Volkssolidarität


Brandenburg

Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges Gut gesellschaftlicher Teilhabe.Gemeinsam für oder mit Menschen aktiv und sozial zu sein stärkt das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden aller Beteiligten. Mit dem „Erklärfilm“ soll auf das soziale Engagement der Volkssolidarität aufmerksam gemacht werden. Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung. Die Volkssolidarität Brandenburg möchte motivieren, mehr Gruppen für das Engagement von und für ältere Menschen zu begeistern.

Förderung durch das Land Brandenburg
Idee, Regie: Kirill Abdrakhmanov
Design, Charaktere: Kirill Abdrakhmanov, Anne Breymann
Animation: Kirill Abdrakhmanov, Nikki Schuster
Musik: bensound.com
Produktion: mi niki ngkong productions ©2018 minikingkong.de

Hier finden Sie den Link zum "Erklärfilm": Engagiert in Brandenburg “Miteinander reden - füreinander da sein!”

Ambulante Pflege: Kollaps des Systems vermeiden

Staatssekretär Büttner besuchte VS-Sozialstation in Fürstenberg

Wenn die brandenburgische Volkssolidarität in absehbarer Zeit die Tarifbindung für ihre Beschäftigten eingeht, führt an der Klärung bedeutender Finanzierungsfragen kein Weg vorbei. Zumindest die dadurch entstehende Differenz bei den Personalkosten, d.h. der Mehraufwand,  muss durch die Pflegekassen erstattet werden, darin sind sich die Volkssolidarität und Brandenburgs Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner einig. Bei einem Besuch in der Sozialstation Fürstenberg (Oberhavel) sagte Büttner Anfang Februar, obwohl schon seit vielen Jahren diese Themen debattiert worden seien, habe sich leider nichts geändert, es sei lediglich an den Symptomen "herumgedoktert" worden. Angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft  werde die Pflege gerade im ländlichen Raum immer komplizierter. Sollte nicht wirkungsvoll gegengesteuert werden, drohe ein "Drama in der Pflege".

Foto: Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner (Mitte) besuchte die Sozialstation in Fürstenberg/H.

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Grippeschutz: Ab 60 Jahren empfohlen

Impfaufruf der brandenburgischen Volkssolidarität

Ein kleiner Picks kann Leben retten.
Die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e.V., ruft ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Anhänger dazu auf, von der Möglichkeit der Grippeschutzimpfung Gebrauch zu machen.  
Ziel ist es, eine möglichst hohe Rate an geimpften Senioren zu haben, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil. Er erinnerte daran, dass die alljährliche Grippeschutzimpfung vom 60. Lebensjahr an zum Katalog der empfohlenen Grundimpfungen gehört. Nach der Impfung dauert es einige Tage, bis der angestrebte Schutz im Körper aufgebaut ist.
Fachleute weisen auf den besonders schweren Verlauf der Grippe-Saison im vergangenen Jahr hin. Mindestens 300.000 Deutsche wurden in diesem Zeitraum von der Grippewelle erfasst.  
Es starben rund 1.000 Patienten durch Influenza-Viren, die große Mehrheit (87 Prozent) war über 60 Jahre alt. Oft gab es Vorerkrankungen. Auch die Todesfallzahlen können in Wirklichkeit aber deutlich höher liegen, da sich Grippeerreger nicht bei allen Gestorbenen feststellen lassen.
Am stärksten betroffen war der Osten Deutschlands.
Die angegebenen ca. 300.000 Krankheitsfälle machen den Fachleuten zufolge das Ausmaß nicht deutlich, denn nicht jeder Grippekranke geht zum Arzt und nur ausgewählte Praxen schicken Erregerproben ins Labor.

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Hohe Ehrung für Diana Sonntag

