Volkssolidarität


Brandenburg

Heike Drechsler gewinnt die Herzen

Auftaktveranstaltung der VS-Seniorenakademie Oranienburg

Trotz der Temperaturen um die 40 Grad waren 44 Gäste zur Veranstaltung der Seniorenakademie der Volkssolidarität gekommen. Und niemand hier in Oranienburg hatte bereut, der ehemaligen Spitzensportlerin begegnet zu sein. Heike Drechsler erzählte von 27 Jahren Training, Erfolg und auch Niederlagen. Zweimal Olympiasiegerin, Europameisterin, Weltmeisterin und Weltrekordhalterin sowie Trägerin großer Würden wie "Leichtathletin des Jahrhunderts" - da bleibt kaum Platz für Enttäuschungen. Oder vielleicht doch? Da gab es den verpassten Weltrekord in ihrer Spezialdisziplin, dem Weitsprung. Wie war das damals? Unerschütterlich stand der deutsche Rekord bei 7,48 Metern. Heike Drechsler, die schon am Ende ihrer Karriere stand, sprang bei einem internationalen Wettkampf in Italien 7,62 Meter weit. Das war der Weltrekord! Doch der Wind verwehte die Freude. Statt der erlaubten 2,0 Meter pro Sekunde hatte er zum Zeitpunkt des Sprungs  2,1 Meter pro Sekunde geblasen. Das war um ein Winziges zuviel. Der sagenhafte Weltrekord von Heike Drechsler wurde deshalb nicht anerkannt.

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Volkssolidarität: AOK muss die Karten auf den Tisch legen

Offener Brief der VS an Politiker auf Landes- und Bundesebene

Vor dem Hintergrund ungeklärter Fragen zur Tarifeinführung hat die Gewerkschaft ver.di Mitarbeiter der brandenburgischen Volkssolidarität für den 6. Juni zu einem Streik vor der AOK-Landeszentrale in Teltow aufgerufen. Wie VS-Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, fehlen nach wie vor belastbare Finanzierungszusagen der AOK, die aber Voraussetzung für die Einführung  eines Tarifs auch für die Beschäftigten der Volkssolidarität wären. Heil, der im Landesvorstand für Pflege zuständig ist,  bestätigte, dass zwar Angebote der AOK vorliegen würden, sie seien indessen unvollständig. Aus ihnen würde sich nach wie vor nicht ergeben, in welcher Höhe konkrete Leistungen im Bereich Pflege vergütet werden. Letzteres wäre aber Voraussetzung dafür, dass die Volkssolidarität verbindliche Tarifzusagen geben könne. "Wir müssen wissen, wieviel wofür bezahlt wird." Gleichzeitig sandte der Vorstand der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V., einen offenen Brief an Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (LINKE), Staatssekretär Andreas Büttner, weitere Bundes- und Landespolitiker*innen,  gesundheitspolitische Sprecher und Sprecherinnen der Bundes- und Landtagsfraktionen sowie die zuständigen Ausschussvorsitzende.

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Niemand zu jung für die Vorsorgevollmacht

VS Pflege-Spezialist Andreas Heil bei Antenne Brandenburg

Hörer fragen - die Volkssolidarität antwortet. Die "Woche der pflegenden Angehörigen" hielt für Hörer des rbb-Senders "Antenne Brandenburg" einen besonderen Service bereit. Am 16. Mai stellte sich Andreas Heil, stellvertretender Vorstandschef und Pflege-Experte der brandenburgischen Volkssolidarität, den Fragen von Moderatoren und Zuhörern rund um die Themen Pflege und Vorsorgeregelungen. Wer weiß schon, dass es die Pflegekasse ist, an die man sich mit einem sich abzeichnenden  Anspruch der Pflege zuerst wenden muss. Und dass danach der Kontakt zu Pflegestützpunkten der näheren Umgebung aufgenommen werden sollte. Das aber war nur zwei Aspekte der fast dreistündigen Ratgebersendung "Hallo Brandenburg", bei der rund 50 Telefonanrufe beim rbb eingingen. Informationen gab es aus erster Hand zu der für viele Menschen noch geheimnisvolle Vorsorgevollmacht, die aber eindeutig als wichtigste eingestuft wird.

