Volkssolidarität


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Bündnis fordert sozial-ökologische Wende für alle

Erklärung der „Sozialplattform Klimaschutz“

Mit einer Erklärung und einem konkreten Anforderungskatalog melden sich erstmals Mieterbund, Sozial- und Wohlfahrtsverbände mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in der Klimaschutz-Debatte gemeinsam zu Wort.

Um die großen klimapolitischen Herausforderungen entgegenzutreten, braucht es eine ambitionierte und verbindliche Klimaschutzpolitik. Sie muss geeignet sein, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das kann nur durch weitreichende Maßnahmen in unterschiedlichen Politikfeldern gelingen, die die derzeitige Bundesregierung schuldig bleibt. Sozialpolitische Versäumnisse dürfen dabei keine Ausrede für schwachen Klimaschutz sein, Soziales und Klima nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das Fundament für breiten Rückhalt ambitionierter Klimaschutzpolitik sind soziale Sicherheit und Beschäftigungsperspektiven. Klimaschutz darf kein Elitenprojekt und ein umweltbewusstes Leben darf kein Luxus sein. Ziel muss es sein, dass sich alle ein klima- und umweltfreundliches Leben leisten können.

Das vom Paritätischen Wohlfahrtsverband mit ver.di initiierte Bündnis spricht sich offensiv für eine sozial-ökologische Wende aus und warnt davor, Soziales und Klima gegeneinander auszuspielen. Weitere Mitzeichner sind der AWO Bundesverband, der Deutsche Caritasverband, der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Sozialverband VdK Deutschland, der Volkssolidarität Bundesverband sowie der Deutsche Mieterbund.

"Wir teilen gemeinsam die feste Überzeugung, dass die ökologische Wende nur als sozial-ökologische Wende gestaltet werden kann. Mehr noch: Die klimapolitischen Herausforderungen eröffnen die Chance, Soziales neu zu denken und mehr Lebensqualität für alle zu schaffen", heißt es in der „Sozialplattform Klimaschutz“.

"Die ökologische Transformation darf die soziale Spaltung der Gesellschaft nicht vertiefen. Solidarität gegenüber Menschen in vom Klimawandel besonders betroffenen Regionen muss verstärkt werden und regionale Kreisläufe und Wertschöpfungsketten gefördert werden",erklärt Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff.

Hier finden Sie die Erklärung "Sozialplattform Klimaschutz - Zivilgesellschaftliche Forderungen an die Politik"