Volkssolidarität


Brandenburg

Umgang mit schwierigen Eltern

VS-Fachtagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kita-Alltag

"Sie als pädagogische Fachkräfte üben Ihren Beruf engagiert und motiviert aus – gleichzeitig werden Sie jeden Tag stark gefordert. Die Elternklientel stellt Sie vor immer größere Herausforderungen." So heißt es in der Einladung zur kommenden Fachtagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas, deren Träger die Volkssolidarität in Brandenburg ist. Die Veranstaltung findet am 23. Juni im Potsdamer Blauart Tagungszentrum statt und wendet sich vor allem an Führungskräfte und Mitarbeiter/innen der 16 VS-Kitas im Bundesland und aus den Bereichen der Hilfen zur Erziehung der Volkssolidarität. Erörtert werden soll dabei der Umgang mit schwierigen Eltern, das Verhalten von Eltern in besonderen Problemlagen und die Art und Weise, wie mit Eltern mit dem größten Nutzeffekt kommuniziert werden kann. "Die Veranstaltung soll Ihnen zur Problematik der Arbeit mit den Eltern Informationen und Wissen vermitteln und Ihnen damit im Kita-Alltag die Arbeit erleichtern." Als Fachreferentin konnte die Supervisorin Martina Meixner gewonnen werden. Sie ist Heil- und Hochbegabtenpädagogin und selbst Leiterin einer heilpädagogischen Wohngruppe.

Foto: Kita-Demonstration vor dem Potsdamer Landtag

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"Das Anliegen ist berechtigt"

Kita-Demo vor dem Landtag fordert Geld für mehr Qualität

Kurz bevor die Abgeordneten des brandenburgischen Landtags mit großer Mehrheit per Beschluss die Elternbeiträge für das letzte Kita-Jahr strichen, verschafften sich die freien Träger der Kitas in Brandenburg  vor dem Eingangstor zum Schloss-Landtag mit einer lautstarken Demonstration Gehör. Die Sonne stach vom Himmel, kein Baum weit und breit  und auf dem hitzeflimmernden Platz vor dem Potsdamer Landtag ging es sehr geräuschvoll zu. Sozusagen mit Kind und Kegel waren die Vertreter von Kitas aus dem ganzen Land nach Potsdam geeilt. Auch die Volkssolidarität als Träger von 16 Kitas im Bundesland war vertreten. Sylvia Grande, Referentin Mitgliederverband des Wohlfahrts- und Sozialverbandes, hält die Demonstration für berechtigt. Den Ansatz, die Eltern-Beiträge zu streichen, nennt sie einen Schritt in die richtige Richtung, doch müsse darauf geachtet werden, dass sich  die Situation in den Kitas gleichzeitig verbessere.  „Hier wurde nicht weitergedacht“.

Foto: VS-Vertreterin Roswitha Orban (li) im Gespräch mit der Abgeordneten Gerrit Große (Linke)

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Segen und Bürde zugleich

Kita-Fachtagung: Bewertung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

„Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Dieser Satz von Galileo Galilei war Einführung und Motto zugleich für die erste diesjährige Beratung der Kita-Leiterinnen der Volkssolidarität in Heidesee, Ortsteil Prieros. Viele Chefinnen haben Schwierigkeiten mit der - gelegentlich aber notwendigen - Beurteilung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ist es aber mehr als eine Bürde? Wie kann die Beurteilung dazu dienen, Mitarbeiter zu motivieren, Schwächen zu überwinden und Fehler zu erkennen?  Wie kann sie sich als Segen erweisen? Was sind Methoden von Zielvereinbarungen und welche Wirkung können sie haben? Die Tagungsteilnehmer wurden am ersten Tag der Veranstaltung  mit "Inhalten und Methoden moderner Beurteilungsverfahren" vertraut gemacht.

