaus die Gefahr, dass insbesondere große Gruppen Älterer Verlierer der Transformation sein werden. „Die Just Transition könnte als politischer Leitfaden für Sozial- und Wohlfahrtsverbände dienen und bedeutet, dass die ökologische Transformation die soziale Spaltung der Gesellschaft nicht vertiefen darf, regionale Disparitäten abgebaut werden müssen, Solidarität gegenüber Menschen in vom Klimawandel besonders betroffenen Regionen verstärkt werden muss und regionale Kreisläufe und Wertschöpfungsketten gefördert werden müssen,“ erklärt Dr. Wolfram Friedersdorff.