Volkssolidarität


Brandenburg

Die silberne VS-Ehrennadel am Revers

Ministerin überreicht Horst Kühn den "Veltener Teller“

„Vorbildlich ist sein Einsatz bei der Fortführung der deutsch-polnischen Beziehungen.“ Als Brandenburgs Sozialministerin Susanna Karawanskij am 30. November die Laudatio auf Horst Kühn hielt, standen seine Verdienste um die Kontakte zum Nachbarland im Mittelpunkt. „So hat er erreicht, dass sich der städtische Seniorenrat Gubin regelmäßig an der Seniorenwoche beteiligt. Mit hohem Einsatz setzt sich Horst Kühn für die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Gubener Partnerstadt Laatzen ein, er hält Kontakt und organisiert gegenseitige Besuche.“ Nach den freundlichen Worten der Ministerin überreichten sie und der Vorsitzende des Landes-Seniorenrates Wolfgang Puschmann dem langjährigen Mitglied der Volkssolidarität Horst Kühn Blumen und den „Veltener Teller“. Diese Auszeichnung hatte vor 24 Jahren die Vorgängerin von Frau Karawanskij im Ministeramt, Regine Hildebrandt, für solche Senioren gestiftet, die sich im Ehrenamt besonders verdient gemacht haben.

Foto: Horst Kühn (m.) in Kreis der Geehrten

„Vorbildlich ist sein Einsatz bei der Fortführung der deutsch-polnischen Beziehungen.“ Als Brandenburgs Sozialministerin Susanna Karawanskij am 30. November die Laudatio auf Horst Kühn hielt, standen seine Verdienste um die Kontakte zum Nachbarland im Mittelpunkt. „So hat er erreicht, dass sich der städtische Seniorenrat Gubin regelmäßig an der Seniorenwoche beteiligt. Mit hohem Einsatz setzt sich Horst Kühn für die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Gubener Partnerstadt Laatzen ein, er hält Kontakt und organisiert gegenseitige Besuche.“ Nach den freundlichen Worten der Ministerin überreichten sie und der Vorsitzende des Landes-Seniorenrates Wolfgang Puschmann dem langjährigen Mitglied der Volkssolidarität Horst Kühn Blumen und den „Veltener Teller“. Diese Auszeichnung hatte vor 24 Jahren die Vorgängerin von Frau Karawanskij im Ministeramt, Regine Hildebrandt, für solche Senioren gestiftet, die sich im Ehrenamt besonders verdient gemacht haben. Horst Kühn war im laufenden Jahr einer von zehn Geehrten. Als er die Auszeichnung entgegennahm, trug er die silberne Ehrennadel der Volkssolidarität stolz am Revers. Der „Veltener Teller“ ist eine Kreation der weltbekannten Künstlerin Hedwig Bollhagen aus Marwitz bei Velten. „Die zehn Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für viele andere Frauen und Männer, die im höheren Alter ehrenamtlich aktiv sind. Ihnen  allen gebührt unser Dank“, sagte die Ministerin. „Alle Generationen sind aufeinander angewiesen. In einer immer älter werdenden Gesellschaft ist es wichtig, lebendige Begegnungsorte zu schaffen.“ Seniorenrats-Vorsitzender Puschmann erinnerte an das Wort von Regine Hildebrandt „Haltet euch fit und mischt euch ein.“  Seit 1986 gehört der nunmehr 85jährige Horst Kühn der Volkssolidarität an. Er war im Kreisvorstand Spree-Neiße tätig, ist immer noch stellvertretender Chef der Ortsgruppe Guben. „Nach dem Ende der DDR hätte niemand gedacht, dass wir es mit der Volkssolidarität schaffen – aber wir haben überlebt“, sagt er.

Auch seine inzwischen verstorbene Frau war Mitglied im Sozialverband und beide haben das vielfältige Programm der VS sowohl mitgestaltet als auch gern genutzt. Es finden dort Weihnachtsfeste, Frühlingsfeste und Oktoberfeste statt. Horst Kühn organisierte längere Fahrten und kürzere Ausflüge.  „Ich habe zu den anderen immer gesagt, kommt zu uns, da könnt ihr euch unterhalten, da könnt ihr auch tanzen“, sagt er. Zweifellos werde das mit der Mitgliederwerbung schwieriger, räumt der Gubener ein. Viele würden sich „nicht alt genug“ für die Volkssolidarität fühlen. Aber was heißt das schon?

Horst Kühn ist außerdem seit 2008 Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Guben. Ministerin Karawanski hatte hervorgehoben, dass sich der Seniorenrat unter Kühns Leitung zu einer anerkannten Interessenvertretung der älteren Bürgerinnen und Bürger entwickelt hat. Außerdem nimmt er als sachkundiger Bürger an den Ausschusssitzungen für Soziales, Bildung und Kultur seiner Heimatstadt teil. Das Motto der Volkssolidarität „Miteinander – Füreinander“ ist seine Maxime. Und er setzte dem noch ein zweites hinzu: „Gemeinsam statt einsam“

 

brandenburg-volkssoldiarität