Volkssolidarität


Mecklenburg-Vorpommern

Volkssolidarität feierte ihre Frauen

Hunderte Gäste bei Veranstaltungen in Linstow und Grabow

Schnattern, lachen, tanzen und weiter kämpfen. Sich einsetzen für Rechte und Anerkennung der Frauen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Das sind die Wünsche und Botschaften, die von den Frauen der Volkssolidarität bei den Frauentagsfeiern in Linstow und Grabow transportiert wurden. „Der Frauentag spielt im Verbandsleben der Volkssolidarität eine große Rolle“, sagte Jacqueline Bernhardt, Vorstandsvorsitzende der VS Südwestmecklenburg. „In unseren Einrichtungen arbeiten vor allem Frauen.“

Und weiter: „Wir müssen miteinander füreinander eintreten für die Angleichung der Mütterrente, eine gerechte Aufteilung von Haus- und Sorgearbeit, für eine bessere Anerkennung der Pflege- und Erzieherberufe. Gerade Letzteres betrifft die VS besonders.“

Viel erreicht, noch mehr zu tun

Seit dem Jahr 1911 gibt es den Kampftag, den Internationalen Frauentag. Mutige Frauen erhoben damals ihre Stimmen und erreichten seitdem viel. So wird unter anderem das Wahlrecht der Frauen mittlerweile hundert Jahre alt.

Genügen Gründe also, um zu feiern und einen wunderbaren Frauentag zu erleben. Wie die Reisegruppe der Volkssolidarität Südwestmecklenburg, die am Montag mit Roswita Hauff und Becker-Strelitz-Reisen zur Frauentagsfeier nach Linstow gefahren ist. Sie erlebte den berühmten Schwarzmeer-Kosaken-Chor unter Leitung von Peter Orloff live im Van der Valk Resort. Oder wie hunderte Frauen und Männer, die am Donnerstag im Grabower Schützenhaus mit dem Duo Rosenherz feierten.

Lohnrückstand ausgleichen, Ausbildung fördern

Natürlich gibt es bei aller Feierei noch viel zu tun: Den Lohnrückstand der Frauen gegenüber den Männern ausgleichen. Kostenfreie und vergütete Ausbildungen für alle Gesundheits- und Sozialberufe einführen, in denen vor allem Frauen arbeiten. Und dafür wird sich die Volkssolidarität weiter einsetzen, wie Jacqueline Bernhardt erklärt. Denn: „Ein Markenkern der Volkssolidarität ist die sozialpolitische Interessenvertretung."