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Es begann in der "Villa Grenzenlos"

Babelsberger Chorgemeinschaft begeht Jubiläum in der Sternkirche

Die Volkssolidarität feiert ja meistens andere Jubiläen als einen 25jährigen Geburtstag. Die Babelsberger Chorgemeinschaft ist also eine vergleichsweise junge Singegemeinschaft, deren klangvolles Wirken Anfang Dezember in der Potsdamer Sternkirche  mit einem Jubiläumskonzert und dem Weihnachtssingen begangen wurde. Und doch – der Beginn liegt nun schon länger zurück. 1992 hatten sich in der Babelsberger „Villa Grenzenlos“ 13 Frauen eingefunden, um eine musikalische Tradition wiederzubeleben, die den mittlerweile 72jährigen Sozialverband von Beginn an begleitet hat.Der Babelsberger Chor hielt über viele Jahrzehnte. Zeitweilig waren 60 Sängerinnen dabei, eine stolze Anzahl. Das Jubiläumskonzert war Anlass, an den ersten Leiter des Chors zu erinnern, an den künstlerischen Leiter Manfred Pagels. Der Oberstudienrat war nicht nur der künstlerische Fels in der Brandung, er war gleichzeitig auch Leiter des künstlerischen Beirats der Volkssolidarität und auch deshalb hoch geachtet. Für seinen Chor schrieb er Lieder und bearbeitete Chormusik anderer Komponisten.

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"Zum Glück gibt es die Volkssolidarität"

20. Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde

Die brandenburgische Volkssolidarität hat sich auch in den vergangenen beiden Jahren als bedeutende sozialpolitische Kraft bewährt und  ihre Rolle als wichtiger Sozialverband und Anker für ältere Menschen ausgefüllt. Auf der 20. Delegiertenversammlung im Luckenwalder Gebäude der Kreisverwaltung Teltow-Fläming  sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland am 18. November aber auch, dass effektive Maßnahmen gegen den zunehmenden Mitgliederschwund eine essentielle Aufgabe des Verbandes darstelle. "Wir brauchen mit aller Konsequenz eine personelle Stärkung des Mitgliederverbandes." Gelinge das nicht, sei die die Existenz einer Volkssolidarität bedroht "so wie wir sie kennen."       "Zum Glück gibt es die Volkssolidarität", heißte es in einem schriftlichen Grußwort der Landrätin Kornelia Wehlan (LINKE), das vor den 62 Delegierten aus dem ganzen Land verlesen worden war. Derzeit sei jeder fünfte Einwohner des Kreises über 65 Jahre alt, in wenigen Jahren würden es ein Drittel sein. Ihnen Geborgenheit und eine Perspektive zu bieten, sei eine Aufgabe, die immer drängender werde.

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Berechtigt hohe Ansprüche

VS-Reisepartner Becker-Strelitz stellte das Angebot für 2018 vor

Reisen bildet. Aber das nicht allein. Der "Tapetenwechsel" regt an, sorgt für Gemeinschaftserlebnisse und erhöht die Lebensfreude. Am 30. November und 1. Dezember stellte der Reiseklub für die Volkssolidarität, das Unternehmen Becker-Strelitz Reisen, im brandenburgischen Klaistow sein Gruppenreise-Programm unter dem Dach der Volkssolidarität für das Jahr 2018 vor. Am ersten Tag immerhin vor 400 Gästen, am zweiten vor 300 Interessierten. Im kommenden Jahr organisiert und veranstaltet Becker-Strelitz die Frühlingstreffen der Volkssolidarität, ein Treffen als Flugreise nach Korfu und ein Treffen als Busreise ins Salzkammergut. Für das Herbsttreffen der VS heißt das Reiseziel Lüneburger Heide. Der Geschäftsführer von Becker-Strelitz-Reisen, Reinhard Leu, hebt den hohen Stellenwert hervor, den der Reiseklub der Volkssolidarität für sein Unternehmen hat. Dabei gelte für die Reiseteilnehmer keineswegs das Motto "Hauptsache billig“. Wenn Mitglieder der Volkssolidarität Reisen buchen, dann tun sie das qualitätsbewusst und durchaus anspruchsvoll, sagt der Geschäftsführer.

