Volkssolidarität


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„Koordinierung, Qualifizierung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge“

Projekt im Bundesverband der Volkssolidarität

Bereits vor den Herausforderungen, die mit der Fluchtbewegung von 2015 nach Deutschland verbunden waren, war die Volkssolidarität in der Migrationssozialarbeit aktiv. Neben dem Betreiben von Notunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen, ist sie seit 2015 zu einer starken Partnerin in der Unterstützung Geflüchteter geworden. 

Die Angebote reichen von ehrenamtlichen Patenschaften, niedrigeschwelligen Angeboten über Sozialberatung und Betreuung geflüchteter Menschen vor und nach dem Asylverfahren bis hin zu Rechtsberatungen und dem Betreiben von Unterkünften für Geflüchtete. Die Projekte erstrecken sich über alle Bundesländer, in denen die Volkssolidarität tätig ist. Ein großer Teil der Projekte wird von Ehrenamtlichen getragen. Das Engagement reicht von langfristig angelegten Patenschaften, Unterstützung bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche, Sozialberatung, niedrigschwelligen Angeboten, Deutschunterricht. In den Projekten der Volkssolidarität werden etwa 2000 geflüchtete Menschen betreut, beraten und unterstützt.
Im Mai 2015 startete das Projekt Koordinierung, Qualifizierung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge im Bundesverband der Volkssolidarität.Die Schwerpunkte dieses Projektes sind: 

 

Beratung

  • Zusammenarbeit von Haupt-, Ehrenamt und Geflüchteten
  • Paternalismus und Rassismus in der ehrenamtlichen Arbeit
  • Self-care im Ehrenamt
  • Nähe – Distanzbeziehung im Ehrenamt
  • Professionalisierung ehrenamtlicher Strukturen
  • Gruppenberatung für Haupt- und Ehrenamtliche
  • Einzelberatung für Haupt- und Ehrenamtliche

Qualifizierung

  • Argumentationsstrategien gegen rechte Stammtischparolen
  • Sensibilisierung für die Arbeit mit Traumatisierten
  • Interkulturelle Sensibilisierung
  • Umgang mit Konfliktsituationen
  • Beschwerdemanagement

Vernetzung

  • Mit Migrant/-innenselbstorganisationen
  • Mit lokalen NGOs, die im Bereich Flucht und Asyl tätig sind
  • Mit Freiwilligenagenturen
  • Mit themenspezifischen NGOs (z.B. Gewaltschutz für Frauen, Traumazentren)

Förderung des Ehrenamts

  • Empowerment für Ehrenamtliche
  • Erarbeitung von Strategien zur langfristigen Etablierung ehrenamtlicher Patenschaften
  • Einbindung Geflüchteter in das Ehrenamt

 

Gefördert wird das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.