Volkssolidarität


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Foto: Anna Knüpfing

Sozialberatungsthemen in der praktischen Anwendung

Werkstatt für Sozialberater/-innen der Volkssolidarität

Neue gesetzliche Regelungen, immer komplexer werdende Hilfebedarfe und die Notwendigkeit der Vernetzung in der Sozialarbeit – die Anforderungen, die an die in der Sozialarbeit Tätigen der Volkssolidarität gestellt werden, sind groß und nehmen immer weiter zu.

Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, müssen sich Sozialberater/-innen permanent weiterbilden und neue Vorgaben sowie Erkenntnisse aus Recht und Praxis kennen und in ihre Tätigkeit einfließen lassen. Die Volkssolidarität Bundesverband e. V. veranstaltete am 25. Oktober eine Werkstatt für Sozialberater/-innen der Volkssolidarität, um die Weiterbildung der Sozialarbeiter/-innen zu unterstützen und deren Vernetzung zu fördern. 

„Unsere Beratungswelt dreht sich derzeit schneller denn je. Betroffen sind alle Bereiche und alle Mitarbeiter/-innen. Niemand kann sich dem entziehen und dies fordert Veränderung, Neuerungen, Umdenken und auch angepasstes Handeln“, sagte Steffi Helmers Referentin für Sozialberatung und Recht der Volkssolidarität Bundesverband e. V., bei ihrer Begrüßungsrede im Tagungszentrum der Volkssolidarität Landesverband Berlin e. V.

Datenschutz in der Sozialberatung und sozialen Einrichtungen

Nach der Eröffnung der Veranstaltung teilten sich die rund 40 Teilnehmer/-innen in zwei Arbeitsgruppen. In der ersten Arbeitsgruppe zum Thema „Datenschutz in der Sozialberatung und in sozialen Einrichtungen: Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)“ stellte Katja Rosendahl, Datenschutzbeauftragte des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V. sowie des Bundesverbandes und Leiterin der Schuldnerberatungsstelle in Schwerin, die gesetzlichen Anforderungen und Grundprinzipien des Datenschutzes sowie alle Änderungen 2019 vor.

Gesprächsführung in der Sozialberatung

„Wir tun es laufend, doch: Miteinander reden ist nicht so einfach, wie wir oft denken. Das kommt daher, dass wir unbewusst oft nicht das sagen was wir denken – und dass wir sicher sind, dass die Gesprächspartner/-innen das Gesagte so verstehen, wie wir es meinen“, erläuterte Steffi Helmers. Erfolgreich zu kommunizieren, ist auch in der (Sozial-) Beratung enorm wichtig. Mit bestimmten Instrumenten und Wahrnehmungen, schwierige Situationen im Umgang mit Menschen zu meistern und erfolgreich zu gestalten, war das Anliegen der zweiten Arbeitsgruppe mit Anja Girschik vom Landesverband Sachsen-Anhalt e. V. zum Thema „Gesprächsführung in der Sozialberatung: Beratungsmethoden und deren Rahmenbedingungen, unter anderem die Beratung von Betroffenen für Betroffene, genannt „peer counceling“.   

Am Ende des Tages dankte Steffi Helmers ganz herzlich den Referentinnen, die mit ihrem akademischen Fachwissen und mit ihren praktischen Erfahrungen überzeugen konnten. Bei allen Teilnehmer/-innen bedankte sie sich für die aktive Mitarbeit in den Arbeitsgruppen in der Hoffnung, dass sie das erlangte Wissen im Arbeitsalltag anwenden können. Eine Fortführung der Weiterbildungsveranstaltung „Werkstatt für Sozialberater/-innen“ ist für 2020 geplant.


Materialien der Werkstatt

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