Volkssolidarität


Thüringen

 

 

 

 

 

 

 

 

Ambulanter Hospiz-und Palliativdienst Sonneberg

Wir  begleiten  Wege im Leben, im Sterben  und in der Trauer.

 

 

Begleiten heißt,
in Solidarität mit dem anderen Menschen unterwegs sein
- im Einfühlen und Mitfühlen
im Verstehen,
im wachen Hinhören und in Aufmerksamkeit,
um zu erkennen, was und wie viel
Unterstützung er braucht.

 

Wer wir sind und was wir tun

Im Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst gehen wir an Ihrer Seite:

Gib jedem Tag die Chance  der schönste deines Lebens zu werden.

Koordinatorin Barbara Förtsch, sie ist erfahrene Hospizschwester
Sie ist am Telefon und im Büro Ihr Ansprechpartner.

Die Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung verändert das Leben.
Gewohntes, Pläne und Hoffnungen- werden zerstört.
Unsicherheit schleicht auch in das Leben der Angehörigen und Freunde, es hilft jetzt offen zu sprechen und sich zu informieren wer kann diese Zeit unterstützen.
Wir stellen uns an Ihre Seite, sind Teil der Versorgungsstruktur.

Klärende Fragen können sein:

Wer soll jetzt bei mir sein? Wen möchte ich um mich haben?
Was wird in der nächsten Zeit geschehen? Wie wird mein Zustand körperlich und psychisch sein?
Wie ist meine familiäre und soziale Situation im letzten Lebensabschnitt?
Welche Bedürfnisse können hinzukommen und wer kann mich betreuen?
Wo will ich sein?

Wir kommen zu Ihnen und im Gespräch können wir diese Fragen klären
Wir beraten Sie zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Wir kommen für Sie ohne Kosten, wir sind der absoluten Schweigepflicht verpflichtet.
Wir kommen nach Hause, ins Seniorenheim in die Klinik oder in das Hospiz.

 

Was tun Hospizbegleiter, kann ich das auch?
Hospizbegleiter/ innen  sind Menschen wie du und ich, sie teilen das Menschliche im Leben im Wissen auch ihre Zeit ist endlich.

Sie kommen auf Einladung und sind Gast bei einem Sterbenden oder dessen Angehörigen.
Regie führt der Sterbende Mensch, somit unterliegen die Hospizbegleiter/ Innen diesem Grundsatz.
Die Wünsche und Bedürfnisse der Sterbenden bieten Orientierung, er / sie gestaltet seine / ihre letzte Zeit, vielleicht die wertvollste Zeit des Lebens.
Was in dieser kostbaren Zeit entsteht:

-Begegnung, ohne zu werten
-aushalten und dennoch wiederkommen im Leid
-Ich gehe an deiner Seite und lasse dich los, damit du gehen kannst wenn es an der Zeit ist
-Ausbalancieren von Nähe und Distanz, zugewandt und dennoch im eigenen Leben verankert
-Wir sind ein Team, diese feinfühlige Tätigkeit ist nichts für Einzelkämpfer
-Jede/ Jeder ist selbstverantwortlich für die eigene Psychohygiene und findet Halt und Austausch in der Gruppe
- wir erhalten Supervision

 

Jeder Mensch wird geboren,
 um zu sterben,
 wann wissen wir nicht.
Der Weg ist ungewiss,
keiner gleich.
Jeder Weg endet auf dem Gipfel des Lebens.
dort dürfen wir eintauchen in die Unendlichkeit

Trauer BEWEGT

Wir bieten Trauernden Wegbegleitung durch
- Einzelgespräche,
- individuelle Einzelbegleitung
- in der Trauergruppe gehen wir in die Natur, in achtsamen Spaziergängen spüren wir in uns und erleben in der Stille das neue Leben nach einem Verlust
- in Seminaren bietet die Gruppe Begleitung
 gemeinsam wollen wir „ noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens…“

Sie sind auch in der Zeit der Trauer nicht allein, unser Hospizdienst bietet unterschiedliche Unterstützung an.
Was gibt uns Kraft auf dem Trauerweg?
Wir spenden Trost und schenken Zeit damit Sie die notwendige Trauerarbeit leisten können.

 

Noch einmal die Zeit des Abschieds durchleben um gestärkt neue, andere Wege zu gehen.

