Volkssolidarität


Sachsen-Anhalt

Festveranstaltung zum 74. Jahrestag der Volkssolidarität

Ehrung ehrenamtlichen Engagements im Verband

Im idyllisch gelegenen Gartenhaus im Stadtpark Magdeburgs fanden sich am 24. Oktober 2019 ehrenamtlich sowie hauptamtlich Engagierte der Volkssolidarität Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. zusammen, um nicht nur das Verbandsjubiläum zu feiern, sondern auch das besondere Engagement von Mitarbeiter*innen und Mitgliedern zu würdigen.

Nachdem Pianistin Petra Steinbring den Festakt mit Beethovens „Für Elise“ eröffnet hatte, begrüßte Vorstand Michael Bremer die rund 60 geladenen Gäste, die aus ganz Sachsen-Anhalt nach Magdeburg angereist waren. „Unsere Volkssolidarität ist eine Gemeinschaft für und von Menschen, die Solidarität brauchen und Solidarität geben“, so Bremer, „Sie bietet Wärme und Geborgenheit und bringt ihre jahrzehntelange Tradition in die Zukunftsgestaltung ein.“ Des Weiteren betonte Bremer die Wichtigkeit sozialen Engagements: „Ehrenamtlich und hauptamtlich tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken gemeinsamen für soziale Gerechtigkeit und für ein sinnerfülltes Dasein in der Gemeinschaft. Uns verbindet der gemeinsame Anspruch, jedem – unabhängig von seiner sozialen Stellung, der persönlichen Situation und seinem Alter – ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.“

Im Anschluss richtete Olaf Wenzel, Vize-Präsident des Bundesverbandes der Volkssolidarität, das Wort an die Anwesenden. Er sprach seinen besonderen Dank den freiwillig engagierten Menschen aus, die „jeden Tag zeigen, wie Volkssolidarität aussieht und wie Volkssolidarität wirkt.“ Zugleich wies Wenzel auch auf den wichtigen Beitrag der Hauptamtlichen hin, da „das Ehrenamt nur funktioniert, wenn es mit dem Hauptamt gut verzahnt ist […] und das Hauptamt zu dem Ehrenamt steht.“

In seiner Festrede ging Michael Bremer auf die zahlreichen Einrichtungen, Leistungen und Dienste der Volkssolidarität für Senioren, Kinder, Jugendliche, Familien, Behinderte und Hilfsbedürftige ein und betonte die Signifikanz „ehrenamtliche[r] und hauptamtliche[r] Mitarbeiter, die sich mit den Zielen und Werten der Volkssolidarität identifizieren.“ Besonders liege ihm die gesellschaftliche Würdigung des Ehrenamtes am Herzen.
Auch zu dem Attentat in Halle, bei dem zwei Menschen getötet wurden, bezog Bremer Stellung und verurteilte dieses: „Wir als Volkssolidarität werden eine solche Tat nicht tolerieren. Ein Grund mehr sich für soziale Gerechtigkeit, insbesondere Verteilungsgerechtigkeit und einen funktionierenden Sozialstaat einzusetzen.“

Pianistin Petra Steinbring zauberte mit ihrem Tastenspiel ein Lächeln auf die Gesichter der Gäste und leitete die darauffolgenden Ehrungen musikalisch ein.

Für ihr hervorragendes Engagement wurden vom Vorstand ausgezeichnet:

Mit der Goldenen Solidaritätsnadel der Volkssolidarität

Ellen Biedermann, Zerbst

Margot Reinecke, Lutherstadt Wittenberg

 

Mit dem Ehrenpreis der Volkssolidarität

Ortsgruppe Trebitz, Trebitz

Singekreis der VS, Salzwedel

Fotoklub „Klappe08“, Magdeburg

Chor der VS, Erxleben

 

Mit der Silbernen Solidaritätsnadel der Volkssolidarität

Christa Besener, Lutherstadt Wittenberg

Birgit Embach, Westeregeln

Marion Fleischer, Pretzin

Marlies Huber, Nitzo

Angelika Jäger, Magdeburg

Margrit Joachim, Kleinleitzkau

Christa Oswald, Schönebeck

Karin Pott, Gardelegen

Magnus Reinhardt, Magdeburg

Birgit Schulze, Salzwedel

Christel Toussaine, Wulkau

Andreas Walther, Blankenheim

Gerda Wohlrab, Blankenburg

Ingrid Zähle, Gödnitz

 

Mit der Bronzenen Solidaritätsnadel der Volkssolidarität

Jana Haack, Wanzleben

Melany Mischok, Magdeburg

Helena Petermann, Glindenberg

Nico Semm, Magdeburg

Mandy von Lockstädt, Wanzleben

 

Nach den durch die Vorstandsmitglieder Karin Handorf, Olaf Wenzel und Michael Bremer durchgeführten Ehrungen, wurde die langjährige Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit Monika Meyer mit einem herzlichen "Dankeschön!" und einem bunten Blumenstrauß in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Danach konnten sich die Festteilnehmer*innen am reichhaltigen Buffet stärken. Im Anschluss brachten die Kabarettisten Marion Bach und Hans-Günther Pölitz der Magdeburger Zwickmühle die Gäste mit ihrem Programm „Wir stärken unsre Schwächen“ zum Lachen, Schmunzeln, Klatschen und Nachdenken. Bei Kaffee und Kuchen ließen alle Gäste den ereignisreichen Tag noch in aller Ruhe ausklingen.