Volkssolidarität


Thüringen

Volkssolidarität zum Tag der Migranten: Migration als Chance

„Migration ist eine Chance für uns“, sagt Dr. Wolfram Friedersdorff, Präsident der Volkssolidarität, anlässlich des Internationalen Tages der Migranten, den die Vereinten Nationen (UN) erstmals am 18. Dezember 2000 ausriefen.

„Seit Anbeginn ist die Migration ein fester Bestandteil der Menschheitsgeschichte. So zu tun, als wäre dies ein Phänomen der Jahre 2014/15, wie Rechtspopulisten gerne behaupten, ist schlicht falsch. Was wir heute sind, wäre ohne Migration nie möglich gewesen“, so Dr. Friedersdorff weiter.

Heute haben 25,5 Prozent der Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dabei haben 9 Prozent keine eigene Migrationserfahrung, sondern sind Nachkommen von Zugewanderten. 16,5 Prozent haben eine eigene Zuwanderungsgeschichte. Menschen mit Migrationshintergrund sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil dieser Gesellschaft.

„Unsere Gesellschaft altert zusehends. Der Fachkräftemangel ist auch in unserem Verband mit seinen sozialen Einrichtungen stark zu spüren. Die restriktiven EU-Einreisereglungen für nicht EU-Bürger/-innen erschweren eine legale Einwanderung in den Arbeitsmarkt. Nun ist es dringend notwendig den Arbeitsmarkt zu öffnen, die bürokratischen Verfahren zu vereinfachen und die internationale Zusammenarbeit in Bildung zu stärken.“ Weiter fordert der Präsident der Volkssolidarität mehr Teilhabe für Migrant/-innen. Ohne diese sei Integration kaum möglich.