Volkssolidarität


Presse
30.01.2019

Für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum

„Jeder Mensch in Deutschland sollte die Möglichkeit haben, aus einem diversen kulturellen Angebot für sich das Passende zu finden“, erklärt der Präsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff anlässlich der Debatte zum Thema Stärkung der Kultur im ländlichen Raum im Deutschen Bundestag am 31. Januar. 

Die Möglichkeit der Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen sei ein zentraler Baustein für gesellschaftliche Teilhabe. „Das gilt für die Menschen, die in ländlich geprägten Regionen leben genauso wie für die Stadtbevölkerung. Die Volkssolidarität spricht sich daher für eine Förderung des kulturellen Angebots auf dem Land aus.“

Der Verbandspräsident verweist in diesem Zusammenhang auch auf die ungleichen Lebensverhältnisse zwischen städtischen und ländlichen Regionen: „Das gesellschaftliche Phänomen der Landflucht kommt nicht von ungefähr. Vor allem junge und gut ausgebildete Menschen ziehen zunehmend in Städte, weil sie dort attraktivere Arbeitsplätze und mehr Chancen zur Selbstverwirklichung vorfinden.“ Die Folgen seien rasant steigenden Mietpreise in Städten einerseits und zunehmend verlassene ländliche Regionen andererseits.

Die Volkssolidarität fordert eine gezielte Strukturpolitik zur Stärkung des ländlichen Raumes. „Die Bundesregierungen“, so Dr. Friedersdorff, „muss Maßnahmen ergreifen, um gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land herzustellen. Das Leben in ländlichen Regionen muss für alle Generationen attraktiv sein. Die Förderung des kulturellen Angebots auf dem Land ist hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig müssen andere zentrale Elemente der Daseinsvorsorge wie eine adäquate Gesundheitsversorgung, barrierearmer öffentlicher Nahverkehr und nicht zuletzt auch zukunftsfähige Arbeitsplätze in ländlichen Regionen gefördert werden.“