Volkssolidarität


Sachsen-Anhalt

Natur und Tiere

Hundebesuchsdienst

Durch positive Erfahrungen mit Hunden lernen die Kinder, wie sie sich fremden und bekannten Hunden gegenüber richtig verhalten. Durch Gespräche und Übungen werden sie selbstsicherer im Umgang mit Hunden und das "Miteinander" von Menschen und Hunden wird verbessert. Die Kinder lernen, den Hund als Lebewesen zu achten und sein Verhalten zu verstehen und sich dementsprechend zu verhalten. Das Wesen eines Hundes wird spielerisch vermittelt und ganz "nebenbei" wird den Kindern der Körperbau eines Hundes erklärt.

Organisatorisches
Die Besuchsvorbereitung:
Im Gespräch mit den Erziehern muss geklärt werden, ob sie selbst Angst vor einem Hund haben oder sich aus anderen Gründen unsicher fühlen. Das ist sehr wichtig,
weil sich Unsicherheit auf die Kinder übertragen und auf die Stimmungslage auswirken kann.
Vorbehalte auf Seiten der Eltern können durch eine Vorstellung des Hundehalters und des Besuchshundes im Rahmen eines Elternabends sehr gut abgebaut werden. Es wir empfohlen immer eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern einzuholen.

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Die ideale Gruppengröße liegt bei fünf bis acht Kindern. Man wird merken, dass Sie, der Hund und auch die Kinder konzentrierter und gelassener sind. Je jünger und schwieriger die Kinder, desto kleiner sollte die Gruppe sein.

Die Vorbereitung des Raumes:
Bewährt hat sich ein Stuhlkreis in einem Raum, der möglichst wenig Ablenkung beinhaltet, also kein Durchgangszimmer, möglichst keine Störungen durch
andere Mitarbeiter der Kita, Telefon oder ähnliches. Der Raum sollte so groß sein, das ein "Sicherheitsabstand" für Kinder und auch den Hund
gewährleistet ist. Der Hund sollte sich in der Mitte des Stuhlkreises hinlegen und auch gut bewegen können.

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Begleitung des Besuches:
Während des Besuches muss immer eine Aufsichtsperson, möglichst die zuständige Erzieherin der Kindergartengruppe, anwesend sein. Nur sie kann wichtige Informationen von den Kindern weitergeben, die zur Durchführung des Besuchs wichtig sind (z.B. sind Angstkinder in der Gruppe, gibt es Probleme mit Allergien, wie ist das Interesse der Kinder).

Ende des Besuchseinsatzes:
Sowohl für den Hund, als auch für die Kinder hat es sich bewährt, einen Schlusspunkt einzuführen, etwas was der Hund bei jedem Einsatz am Ende des Besuchs macht. Das kann ein bestimmtes Kunststück, oder auch ein anderes Ritual sein. Beispiele: Pfötchengeben zum Abschied

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Waldfüchse

Das Projekt soll Vorschulkindern die Möglichkeit bieten, durch Waldexpeditionen die Vielfalt der Flora und Fauna zu erfahren und helfen das Interesse am Unterwegs sein in der Natur und das Spannende am Beobachten der Umgebung wieder neu zu entdecken.

Als gemeinsames Erkennungszeichen erhielt jedes Kind vor Beginn des Projektes ein Basecap mit "Waldfuchs"-Logo.

Ein Rucksack mit allen notwendigen Materialien sowie eine "Waldfuchs-Stempelkarte" inkl. Stempel zu Dokumentation der Teilnahme wurde jeder Kindertagesstätte übergeben.
Nach mindestens acht erfolgreich absolvierten Waldexpeditionen stellte die Schutzgemeinschaft jedem Kind seinen, ganz persönlichen "Waldfuchspass" aus.

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Im Rahmen des Projektes engagieren sich die Kinder für den Umwelt- und Naturschutz, z.B. sammeln sie Müll oder bauen Insektenhotels.