Volkssolidarität


Sachsen-Anhalt

Ehrenamt ist gelebte Solidarität

Festliche Veranstaltung des RV zum 73. Jahrestag der VS/ Mitglieder für hohes bürgerschaftliches Engagement geehrt

Das Ehrenamt hat in der Volkssolidarität nach wie vor einen hohen Stellenwert. Deshalb ist es zu einer guten und wichtigen Tradition geworden, jeweils zum Geburtstag  des unmittelbar nach dem 2.Weltkrieg im Oktober 1945 gegründeten Wohlfahrts- und  Sozialverbandes aktive Menschen aus seiner Mitte auszuzeichnen und damit zugleich öffentlich einen Dank für hohes bürgerschaftliches Engagement abzustatten. Im festlich geschmückten  Foyer der VS- Seniorenresidenz am Magdeburger Eiskellerplatz wurden am 25. Oktober dieses Jahres 18 Mitglieder des Regionalverbandes Magdeburg-Jerichower-Land geehrt.
9 EhrenmtlerInnen erhielten  aus den Händen der Beiratsvorsitzenden Cornelia Stegemann, der Leiterin des RV, Martina Richter und dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Landesverbandes, Professor Dr. Günter Heichel sowie Landesvorstand Michael Bremer für ihre Verdienste eine Bronzene Solidaritätsnadel der Volkssolidarität. 5 aktive Mitglieder wurden mit  Ehrenurkunden ausgezeichnet.
Wenige Tage zuvor war die 80- jährige Magdeburgerin Christa Kubbe mit einer Solidaritätsnadel in Gold des Bundesverbandes ausgezeichnet worden. Die langjährige Bürgermeisterin und VS-Ortsgruppenvorsitzende von Beyendorf, Christel Schlee sowie RV-Koordinatorin Martina Peters wurden Trägerin der Solidaritätsnadel in Silber.
Traditionsgemäß werden im RV Magdeburg-Jerichower-Land jeweils zum Jahresfest auch Mitglieder eingeladen, die aktuell kommunale Ehrungen erhielten. Dazu zählt Christa Schrader(80), die ständig drei Sportgruppen im ASZ Olvenstedt sowie eine große Seniorengruppe betreut und im September mit einem „Freiwilligenpass“ der Stadt Magdeburg ausgezeichnet wurde.
  Den Dank an alle Ausgezeichneten sprach Cornelia Stegemann aus, seit dem Sommer dieses Jahres Beiratsvorsitzende des Regionalverbandes: „Sie alle haben uneigennützig, oft jahrzehntelang in unterschiedlicher Weise dazu beigetragen, dass die Volkssolidarität ihrem selbst gestellten Auftrag, nämlich anderen Hilfe zu geben, ihnen ein Stück Lebensqualität zu bewahren, gerecht werden kann. Sie reihen sich damit in die große Schar der Bürger ein, die seit 1945 ohne nach dem eigenen Vorteil zu schauen, andere Menschen solidarisch unterstützen.“ Ohne die vielen ehrenamtlich Engagierten (insgesamt laut Statistik 827 in Magdeburg und dem Jerichower Land)  in den verschiedensten Betätigungsfeldern sei der Verband als starker Mitgliederverband weder lebensfähig  noch zukunftssicher, betonte die Beiratsvorsitzende. „In großen und kleinen Taten bewirken Sie tagtäglich viel für sozial Benachteiligte, Hilfsbedürftige und Einsame, sorgen aber auch für Gemeinschaftssinn und Lebensfreude. Deshalb braucht der Verband seine Ehrenamtlichen. Und er braucht immer wieder engagierte Menschen, um auf die zukünftigen sozialen Herausforderungen reagieren zu können.“        


Text : K.Aebi, 29.10.17
Fotos: G.Bednarz