Volkssolidarität


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Stellungnahme zum Gesetz zur Reform des Abstammungsgesetzes

Volkssolidarität fordert Gleichbehandlung aller Familienformen

Anlässlich des von Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley vorgelegten „Diskussionsteilentwurfs eines Gesetzes zur Reform des Abstammungsgesetzes“ fordert die Volkssolidarität die längst überfällige Gleichbehandlung aller existierender Familienformen.

Ziel des Entwurfes soll es sein, das Abstammungsrecht der Situation „heutzutage gelebter Familienkonstellationen“ anzupassen. Grundlage für die neuen Abstammungsregelungen bleibt jedoch auch weiterhin in erster Linie die genetisch-biologische Verwandtschaft.  

Besonders die Rechte von Mann-Frau- und Frau-Frau-Paaren, die eine Schwangerschaft durch eine ärztlich begleitete Samenspende herbeiführen, werden durch den neuen Gesetzentwurf gestärkt. Hier soll beispielsweise für verheiratete Frauenpaare die Notwendigkeit einer Stiefkindadoption durch die nichtgebärende Mutter nach der Geburt entfallen. Offen bleiben jedoch weiterhin viele Fragen zur Rechtssicherheit für Kinder aus privaten Samenspenden oder die Anerkennung der Mehrelternschaft (z. B. bei Patchworkfamilien und befreundeten Leihmüttern oder Samenspendern).

Die Volkssolidarität Bundesverband e. V. hat zum Diskussionsteilentwurf Stellung genommen.

Hier finden Sie die Stellungnahme der Volkssolidarität Bundesverband e. V. zum Diskussionsteilentwurfs eines Gesetzes zur Reform des Abstammungsgesetzes (PDF).