Foto: Andreas Heil beantwortet Hörerfragen

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Kita-Pädagogik im Wandel

Fachtagung für die Leiterinnen der VS-Kindertagesstätten in Lehnin

„Die pädagogische Arbeit in unseren Kindertagesstätten steht vor neuen Herausforderungen.“ Unter dieser Prämisse lädt die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, Leiterinnen von Kindertagesstätten zur Fachtagung nach Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark). Am 8. und 9. Mai. diskutieren die Teilnehmerinnen, wie sich ihre Arbeit vor dem Hintergrund eines zeitgemäßen Umgangs mit Kindern gestalten und organisieren lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ansprüche einer offenen Arbeit mit den betreuten Kindern.  Kann hier der Grundsatz gelten: "Jeder wie er kann, und alle, wie sie wollen“? Wie die Referentin für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe beim Landesverband Sonja Glätzer sagt, handelt es sich um ein  permanentes und spannendes Thema, welches für viel Zündstoff in den Kita-Teams sorgen kann. "Wofür entscheiden wir uns? Gibt es ein Richtig und ein Falsch?" Als Referenten gewonnen wurden  Professor Malte Mienert, Bereich Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie beim UNIES-Universitätsinstitut für Internationale und Europäische Studien Kerkrade, und der Berater Herr Hunger vom Verein Flexible Jugendarbeit Frankfurt/Oder e.V.

brandenburg-volkssolidarität

Foto: Während einer früheren Beratung der Kita-Leiterinnen

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität e.V., Landesverband Brandenburg, Sozialpolitische Wahlthemen verfasst. Das zahlenmäßige Anwachsen der älteren Generation, die bedeutenden Unterschiede in der Altersabsicherung, das breite Spektrum ihrer Interessen stellen demzufolge besondere Ansprüche an die Politik.  Die Teilhabe älterer Menschen am kommunalen Geschehen müsse unbedingt verbessert werden, ihre ärztliche Betreuung und gegebenenfalls Pflege auf hohem Niveau gesichert sein.  Weil für viele Senioren Erlebnisse der Ausgrenzung, der Einsamkeit und auch der Armut lebensbestimmend seien, müsse die Politik wirksam gegensteuern. Die Volkssolidarität fordert ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde auf, die Wahlprogramme dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Interessen älterer Menschen Berücksichtigung finden und wie glaubwürdig sich eine Partei oder Wählervereinigung ihrer Themen annimmt. In ihren Wahlthemen hat die brandenburgische Volkssolidarität konkrete Vorschläge dazu unterbreitet, wie die Lage für ältere Menschen, aber auch für Familien und Kinder, verbessert werden kann und was für den Ausbau der sozialen Infrastruktur getan werden müsste.

 

Hier finden Sie die Sozialpolitschen Wahlthemen 2019 als PDF Datei. Bitte klicken.

Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges Gut gesellschaftlicher Teilhabe.Gemeinsam für oder mit Menschen aktiv und sozial zu sein stärkt das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden aller Beteiligten. Mit dem „Erklärfilm“ soll auf das soziale Engagement der Volkssolidarität aufmerksam gemacht werden. Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung. Die Volkssolidarität Brandenburg möchte motivieren, mehr Gruppen für das Engagement von und für ältere Menschen zu begeistern.

Förderung durch das Land Brandenburg
Idee, Regie: Kirill Abdrakhmanov
Design, Charaktere: Kirill Abdrakhmanov, Anne Breymann
Animation: Kirill Abdrakhmanov, Nikki Schuster
Musik: bensound.com
Produktion: mi niki ngkong productions ©2018 minikingkong.de

Hier finden Sie den Link zum "Erklärfilm": Engagiert in Brandenburg “Miteinander reden - füreinander da sein!”

Ambulante Pflege: Kollaps des Systems vermeiden

Staatssekretär Büttner besuchte VS-Sozialstation in Fürstenberg

Wenn die brandenburgische Volkssolidarität in absehbarer Zeit die Tarifbindung für ihre Beschäftigten eingeht, führt an der Klärung bedeutender Finanzierungsfragen kein Weg vorbei. Zumindest die dadurch entstehende Differenz bei den Personalkosten, d.h. der Mehraufwand,  muss durch die Pflegekassen erstattet werden, darin sind sich die Volkssolidarität und Brandenburgs Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner einig. Bei einem Besuch in der Sozialstation Fürstenberg (Oberhavel) sagte Büttner Anfang Februar, obwohl schon seit vielen Jahren diese Themen debattiert worden seien, habe sich leider nichts geändert, es sei lediglich an den Symptomen "herumgedoktert" worden. Angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft  werde die Pflege gerade im ländlichen Raum immer komplizierter. Sollte nicht wirkungsvoll gegengesteuert werden, drohe ein "Drama in der Pflege".