Ministerpräsident Woidke besuchte Volkssolidarität in Forst

Zwar hatte er sich eine halbe Stunde verspätet, aber er kam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) war am 12. Oktober Ehrengast der Festveranstaltung zum 73jährigen Bestehen der Volkssolidarität in seiner Heimatstadt Forst. Im Restaurant „Rosenflair“ ließ er es sich nicht nehmen, den Ehrenpreis der Volkssolidarität an Diana Sonntag zu überreichen. Mit ihrem Treff für viele Ortsgruppen leistete sie über Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ehrengäste der Veranstaltung waren ferner der Landrat des Landkreises Spree-Neiße Harald Altekrüger und die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek. Der Grundgedanke der Volkssolidarität sei heute noch so aktuell wie bei der Gründung vor 73 Jahren, äußerte Woidke in seinem Grußwort. „Gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft brauchen unsere Hilfe. Und heute greift die Volkssolidarität diesen Gedanken immer noch auf: Wir helfen uns, wir unterstützen uns, wir halten zusammen.“  Unter anderem, weil es das Ehrenamt in der Volkssolidarität gebe, „ist der soziale Zusammenhalt in Brandenburg immer noch stark“. Gerade heute sei dieser Zusammenhalt wichtiger denn je. Der Sozialverband stehe für eine starke Gemeinschaft. „Und Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen, die sind für diese Gemeinschaft eine ganz wichtige Säule.“

Fotos: Jens Dräger/Petra Dörl

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Die Hand und das Wort

Arbeitskreis Sozialpolitik debattiert Daseinsvorsorge

Vor allem mit Taten und konkreten Angeboten kann die Volkssolidarität ihren Anspruch umsetzen, einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge in den Kommunen Brandenburgs zu leisten. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland nach einer Beratung des Arbeitskreises Sozialpolitik resümierte, sind auch kleinteilige Projekte in ländlichen, sich ausdünnende Regionen von hoher Bedeutung, weil es andere Angebote dort oft gar nicht mehr gebe. In diesem Kontext wies Geschäftsführerin Bärbel Glogau (Verbandsbereich Uckermark) auf die Wirksamkeit „kleiner“ Handlungen, Initiativen und Aktionen der Volkssolidarität in den Ortsgruppen und den Sozialen Einrichtungen des jeweiligen regionalen Verbandes hin. „Die müssen aber erfolgreich sein.“

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Randlage wird zur Vorteilslage

Bundespräsident Steinmeier besucht VS-Kita in Tantow (Uckermark)

Ende August hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) die zweisprachige Kindertagesstätte "Abenteuerland" der Volkssolidarität in Tantow (Verbandsbereich Uckermark) besucht. Dort werden deutsch und polnisch sprechende Kinder betreut. Sie empfingen das Staatsoberhaupt im "Morgenkreis" mit einem Ständchen und mit den Rufen "Guten Tag", "Wie geht es dir?" - auf deutsch und auf polnisch. Steinmeier lobte, dass an diesem Ort "die Randlage zu einer Vorteilslage" verwandelt werden konnte und durch den Zuzug polnischer Familien für alle eine Perspektive eröffnet worden war. Derzeit besuchen 31 Kinder aus deutschen Familien und 29 Kinder aus polnischen Familien diese Kita. Ortsvorsteherin Silke Natter sagte, der Ort freue sich, dass der Bundespräsident sich hier über die Situation im ländlichen Raum informiert habe und es bleibe zu hoffen, dass die Eindrücke in seine künftige Arbeit einfließen.

Der Bedarf nach Kita-Plätzen wächst an diesem Ort ständig, viele Menschen, die einst weggezogen sind, kehren nun in die Uckermark zurück, sagt die stellvertretende Kita-Leiterin Grit Wolf. Es gibt inzwischen auch eine polnische Erzieherin -  Anna Pawlowska. Ihr polnisches Diplom in Deutschland anerkennen zu lassen, sei "wirklich sehr schwer" gewesen, sagt sie.

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Elternfragen sind ein Vertrauensbeweis

Fachtagung für pädagogische Mitarbeiter der Volkssolidarität

Wie findet das pädagogische  Fachpersonal einen Zugang zu Eltern in besonderen Problemlagen, und was ist beim Umgang mit besonders schwierigen Elternhäusern zu beachten? Die brandenburgische Volkssolidarität hatte Ende Juni Erzieherinnen und Erzieher zu einer Fachtagung nach Potsdam geladen. Die als Referentin gewonnene Heil- und Hochbegabtenpädagogin Martina Meixner aus Johann-Georgenstadt (Sachsen) versicherte eingangs, nicht „Patentrezepte“ anbieten zu wollen, doch könnten überlegte Strategien hier alle Seiten zum Wohle des Kindes voranbringen. Bei vielen  Kindern nehmen heutzutage Angst, Depressionen, Essstörungen und andere seelische Defekte messbar zu, sagte sie.  In den vergangenen Jahren habe der Anteil an Kindern, die ein „sicheres Bindungsverhalten“ aufweisen, ständig abgenommen. Es gebe das Phänomen, dass siebenjährige Kinder die psychische Reife eines Dreijährigen besitzen. Überlastete Erzieher seien Burnout-gefährdet, und je näher sie diesem Stadium seien, desto geringer werde die im Beruf so wichtige Empathie.

