Volkssolidarität


Brandenburg

Ein Rufbus ist keine Lösung

Gesprächsforum der VS zur Kommunalwahl in Oranienburg

"Wir brauchen keine rechten Ansichten, sondern rechtsstaatliche Lösungen." Als Moderatorin Ina Nehls mit diesem Satz das Wählerforum einleitete, konnte sie der Zustimmung aller Anwesenden sicher sein. Die Volkssolidarität, Verbandsbereich Oberhavel, hatte zu dieser Veranstaltung geladen, um ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, Kandidaten zur Kommunalwahl kennenzulernen und zu befragen. Der Versammlungssaal der VS-Geschäftsstelle war bis auf den letzten Platz besetzt. Wie sich herausstellte, taugen politische Grundpositionen der einzelnen Parteien nur bedingt bei der Bestimmung ihrer Ziele in einem Kommunalwahlkampf. Auf die Frage der Moderatorin Nehls, was ihm als Wichtigstes für die Rentner im Landkreis Oberhavel erscheine, nannte Heinz Ließke von den Freien Wählern lebenswerte Strukturen im ländlichen Bereich und die Möglichkeit der Älteren auf dem Lande, an Geselligkeit und kulturellen Angeboten teilzuhaben.

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VS-Kindertag in der Staatskanzlei

Betreute Kinder beim Ministerpräsidenten

Am 21. Mai empfängt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das niederländische Königspaar. Und die ersten, denen er das erzählte, waren die Kinder aus der Wohngruppe in Stegelitz  (Uckermark). Sechs Kinder dieser von der brandenburgischen Volkssolidarität geführten Einrichtung waren Ende April Woidkes Gäste in der Staatskanzlei. Sie durften ihn ausfragen nach seiner Arbeit und seiner Familie. Zum Schluss ging es für die Kinder und ihre Erzieher in den Potsdamer Filmpark. Die Idee für diesen Besuch war entstanden, als Woidke im vergangenen Jahr, wenige Tage vor Weihnachten, die Einrichtung der Volkssolidarität in der Uckermark besuchte und die Einladung in die Staatskanzlei aussprach. Zu Beginn übergibt Svenja, mit ihren 12 Jahren die Älteste der Gruppe,  als Gastgeschenk dem Ministerpräsidenten eine selbstgebastelte Sonnenblume aus Sperrholz. Sie sei im Mehrgenerationenhaus entstanden, erklärt sie. Dort habe man überlegt, was man dem Regierungschef überreichen könnte.  Svenja  schildert die Arbeitsschritte vom Aufzeichnen des Grundrisses bis zum Anmalen der Blume in leuchtenden Gelb und Grün.

Foto: VS-Kinder zu Gast beim Regierungschef

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„Wir sind sehr zufrieden“

Demenzbetreuung von Bald Belzig in neuen Räumen der VS

In Kooperation mit dem örtlichen Wohnungsunternehmen BEWOG hat die Volkssolidarität in Bad Belzig sich neuen Räume für die Tagesbetreuung demenzkranker Patienten erschlossen. Dieser Bereich im fünften Stock „trägt zur Entspannung der Raumsaumsituation bei und ist vor allem barrierefrei“, sagte Dirk Brigmann, Geschäftsführer des VS-Verbandsbereichs Mittelmark, bei der Einweihung Anfang April. Nun hätten auch Personen Zugang zu diesem niedrigschwelligen Angebot, deren Mobilität eingeschränkt sei. Eine „sehr beengte“ Situation liege hinter Mitarbeitern und Patienten. Die neue Küche ermögliche gemeinsames Zubereiten von Speisen, das Backen und der neue Aufenthaltsraum das gemeinschaftliche Einnehmen der Mahlzeiten. „Wir sind sehr zufrieden, die Station ist jetzt schick“, freute sich Pflegedienstleiterin Martina Staron und verwies auf neue Räume, auf neue Möbel und auf die schöne Sicht, die man von hier aus über Bad Belzig habe.

