Volkssolidarität


Brandenburg

Als Stützpfeiler unerlässlich

Erklärung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes

Zum "Internationalen Tag des Ehrenamtes" am 5. Dezember erklärt die Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. Bettina Fortunato:  "Weil die brandenburgische Volkssolidarität sich in ihrem Mitgliederverband in besonderem Maße auf die ehrenamtliche Tätigkeit stützt, ist der "Tag des Ehrenamtes" eine gute Gelegenheit, den  rund 3.600 Frauen und Männern zu danken, die mit ihrer unentgeltlichen und uneigennützigen Arbeit unseren Verband lebendig erhalten. Sie prägen mit ihrem Wirken in den rund 650 Orts- und Interessengruppen das gute Gesicht der Volkssolidarität und erfüllen unser Motto "Miteinander - Füreinander" täglich mit Leben. Sie sind Stützpfeiler und Motor des Mitgliederverbandes der über 28.000 Mitglieder umfasst. Das Ausmaß der durch die Ehrenamtler erbrachten sozialen Wertschöpfung – also die Schaffung und der Erhalt sozial-kultureller Beziehungsgeflechte – durch die Nachbarschaftshilfe, durch das Organisieren von Gemeinschaftserlebnissen sowie bei Organisationsaufgaben -  ist mit ca. 550.000 Stunden im Jahr sehr hoch und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen.

 

Foto: Ohne Ehrenamt nicht zu machen - VS-Gruppe in der Potsdamer Waldstadt

Vor allem durch sie kann der Mitgliederverband das große Forum der Begegnung, der Information, des Meinungsaustausches und des Reisens sein, als das wir ihn heute erleben. Mehr als ein halbe Million Menschen haben sich im vergangenen Jahr unter dem Dach der Volkssolidarität getroffen - u. a. in unseren Begegnungsstätten. Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlich tätigen Menschen in unseren Reihen wäre diese wichtige Arbeit gegen Einsamkeit und Ausgrenzung nicht denkbar. Doch geht die demografische Entwicklung, also das Älterwerden der Gesellschaft, auch am Ehrenamt nicht vorbei. Ich appelliere an die politisch Verantwortlichen, es an dieser Stelle nicht zu einer Überforderung oder Überlastung kommen zu lassen, die am Ende niemandem hilft und nur zerstörerisch wirkt. Immer wieder muss nachgesteuert werden.  Das Ehrenamt braucht hauptamtliche Begleitung und Unterstützung, auch finanzielle Unterstützung, um seine wichtige Funktion in der Gesellschaft weiter vollumfänglich wahrnehmen zu können." 

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