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Beharrlichkeit und Geschick sind gefragt

Integration: Ein schwieriger Weg, mit Missverständnissen gepflastert

Die Volkssolidarität kümmert sich an verschiedenen Stellen im Land Brandenburg um geflüchtete Menschen und leistet ihren Beitrag zur Integration. Das ist alles andere als problemlos. Organisiert von Vorstandsassistentin Anne Papendorf nutzten Verantwortliche, Betreuer und Erzieher ein Work-Shop-Angebot "Interkulturelle Kompetenzenvielfalt", das Ende November stattfand. In der Einladung ins Blauart-Tagungshaus am Werderschen Damm in Potsdam hieß es: "Ihre Beiträge können für alle bereichernd sein". Die Dozentin Katja Stephan ging in ihrem einleitenden Vortrag von der These aus, der Nationalstaat befinde sich derzeit in Auflösung, sei immer weniger Gefäß von sprachlicher, geografischer und kultureller  Identität. Sie sprach ferner davon, dass es zunehmend illusorisch sei, von der Erwerbstätigkeit eine persönliche Identitätsbildung zu erwarten. Auch das spiele in den Umgang der Einheimischen mit den Migranten hinein.

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Dank den fleißigen HelfernAnlässlich des 72. Geburtstags des Sozialverbandes Volkssolidarität hat der Verbandsratsvorsitzende des brandenburgischen Landesverbandes Bernd Niederland die Politik zu einem Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit aufgefordert. Auf einer große Fest- und Auszeichnungsveranstaltung im Potsdamer Inselhotel, wandte er sich mahnend an die Politik. Das Ergebnis der Bundestagswahl zeige, "dass viele Menschen den Eindruck haben, dass die sozialen Problemlagen in der Gesellschaft deutlich missachtet werden". Niederland nannte die häufige Armut von Familien mit Kindern, das zunehmende Armutsrisiko im Alter, ferner die katastrophalen Zustände in der Pflege, die ausufernde Zwei-Klassen-Medizin, die von der Marktradikalität geprägte Kommerzialisierung und Privatisierung der Gesundheits- und Sozialversorgung zu Lasten der Bevölkerung.

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Geschichte(n) bewahren

Aufruf zum Tag der Volkssolidarität am 17. Oktober

Vielleicht heute unsere MitgliederAnlässlich des Tages der Volkssolidarität startet der Verbandspräsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff unter dem Titel „Geschichte(n) bewahren: 75 Jahre Volkssolidarität“ einen Aufruf an die Mitglieder, ihre Erinnerungen zu sammeln. Der Landesverband Brandenburg schließt sich diesem Vorhaben an.  Gesucht werden Erinnerungsstücke in Form von Geschichten, Bildern, Interviews oder Tonaufzeichnungen, die an den Bundesverband zu schicken wären. Ziel ist es, zum 75. Jubiläum der Volkssolidarität in drei Jahren aus dem Material heraus eine Wanderausstellung zu organisieren und einen lebendigen Bildtextband zur Geschichte der Volkssolidarität zu veröffentlichen.  Weitere Informationen finden Sie in dem zum Tag der Volkssolidarität veröffentlichen Beitrag auf unserer Internetseite: Tag der Volkssolidarität. Ein Aufruf.

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Impfschutz ist für alle da

Aufruf der brandenburgischen Volkssolidarität

Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. ruft ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Anhänger dazu auf, von der Möglichkeit der Grippeschutzimpfung Gebrauch zu machen.  Ziel ist es, daran zu erinnern, dass die alljährliche Grippeschutzimpfung vom 60. Lebensjahr an zum Katalog der Grundimpfung gehört, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil. Alle Verbandsbereiche des Landesverbands Brandenburg und die Kreis- und Regionalverbände sind aufgefordert, sich den Appell zu eigen zu machen. Inzwischen gebe es beim Influenzaschutz älterer Menschen erhebliche Lücken, fügte Heil hinzu. Seit Jahren wird in Deutschland konsequent das Ziel der WHO verfehlt, bei älteren Menschen eine Durchimpfungsrate gegen die Influenza von 75 Prozent zu erreichen.

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