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Antifaschistisch und demokratisch

Volkssolidarität verteidigt ihr humanistisches Anliegen

Angesichts einer zunehmenden Einflussnahme von rechtspopulistischen und rechtsextremen politischen Strömungen auf die Verhältnisse in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, ein Positionspapier verfasst. Darin wird auf die antifaschistischen, demokratischen und sozialen Wurzeln der Volkssolidarität verwiesen und allen Versuchen eine Absage erteilt, das humanistische Anliegen des Verbandes zu verwässern.  Die Volkssolidarität geht von der Gleichheit und Gleichwertigkeit eines jeden Menschen aus - unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe und Religion. Zutiefst im Widerspruch dazu stehen demnach politische Inhalte, die auf der Behauptung von der Unleichwertigkeit von Menschen fußen. Abzulehnen sind dem Papier zufolge alle Positionen, die auf eine Spaltung der Gesellschaft abzielen, die sich rassistisch und fremdenfeindlich begründen und die Würde jedes einzelnen Menschen in Frage stellen. Dieser Appell  des Verbandsrat richtet sich an Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde der Volkssolidarität. Sie sind aufgefordert, sich offensiv mit geistigen und politischen Inhalten auseinanderzusetzen, die menschenfeindlichen, nationalistischen und antisozialen Charakter tragen. Solche Dinge hätten in der brandenburgischen Volkssolidarität keinen Platz.

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Für einen Landes-Seniorenbeauftragten

Sylvia Grande erneut Vizechefin im brandenburgischen Seniorenrat

Ende März wurde die Referentin bei der Landesgeschäftsstelle Sylvia Grande als Vertreterin der Volkssolidarität erneut zur Vize-Vorsitzenden des Landesseniorenrates gewählt. Als Vorsitzender bestätigt wurde Wolfgang Puschmann, zweiter Stellvertreter ist Peter Kikow, Chef des Seniorenbeirats des Landkreises Barnim. Teilweise zufrieden zeigte sich Sylvia Grande nach einem Gespräch des Seniorenrates mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Sowohl für die Arbeit der neuen Geschäftsstelle in der Potsdamer Breiten Straße als auch für die Öffentlichkeitsarbeit sei Unterstützung zugesagt worden. Verantwortlich für die Pressearbeit des Landes-Seniorenrates ist Renate Schneider, FDP-Abgeordnete der ersten Legislaturperiode  im Potsdamer Landtag.

Foto: Referentin Sylvia Grande

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Konkrete Vorschläge der Volkssolidarität

Verbandsrat hat sozialpolitische Wahlthemen beschlossen

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität e.V., Landesverband Brandenburg, Sozialpolitische Wahlthemen verfasst. Das zahlenmäßige Anwachsen der älteren Generation, die bedeutenden Unterschiede in der Altersabsicherung, das breite Spektrum ihrer Interessen stellen demzufolge besondere Ansprüche an die Politik.  Die Teilhabe älterer Menschen am kommunalen Geschehen müsse unbedingt verbessert werden, ihre ärztliche Betreuung und gegebenenfalls Pflege auf hohem Niveau gesichert sein.  Weil für viele Senioren Erlebnisse der Ausgrenzung, der Einsamkeit und auch der Armut lebensbestimmend seien, müsse die Politik wirksam gegensteuern. Die Volkssolidarität fordert ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde auf, die Wahlprogramme dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Interessen älterer Menschen Berücksichtigung finden und wie glaubwürdig sich eine Partei oder Wählervereinigung ihrer Themen annimmt. In ihren Wahlthemen hat die brandenburgische Volkssolidarität konkrete Vorschläge dazu unterbreitet, wie die Lage für ältere Menschen, aber auch für Familien und Kinder, verbessert werden kann und was für den Ausbau der sozialen Infrastruktur getan werden müsste.