Foto: Heilpädagogin Marina Meixner

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Für einen Tag

Opel Bank-Mitarbeiter helfen in der Potsdamer Suppenküche

Sechs Mitarbeiter der Opel Bank haben Mitte Juni für einen Tag in der Potsdamer Suppenküche mitgeholfen. Sie sortierten Obst und Gemüse, schälten Kartoffeln, halfen beim Aufräumen und Saubermachen. Die Initiative fand im Rahmen eines  „sozialen Tags“ statt, den die Bankmitarbeiter seit mittlerweile vier Jahren organisieren, um soziale Projekte zu unterstützen. Im vergangenen Jahr besuchten das Potsdamer Opel Bank-Team eine Kita, um Grünanlagen zu pflegen, Spielgeräte aufzustellen sowie von ihrer Arbeit zu berichten. Nach einer Internetrecherche wurde dieses Mal die Volkssolidarität ausgewählt, berichtet Mitorganisator Kai Kamperhoff. „Viele wissen gar nicht, wie leicht es ist, sich einzubringen“, erklärte er. Andere Teammitglieder sagten, dass Helfen heute nicht immer selbstverständlich sei und Begegnungen mit sozial Bedürftigen nicht für jeden zum Alltag gehöre. „Deshalb ist es gut, dass die Volkssolidarität die Möglichkeit bietet, sich aktiv einzubringen und vor Ort die Menschen persönlich zu treffen und kennenzulernen.“

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Umgang mit schwierigen Eltern

VS-Fachtagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kita-Alltag

"Sie als pädagogische Fachkräfte üben Ihren Beruf engagiert und motiviert aus – gleichzeitig werden Sie jeden Tag stark gefordert. Die Elternklientel stellt Sie vor immer größere Herausforderungen." So heißt es in der Einladung zur kommenden Fachtagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas, deren Träger die Volkssolidarität in Brandenburg ist. Die Veranstaltung findet am 23. Juni im Potsdamer Blauart Tagungszentrum statt und wendet sich vor allem an Führungskräfte und Mitarbeiter/innen der 16 VS-Kitas im Bundesland und aus den Bereichen der Hilfen zur Erziehung der Volkssolidarität. Erörtert werden soll dabei der Umgang mit schwierigen Eltern, das Verhalten von Eltern in besonderen Problemlagen und die Art und Weise, wie mit Eltern mit dem größten Nutzeffekt kommuniziert werden kann. "Die Veranstaltung soll Ihnen zur Problematik der Arbeit mit den Eltern Informationen und Wissen vermitteln und Ihnen damit im Kita-Alltag die Arbeit erleichtern." Als Fachreferentin konnte die Supervisorin Martina Meixner gewonnen werden. Sie ist Heil- und Hochbegabtenpädagogin und selbst Leiterin einer heilpädagogischen Wohngruppe.

Foto: Kita-Demonstration vor dem Potsdamer Landtag

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"Das Anliegen ist berechtigt"

Kita-Demo vor dem Landtag fordert Geld für mehr Qualität

Kurz bevor die Abgeordneten des brandenburgischen Landtags mit großer Mehrheit per Beschluss die Elternbeiträge für das letzte Kita-Jahr strichen, verschafften sich die freien Träger der Kitas in Brandenburg  vor dem Eingangstor zum Schloss-Landtag mit einer lautstarken Demonstration Gehör. Die Sonne stach vom Himmel, kein Baum weit und breit  und auf dem hitzeflimmernden Platz vor dem Potsdamer Landtag ging es sehr geräuschvoll zu. Sozusagen mit Kind und Kegel waren die Vertreter von Kitas aus dem ganzen Land nach Potsdam geeilt. Auch die Volkssolidarität als Träger von 16 Kitas im Bundesland war vertreten. Sylvia Grande, Referentin Mitgliederverband des Wohlfahrts- und Sozialverbandes, hält die Demonstration für berechtigt. Den Ansatz, die Eltern-Beiträge zu streichen, nennt sie einen Schritt in die richtige Richtung, doch müsse darauf geachtet werden, dass sich  die Situation in den Kitas gleichzeitig verbessere.  „Hier wurde nicht weitergedacht“.

Foto: VS-Vertreterin Roswitha Orban (li) im Gespräch mit der Abgeordneten Gerrit Große (Linke)

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