Foto: Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner (Mitte) besuchte die Sozialstation in Fürstenberg/H.

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Grippeschutz: Ab 60 Jahren empfohlen

Impfaufruf der brandenburgischen Volkssolidarität

Ein kleiner Picks kann Leben retten.
Die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e.V., ruft ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Anhänger dazu auf, von der Möglichkeit der Grippeschutzimpfung Gebrauch zu machen.  
Ziel ist es, eine möglichst hohe Rate an geimpften Senioren zu haben, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil. Er erinnerte daran, dass die alljährliche Grippeschutzimpfung vom 60. Lebensjahr an zum Katalog der empfohlenen Grundimpfungen gehört. Nach der Impfung dauert es einige Tage, bis der angestrebte Schutz im Körper aufgebaut ist.
Fachleute weisen auf den besonders schweren Verlauf der Grippe-Saison im vergangenen Jahr hin. Mindestens 300.000 Deutsche wurden in diesem Zeitraum von der Grippewelle erfasst.  
Es starben rund 1.000 Patienten durch Influenza-Viren, die große Mehrheit (87 Prozent) war über 60 Jahre alt. Oft gab es Vorerkrankungen. Auch die Todesfallzahlen können in Wirklichkeit aber deutlich höher liegen, da sich Grippeerreger nicht bei allen Gestorbenen feststellen lassen.
Am stärksten betroffen war der Osten Deutschlands.
Die angegebenen ca. 300.000 Krankheitsfälle machen den Fachleuten zufolge das Ausmaß nicht deutlich, denn nicht jeder Grippekranke geht zum Arzt und nur ausgewählte Praxen schicken Erregerproben ins Labor.

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Hohe Ehrung für Diana Sonntag

Ministerpräsident Woidke besuchte Volkssolidarität in Forst

Zwar hatte er sich eine halbe Stunde verspätet, aber er kam. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) war am 12. Oktober Ehrengast der Festveranstaltung zum 73jährigen Bestehen der Volkssolidarität in seiner Heimatstadt Forst. Im Restaurant „Rosenflair“ ließ er es sich nicht nehmen, den Ehrenpreis der Volkssolidarität an Diana Sonntag zu überreichen. Mit ihrem Treff für viele Ortsgruppen leistete sie über Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Ehrengäste der Veranstaltung waren ferner der Landrat des Landkreises Spree-Neiße Harald Altekrüger und die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek. Der Grundgedanke der Volkssolidarität sei heute noch so aktuell wie bei der Gründung vor 73 Jahren, äußerte Woidke in seinem Grußwort. „Gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft brauchen unsere Hilfe. Und heute greift die Volkssolidarität diesen Gedanken immer noch auf: Wir helfen uns, wir unterstützen uns, wir halten zusammen.“  Unter anderem, weil es das Ehrenamt in der Volkssolidarität gebe, „ist der soziale Zusammenhalt in Brandenburg immer noch stark“. Gerade heute sei dieser Zusammenhalt wichtiger denn je. Der Sozialverband stehe für eine starke Gemeinschaft. „Und Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen, die sind für diese Gemeinschaft eine ganz wichtige Säule.“

Fotos: Jens Dräger/Petra Dörl

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Die Hand und das Wort

Arbeitskreis Sozialpolitik debattiert Daseinsvorsorge

Vor allem mit Taten und konkreten Angeboten kann die Volkssolidarität ihren Anspruch umsetzen, einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge in den Kommunen Brandenburgs zu leisten. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland nach einer Beratung des Arbeitskreises Sozialpolitik resümierte, sind auch kleinteilige Projekte in ländlichen, sich ausdünnende Regionen von hoher Bedeutung, weil es andere Angebote dort oft gar nicht mehr gebe. In diesem Kontext wies Geschäftsführerin Bärbel Glogau (Verbandsbereich Uckermark) auf die Wirksamkeit „kleiner“ Handlungen, Initiativen und Aktionen der Volkssolidarität in den Ortsgruppen und den Sozialen Einrichtungen des jeweiligen regionalen Verbandes hin. „Die müssen aber erfolgreich sein.“

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