 

 

Vorbereitungszeit


Ehrenamtliche in der Hospizarbeit übernehmen die unterschiedlichsten Aufgaben und Tätigkeiten.
Zum Beginn erleben sie die Vorbereitungszeit um selbst die Themen der Hospizidee auf sich wirken zu lasseneine Haltung zum Leben und somit zum Tod zu entwickeln.

Hospizarbeit ist lebensbejahend und steht mitten im Leben.
Die Hospizidee will Sterbende und den Tod ins Leben integrieren, niemand soll in dieser Zeit ausgegrenzt oder alleine sein.
Wir laden die Menschen unserer Region  ein, aus dem Tabuthema zu einem veränderten Umgang zu finden.
Hospiz ist nicht an einen Ort gebunden, es kann zu Hause stattfinden, besser- gelebt werden- in der Klinik, in einem Pflegeheim, im stationären Hospiz oder auf der Palliativstation.
Überall ist hospizliches Denken und Arbeiten möglich.
Unsere Hospizbegleiter sind seit 20 Jahren in der Stadt und im Landkreis aktiv tätig und schenken Ihre Zeit an den Betten der Sterbenden, damit niemand allein sein muss.

Eine Anmeldung ist jederzeit möglich.

 

Wir bieten „letzte Hilfe“

Der Kurs greift das neue Gesetz ( Hospiz- und Palliativ-Gesetz 12/2015)auf, in dem die Forderung nach Information der Bevölkerung zu den Angeboten der Palliativversorgung verankert ist.
Der letzte Wunsch zuhause zu sein wird realistisch wenn eine Hilfsbereitschaft am Lebensende entsteht.
Dieser Kurs ist die Möglichkeit für alle Bürger in wenigen Stunden zu lernen was sie an der Seite ihrer Angehörigen als Rüstzeug im Sterben benötigen.
Die Teilnehmer lernen, wie sie Sterbenden einfühlsam und fachkundig zur Seite stehen und welche Angebote in der Region unterstützen.

Ein Kurs im Sommer ist in Vorbereitung, bei Interesse bitte anmelden

 

                                                                                  Wir sind Mitglied im THPV

Link 

https://www.hospiz-thueringen.de/verband.html

 

 

Kontakt:

Ambulanter Hospiz-und Palliativdienst Sonneberg

Bettelhecker Str.1
69515 Sonneberg
03675/40 69 35 54
E-Mail: barbara.foertsch@volkssolidaritaet.de
Bürozeit Mittwoch von 10.00-12.00 Uhr

 

 

 

Vorbereitungszeit im Ambulanten Hospiz
„Wie werde ich ehrenamtlicher Hospizbegleiter?“

Grundkurs 2019

Stärkung für unser Leben erfahren wir,
wenn wir uns den Themen Trauer, Tod und Sterben nähern.

Gemeinsam wollen wir uns auf die Begegnung mit uns und unserem bisherigen Leben machen.
Wir werden erleben, was wir tun können wenn jemand erfährt, das Leben geht zu Ende…

Was gibt mir Kraft, wo liegen meine Stärken,
was tut mir gut, wo bin ich geborgen und glücklich?
Nachdenken über den Tod kommt unserem Leben zugute, nicht verdrängen, mitten im Leben ohne Druck- als Geschenk für uns.

Unsere Region erfährt große Veränderung in der Hospizarbeit, es gilt das Ehrenamt im Hospizdienst zu stärken, wir freuen uns auf Hospiz-Bewegte Menschen die uns unterstützen.
In erster Linie wünschen wir das Tabuthema Tod wieder in unserem Alltag erlebbar zu machen.

 

 

Termine:
Informationsabend am 31. 07. 18.00 Uhr
Grundkurs:
am 14.und 15. September
jeweils von 9.00-16.00 Uhr,
danach am Mittwoch,
am 18.09./25.09./02.10./09.10./15.10/23.10.
von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Ort:
Begegnungsstätte „Turmzeit“
Gustav König Str. 10
96515 Sonneberg
Kursleitung:
Koordinatorin im Ambulanten Hospizdienst
Barbara Förtsch
Kosten: Grundkurs 110 Euro

Dem Grundkurs schließt sich ein Praktikum an und danach folgt der Aufbaukurs.

Alle Teile sind Voraussetzung zur Mitarbeit als Hospizbegleiter.
Wir bieten ein aktives Miteinander, eine Begegnung auf Augenhöhe, Sie entscheiden wie viel Zeit sie schenken und in welcher Tätigkeit.

 Weitere Informationen:
Bitte anklicken.