Volkssolidarität


Südwestmecklenburg e.V.

Besinnlichkeit auf dem Sankt Martinsmarkt

So viele Besucher waren noch nie zum Sankt Martinsmarkt am Alten Forsthof in Ludwigslust gekommen. Mehrere hundert Gäste genossen am Sonnabend das familiäre Markttreiben, das die Volkssolidarität Südwestmecklenburg zum nunmehr dritten Mal mit geballter ehrenamtlicher Kraft auf die Beine gestellt hatte. „Unser Martinsmarkt ist ein richtiger Treffpunkt geworden – für Ludwigsluster, Freunde, Mitglieder und Mitarbeiter“, sagt Geschäftsführer Holger Mieth. Vor dem Martinsmarkt hatten sich Kitas, Tagesstätten und Sozialstationen in richtige kleine Werkstätten verwandelt, in denen Kita-Kinder, Eltern und Mitarbeiter an den vielen Details werkelten, die den Sankt Martinsmarkt so besonders machten.

Der Duft nach Glühwein, Spanferkel und Tannengrün empfing die Besucher, die zwischen 11 und 16 Uhr stetig in den Park am Haus der Volkssolidarität strömten. Während das romantisch-altmodische Kettenkarussell viele Kinder in seinen Bann zog, klönte der Großteil der älteren Generation bei Kaffee und Kuchen im beheizten historischen Saal des frisch sanierten Forsthofes. Und alle die anderen zog es ins Weihnachtszelt.

Geschützt vor Regenschauern, Wind und Kälte sorgten hier die Kita-Kinder der Pampower Hummeln und der Laascher Strolche für Besinnlichkeit, das Pflegeteam der Hagenower Sozialstation in Nonnenkostümen für Heiterkeit.

„Außerdem haben wir wieder selbstgemachten Eierlikör im Angebot“, sagte Katrin Kort, Leiterin der VS-Kita in Stralendorf. „Zum Wärmen gibt es Glühwein, Kakao und Tee.“ Schmuck und Deko aus Naturmaterialien bot das Team der Psychosozialen Tagesstätte aus Boizenburg einige Stände weiter an. An anderen Tischen gab es Selbstgestricktes von den ehrenamtlichen Strickomis und jede Menge Weihnachtströdel. Das Kita-Team der Laascher Strolche pries seinen Punsch an. Andere boten Holzarbeiten, Gestecke und Schmuck feil. Und gegen den Hunger halfen Spanferkel, Grillwurst, Crêpes und Suppen.

Als das Kettenkarussell seine letzte Runde gefahren, der letzte Adventsschmuck den Besitzer gewechselt und der letzte Besucher verabschiedet war, ließen Mitarbeiter, Mitglieder und Helfer den Sankt Martinsmarkt in gemütlicher Runde ausklingen.