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Humanismus und Solidarität bleiben Grundpfeiler

Brandenburgische Volkssolidarität diskutiert Wahlaussagen 2019

Die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, wird in Zukunft das Thema Wohnen stärker in den Blick nehmen und formuliert im laufenden Wahljahr entsprechende Erwartungen an die Politik. Während im ländlichen Raum der bezahlbare Wohnraum zumeist kein sozialpolitisches Thema darstellt, sehe es im städtischen Bereich und im "Speckgürtel" um Berlin ganz anders aus, sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland Anfang März während der Beratung des VS-Arbeitskreises "Sozialpolitik".  Er forderte die Mitglieder der Volkssolidarität auf, diesen Aspekt gegenüber kommunalen Vertretungen zur Geltung zu bringen. Humanismus, soziale Gerechtigkeit  und Solidarität seien die Grundpfeiler des nunmehr fast 74jährigen Sozialverbandes. Daran werde die VS die Wahlaussagen der Parteien messen. Niederland empfahl den Gliederungen, mit lokalen Politikern ins Gespräch zu kommen - "am besten mit Kandidaten, von denen Sie sich die meiste Unterstützung erhoffen". Die Volkssolidarität habe etwas einzubringen.  "Die Kandidaten wollen gewählt werden."

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Nach wie vor die größte Last

Zum Frauentag: Gleichstellung endlich voranbringen

Anlässlich des Internationalen Frauentags 2019 ruft die brandenburgische Volkssolidarität alle Frauen auf, ihre Rechte wahrzunehmen und die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen zu fordern. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität sei in hohem Maße ein Frauenverband, denn der Anteil der Frauen liege beträchtlich über dem der Männer, sagte Vorstandsvorsitzende Ines Große. Daher sei die Volkssolidarität mit Themen, wie unbezahlter Sorgearbeit und geringer Rente konfrontiert, was vor allem den älteren Frauen zu schaffen mache. Zum einen hätten sie als berufstätige Frauen eine Doppelbelastung in Beruf und Familie bewältigen müssen und zum anderen seien sie im Alter in eine soziale Lage geraten, die für viele nicht hinnehmbar sei.

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Verantwortliche Tradition

Spendensammlung der Volkssolidarität Brandenburg e.V. hat begonnen

Am 1. März begann der Landesverband der Volkssolidarität (VS) Brandenburg e.V. seine traditionelle Spendensammlung, die bis zum 2. Mai andauert. Bei dieser Sammlung, die seit 1947 durchgeführt wird, gehen ehrenamtliche Sammler, die sich mit einem VS-Ausweis legitimieren können, in ihren Wohngebieten von Tür zu Tür, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen zu erhalten. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland erklärt, bleibt die Volkssolidarität auch im 73. Jahrihres Bestehens der Gründungsmaxime "Miteinander - Füreinander" treu. Grundanliegen sei, Bedürftigen aller Altersgruppen zu helfen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn sie von Krankheit und  Armut betroffen sind.  Im vergangenen Jahr konnten auf dem Wege der Spendensammlung rund 300.000 Euro für gute Zwecke gewonnen werden.

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Oberhavel: Akademie für Senioren

Volkssolidarität gewann viele Kooperationspartner

"Das Wichtigste ist, dass man nie aufhört zu fragen." Bei der feierlichen Eröffnung der Senioren Akademie der Volkssolidarität in Oranienburg Mitte Februar endete die Rede von Geschäftsführer Paul Redel mit diesem Einstein-Zitat. Akademien werden von Universitäten gegründet, genutzt werde der Begriff von Vereinen, die Bildungsangebote machen, sagte Redel. In Oranienburg wurde unter diesem Titel bei der Volkssolidarität ein Raum geschaffen, in dem Bildungsveranstaltungen für ältere Menschen aber auch alle übrigen Interessierten stattfinden können und der darüber hinaus barrierefrei zugänglich ist. Mit der Kreisvolkshochschule, der Stadtregierung, dem Regine-Hildebrandt-Haus, dem Kreissportbund u.a. habe man kompetente Kooperationspartner gefunden und "sieben Seminare sind schon fest gebucht", freute sich der Geschäftsführer. Er unterstrich, dass die Volkssolidarität mit diesem neuen Angebot "nicht die Konkurrenz" zu anderen Bildungsträgern suche, sondern es als eine Ergänzung betrachte.

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