Volkssolidarität


Thüringen

Verabschiedung und Neuanfang

Ausbildung der Volkssolidarität erfüllte „alle Erwartungen

Die Situation war für alle Beteiligten, aber besonders für die jungen Leute bedeutsam. Denn mit ihrem Abschlusszeugnis in der Hand, haben zwei von drei Auszubildenden in Erfurt am 12. August gleich ihren Arbeitsvertrag unterschrieben.

 

 

Rückblickend schätzten die beiden besonders die gute und umfassende Ausbildung, aber auch die gewissenhafte und fachkundige Anleitung durch die Mitarbeiter ein. Und dabei waren die zwei von Anfang an mit dabei: So erzählten sie von ihren Einsätzen in der Tagespflege, der Tagesbetreuung, dem Kinderfest auf dem Petersberg oder dem traditionellen Sportfest. Ermunternde Worte gab es auch für die Neuen. Denn nach der offiziellen Begrüßung erhielten in der Sozialstation „Am Ringelberg“ drei künftige Azubis ihren Ausbildungsvertrag. Dabei sind auch diese Auszubildenden keine Neuen mehr und in der Volkssolidarität bekannt. Ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Praktikas ermöglichten bereits erste Eindrücke. Erste Begrüßungsworte fand zudem Marlen Klette. Die Bereichsleiterin für Pflege stellte gleichfalls zwei Schwestern vor, die fortan die jungen Azubis in der Praxis begleiten. Mit viel Herzlichkeit und Neugier beschnupperten sich die künftigen Mitarbeiter.  „Schließlich“, so Schwester Petra, „freuen wir uns auf den frischen Wind in den Bereichen. Gleichfalls bringen die Neuen immer ständig aktuelles Fachwissen mit, das wir gerne für unsere tägliche Arbeit nutzen.“

In den vergangenen fünf Jahren absolvierten 19 junge Leute ihre Ausbildung in den Pflegestationen in Gotha und Erfurt. Zusätzlich engagierten sich zwei Umschüler und wagten vier Mitarbeiter eine berufsbegleitende Ausbildung. „Leider gibt es von Jahr zu Jahr immer weniger Bewerber, was die Auswahl stark einschränkt.“, weiß Marlen Klette. „Wir hatten in diesem Jahr in Erfurt sehr großes Glück. Hier konnten wir drei tolle Azubis gewinnen. In Gotha sieht es da schon schlechter aus. Wir sind bereits im Bewerbungsgespräch bemüht, so viel wie möglich von den Bewerbern zu erfahren. Natürlich legen wir auch Höhen und Tiefen des Berufes dar, um somit auch sicher zu gehen, dass der Bewerber in das Berufsbild passt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, haben wir eine Auszubildende über das freiwillige soziale Jahr aus unserer Tagespflege in Erfurt akquirieren können. Dies ist der optimale Einstieg, denn wir kennen die Bewerberin und sie weiß, was der Beruf bedeutet. Wichtig in diesem Beruf ist auch, dass die Bewerber über eine gewisse Reife verfügen. Denn es geht nicht nur um Körperpflege und Einkaufen, sondern auch um Dinge wie Tod und das Arbeiten mit schwerstkranken Menschen.