Volkssolidarität


Thüringen

Liebe Mitglieder und Freunde

„Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung“

 

Lassen Sie mich mit diesem Zitat des griechischen Philosophen Aristoteles einen kurzen Rückblick auf ein ereignisreiches, bewegtes Jahr mit einer eine Vorausschau auf 2015 verbinden.

Die Regale in den Märkten künden es schon lange an. Die ersten Lebkuchen und Stollen, Nikoläuse und Weihnachtsmänner erinnerten uns, dass es mit Riesenschritten auf das schönste Fest des Jahres zugeht. Für viele Menschen besitzt es mittlerweile einen bitteren Beigeschmack, denn es bedeutet, in Eile und Hast Geschenke zu kaufen. Und oft trifft man dabei die falsche Wahl und verschenkt am Ende Geld wo Liebe und Zuwendung gebraucht wird. Die eigentliche Bedeutung des Festes darf dabei nicht verloren gehen.

Die Weihnachtszeit ist doch nur wenige Wochen lang – und in diesen Tagen sollte man sich Zeit nehmen, Zeit für sich und seine Familie, Zeit für besondere Dinge, Zeit für alte Traditionen und vor allem, Zeit für die ursprüngliche Bedeutung von Weihnachten. Für mich bedeutet das auch, getreu unserem Leitspruch:  Zeit für einander, für Mitmenschen, für  Nächstenliebe und Zivilcourage.

Ich bin ziemlich stolz, die starke Gemeinschaft Volkssolidarität als Landesvorsitzender zu vertreten und habe in diesem Jahr bei den zahlreichen Besuchen von Ortsgruppen in Kreis- und Regionalverbänden wieder gemerkt, wie wichtig und notwendig ein starker Mitgliederverband ist. Denn wir als Verband aller Lebensalter und sozialer Schichten, verschiedener politischer Richtungen und Glaubensbekenntnisse stehen für ein Miteinander-Füreinander und wollen von der Politik gehört werden. Deshalb möchten wir in den nächsten Jahren verstärkt Generationen verbinden und sozial-kulturelle Betätigungsangebote unterbreiten. Wir möchten unseren Kindern die frühkindliche Erziehung absichern aber auch den höheren Bedarf in der Pflege anmahnen, wir wollen pflegende Angehörige entlasten  und auf eine Angleichung der Rentenwerte Ost und West drängen.

Diese erheblichen Forderungen werden wir auch künftig mit anderen Sozialverbänden ausbauen. Die Vorstandsmitglieder stehen dabei für neue Ideen und unsere gemeinsame Zukunft in Thüringen zur Verfügung. Dabei werden die ersten Tage des neuen Jahres gefüllt sein mit guten Wünschen, die wir einander sagen. Wir hoffen, dass sie in Erfüllung gehen. Wir hoffen, dass die Thüringer Projekte, die gemeinsamen Veranstaltungen wie Wandertag und Chortreffen wieder von Erfolg gekrönt sein werden.“ Gemeinsam“, dieses Stichwort für unseren Verband wird uns auch im nächsten Jahr zusammenschmieden und uns Kraft geben, nicht nur als Dienstleister, Wohlfahrts- und Mitgliederverband, sondern auch als Interessenvertreter für Menschen einzustehen, die in unserer Gesellschaft benachteiligt sind.

Liebe Mitglieder,

bald geht wieder ein ereignisreiches Jahr vorüber.

Ich denke mit großer Freude an die zahlreichen erfolgreichen Veranstaltungen zurück. Zu einem Markenzeichen in der Volkssolidarität wuchsen das alljährliche Chortreffen in Apolda und der Wandertag in Greiz. Ein weiterer Höhepunkt war unsere alljährliche Listensammlung, die auch in der Öffentlichkeit und den Medien Beachtung fand. Ich erinnere  an die Auszeichnungsveranstaltung im Erfurter Augustinerkloster, mit der wir ehrenamtlich tätige Mitglieder aus gesamt Thüringen sowie befreundete engagierte Freunde der Volkssolidarität ehrten.

Doch nun kommt Weihnachten und das Neue Jahr: Nehmen Sie die Nachbarn und Freunde mit auf die Reise, wenn die Tage wieder kürzer werden, und die Kerzen überall für wohlige Wärme, die Lieder und Gedichte für Andacht und Ruhe sorgen. Ein Geschenk muss nicht teuer sein, oder gar Geld kosten. Schenken Sie Zeit.

Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit und neue Ideen.
Gehen Sie beherzt und zuversichtlich ins Neue Jahr

 

Ihr Dr. Frank- Michael Pietzsch