Volkssolidarität


Brandenburg

Volkssolidarität jetzt im Aktionsbündnis

Keinen Platz für Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. wurde vor einigen Tagen Mitglied im brandenburgischen Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Aufnahme im Potsdamer Bürgerhaus am Schlaatz sei einstimmig erfolgt, teilte VS-Vorstandsvorsitzende Ines Große mit. Mit knapp 29.000 Mitgliedern sei die Volkssolidarität ein wichtiger Sozial- und Wohlfahrtsverband im Bundesland und identifiziere sich mit den Vorhaben und Werten des Aktionsbündnisses. "Die Volkssolidarität unterstützt vorbehaltlos das Ziel, gegen alle Spielarten von Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit aufzutreten." Getreu dem Gründungsmotto "Miteinander - Füreinander" erhebt die Volkssolidarität seit nunmehr 74 Jahren ihre Stimme für Mitmenschlichkeit und Solidarität in der Gesellschaft und fördert ehren- und hauptamtliches Engagement zugunsten sozial Benachteiligter.

In ihrer Positionierung zu Rechtspopulismus und Rechtsextremismus betont der Verband, dass er für eine offene, vielfältige, demokratische und soziale Gesellschaft steht, in der alle Bürgerinnen und Bürger Schutz erhalten - "unabhängig von ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Alter, Weltanschauung, Religion, materieller Situation, Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung."  Die Grundhaltung der Volkssolidarität ist seit ihrer Gründung in Ostdeutschland 1945 antifaschistisch. Ihre Sozial- und Freiwilligenarbeit in den 665 brandenburgischen Mitgliedergruppen und 63 Begegnungsstätten ist nicht nur gelebte Demokratie. Sie versteht sich als präventive Arbeit gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Die Mitarbeit im Aktionsbündnis ist der Volkssolidarität auch deshalb wichtig, weil Ideologien von der Ungleichwertigkeit von Menschen in Teilen der Gesellschaft wahrnehmbar geworden und inzwischen auch politisch in die Parlamente vorgedrungen sind.

Solche rassistische, fremdenfeindlichen, in Teilen faschistischen Positionen sind auf gesellschaftliche und soziale Ausgrenzung von Menschen gerichtet, auf die Spaltung der Gesellschaft und werden niemals die Zustimmung der Volkssolidarität finden. Ines Große: "Erkennbar ist inzwischen, dass solche Kräfte versuchen, Sozial- und Wohlfahrtsorganisationen, die sich für Vielfalt und Toleranz im gesellschaftlichen Leben einsetzen, öffentlich zu diskreditieren. Fakten werden bewusst verfälscht, Wut und Angst werden vor dem Hintergrund tatsächlicher sozialer Problemlagen in Teilen der Gesellschaft geschürt und dabei sogar Gewalttaten in Kauf genommen." Angesichts dessen unterstrich die kürzlich gewählte Verbandsratsvorsitzende Bettina Fortunato: "Rechtsradikale dürfen sich bei uns nicht wohlfühlen." Eine Mitarbeit im Aktionsbündnis betrachtet die Volkssolidarität als aktive Verteidigung ihrer Grundwerte Frieden, Humanismus, Antifaschismus, Demokratie, Solidarität und Toleranz.

brandenburg-volkssolidarität