Volkssolidarität


Die Volkssolidarität

Der Sozial- und Wohlfahrtsverband für den Osten Deutschlands

Die Volkssolidarität wurde im Oktober 1945 im Osten Deutschlands gegründet mit dem Anliegen, soziale Not und Elend nach dem Ende des Krieges zu lindern. Der Verband hat eine lange Tradition des sozialen Engagements für ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, sozial Benachteiligte und für Kinder und Jugendliche. Seit der Gründung ist der Grundwert Solidarität Leitmotiv des Wirkens des Verbandes.

Das heutige Wirken der Volkssolidarität als Sozial- und Wohlfahrtsverband umfasst drei Aufgabenbereiche:

Mitgliederverband

Mit einem vielgestaltigen Vereinsleben in den Mitglieder-, Interessen- und Selbsthilfegruppen, getragen von dem freiwilligem sozialen Engagement vieler Mitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Soziale Dienstleistungen

Soziale Dienste und Einrichtungen für Menschen aller Generationen, sozial-kulturelle Angebote und Sozialberatung.

Sozialpolitische Interessenvertretung

Für Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und alle Menschen, die durch die Auswirkungen von sozialer Ungerechtigkeit an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Zahlen und Fakten zur Volkssolidarität 

Mit circa 165.000 Mitgliedern und ihren circa 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört die Volkssolidarität zu den großen Sozial- und Wohlfahrtsverbänden der Bundesrepublik. Mehr als 21.000 ehrenamtliche Engagierte leisten mit ca. 4,6 Millionen Stunden eine soziale Wertschöpfung von jährlich rund 39 Millionen Euro für das Gemeinwesen. In den mehr als 460 Freizeit- und Begegnungsstätten des Verbandes werden Veranstaltungen für rund 3 Millionen Besucher organisiert. An den „Reisen unter dem Dach der Volkssolidarität“ nehmen jährlich rund 120.000 Gäste teil.

Die 153 ambulante Pflegedienste und 131 stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen der Volkssolidarität sichern für mehr als 51.000 Menschen eine stabile und qualitätsgerechte sozial-pflegerische Betreuung. Für die Versorgung von Betreuten im ambulanten und stationären Bereich reichte die Volkssolidarität über eine Million Essenportionen durch die Mahlzeitendienste aus.

Das Angebot „Wohnen bei der Volkssolidarität“ wurde von circa 8.500 Menschen in 228 Wohnanlagen wahrgenommen. Ein weiteres Angebot im Sinne einer schnellen Notfall-Hilfe im eigenen Zuhause ist der Hausnotruf, der von über 10.000 Menschen genutzt wird.

Die Volkssolidarität ist Träger von 365 Kindertagesstätten mit mehr als 36.000 Kindern. Hinzu kommen 14 Kinder- und Jugendheime sowie die offene Jugendarbeit, die in 41 Freizeit- und Erholungseinrichtungen für circa 9.000 Kinder und Jugendliche realisiert wird. In circa 600 Einrichtungen gibt es Beratungsangebote von allgemeiner Sozialberatung bis hin zur konkreten fachlichen und sozialen Beratung im Bereich der Alten- und Gesundheitshilfe, der Suchtkrankenhilfe, der Armen- und Obdachlosenhilfe sowie der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe. 34 Einrichtungen und fünf „Tafeln“ betreuen Menschen in Not.

Präsident der Volkssolidarität:

Dr. Wolfram Friedersdorff

Bundesgeschäftsführerin:

Annette Helbig

Bundesgeschäftsstelle:

Alte Schönhauser Str. 16
10119 Berlin
Tel. 030 / 278 970
Fax 030 / 2759 3959
E-Mail:  bundesverband@volkssolidaritaet.de