Volkssolidarität


Mecklenburg-Vorpommern

Neuer Landesvorstand nimmt Arbeit auf

Delegierte wollen Volkssolidarität MV für Zukunft stärken

Banzkow – Mitgliederschwund und Fachkräftemangel sind nur zwei von mehreren Herausforderungen, mit denen sich der neu gewählte Landesvorstand der Volkssolidarität MV künftig auseinandersetzen muss. Für einen guten Start in die Legislaturperiode sorgen neue Geschäftsfelder und ein ausgeglichener Haushalt, wie auf der jüngsten Delegiertenversammlung in Banzkow deutlich wurde.

„Die Volkssolidarität ist tief verankert in der Gesellschaft“, sagte Mignon Schwenke (Die Linke), zweite Vizepräsidentin des Landtages, bei der Tagung im Banzkower Trend-Hotel. Die VS stehe für bürgerschaftliches Engagement und Solidarität, zwei Grundpfeiler der Gesellschaft und der Demokratie. 

„Die VS sorgt für Begegnung, Hilfe sowie Zusammenhalt und betreibt Lobbyarbeit für Benachteiligte“, ergänzte SPD-Landtagsabgeordneter Christian Brade die Worte von Mignon Schwenke. Beide Abgeordnete sind Mitglieder der Volkssolidarität. Auch Linke-Landtagsabgeordnete Simone Oldenburg schloss sich der Einschätzung an. 

Neue Angebote geben wirtschaftlichen Rückhalt für die Zukunft

Die Gemeinschaft der Volkssolidarität sieht sich bei ihrer Arbeit immer mehr der fortschreitenden Individualisierung und Überalterung der Gesellschaft gegenüber. Dort setzen der Hausnotruf und der vor einem Jahr in Schwerin gegründete Pflegedienst „Die Pflegefüchse“ an und arbeiten in einigen Feldern Hand in Hand. 

Mit Erfolg, wie Vorstandsvorsitzende Petra Billerbeck erklärt: Der Hausnotruf konnte seine Leistung seit 2014 um rund 7 Prozent steigern und betreut fast 6.000 Kunden. Die Pflegefüchse kümmern sich mit 11 Mitarbeitern mittlerweile um 47 Patienten und können voraussichtlich bereits im Herbst eine schwarze Null erwirtschaften.

Seit dem Frühjahr macht die Volkssolidarität mit der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) außerdem ein weiteres Angebot, das sich vor allem an Menschen mit Behinderung richtet. 

Alles in allem steht der Landesverband wirtschaftlich stabil, wie die Wirtschaftsprüfer der BRB-Unternehmensgruppe bescheinigen. 

Und wer sitzt nun eigentlich im neuen Vorstand?

Petra Billerbeck wurde als Landesvorsitzende in ihrem Amt bestätigt, genauso wie ihre Stellvertreter Edelgardt Fertyk und Reinhold Sobottka. Sie stellen künftig den geschäftsführenden Vorstand. Im Landesvorstand sitzen außerdem: Dr. Rainer Fähnrich, Rainer Penzlin, Bernd Vollmer und Anita Siewert.