Volkssolidarität


Brandenburg

Ziel bleibt der Tarifvertrag für alle Bereiche

Steigerung: Pflegekassen dürfen Verwendung kontrollieren

Die Volkssolidarität im Land Brandenburg hat gemeinsam mit den Kranken- und Pflegekassen für die ambulante Pflege eine Steigerung der Finanzierung von 5 Prozent vereinbart. Wie Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, werden die Pflegekassen diese Mehrkosten überweisen, die im Durchschnitt bei den Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste ab März 2018 eine Einkommensverbesserung von 4 Prozent bedeuten würden. Zugestanden worden sei das verbleibende eine Prozent für die Steigerung der Sachkosten-Aufwendungen. Heil merkte dazu an, dass letzteres aber unrealistisch sei und nicht den realen Preiserhöhungen bei den Sachkosten entspreche. Er wies darauf hin, dass die Pflegekassen ab Juni zur Kontrolle berechtigt seien, ob diese zusätzlichen Summen an die Pflegefachkräfte weitergegeben worden sind. Falls dies nicht erfolgt sei, würden sie das Recht besitzen, dieses Geld vom jeweiligen Pflegedienst zurückzufordern.

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Pflegekosten: Neuverteilung der Karten?

Volkssolidarität unterstützt Initiative des brandenburgischen Parlaments

Der Landtag hat am 1. Februar die Landesregierung zu einer Bundesratsinitiative in Sachen Pflegekostenverteilung aufgefordert. Dem von SPD und LINKEN eingebrachten Antrag stimmten darüber hinaus Grüne und AfD zu, die CDU enthielt sich. Dem Beschluss zufolge soll sich die Landesregierung im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Pflegeversicherung besser ausgestattet wird. Ziel ist laut Antrag, „Pflegebedürftige zu entlasten und zu verhindern, dass Kostensteigerungen nur durch die Betroffene, ihre Angehörige und die Sozialhilfeträger zu tragen sind.“ Ferner soll sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass wirksame Schritte für einen Einstieg in eine solidarische Pflegeversicherung eingeleitet werden. Es gelte, gemeinsam mit anderen Länder für Pflegetarifverträge zu werben. Laut Beschluss müssen sofort bundeseinheitlich verbindliche  und geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den Personalnotstand in der Pflege zu beheben.

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In erneuerten Räumen mit neuem Schwung

Komplettrenovierung der Landesgeschäftsstelle fast abgeschlossen

Fast alles lief wie vorgesehen, und der Zeitplan wurde eingehalten. Die Landesgeschäftsstelle der Volkssolidarität in Potsdam hat ihre malermäßige Erneuerung hinter sich gebracht. Am 22. Januar rückte die Umzugsfirma an, um die Möbel wieder einzuräumen. In wenigen Tagen soll die völlige Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt sein. Schon lange war vorgesehen, das Haus in der Potsdamer Benzstraße im Inneren wieder "auf Vordermann" zu bringen. Der schon recht ramponierte Fußboden wurde gegen eine pflegeleichte neue Variante ausgetauscht, die Elektrik erneuert. Nunmehr gibt es in allen Räumen Internet- und Telefonanschlüsse. Die Innenräume des Hauses wurden neu gemalert. Mitte Dezember hatten die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Gebäude verlassen, sie erledigten von da an die Arbeiten von daheim (homeoffice) oder unterwegs.

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Volkssolidarität mit neuer Leitungsstruktur

Landesdelegiertenversammlung wählte Bernd Niederland zum Verbandsratsvorsitzenden

Die brandenburgische Volkssolidarität hat die Neustrukturierung ihrer Leitung abgeschlossen. Auf der 19. Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde wählten die 66 Vertreter am 16. April den langjährigen Landesvorsitzenden Bernd Niederland zum neuen Verbandsratsvorsitzenden. Er erhielt 55 Stimmen. Anschließend konstituierte sich der 15-köpfige Verbandsrat, dessen Mitglieder in den kreislichen Gliederungen bestimmt werden. Dieser Rat löst den bisherigen Landesvorstand ab und wird laut neuer Satzung  den dreiköpfigen hauptamtlichen Landesvorstand berufen und kontrollieren. Die Versammlung hat dem Verbandsrat die Empfehlung gegeben, die Besetzung der hauptamtlichen Posten zu thematisieren. In seinem Bericht sprach sich Verbandsratsvorsitzender Niederland dafür aus, die Betreuung psychisch kranker Menschen zu erweitern und weitere Sozialzentren der Volkssolidarität zu schaffen. Täglich hätten die Mitarbeiter der VS zu rund 15.900 betreuten Menschen aller Altersgruppen in Brandenburg Kontakt. Die Delegierten beschlossen, die traditionelle jährliche Spendensammlung auch künftig fortzusetzen.

Rosen für die Mitglieder des neuen Verbandsrates (Foto: Krauß)

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Zwischen Lausitz und Uckermark

Onlinezeitung der märkischen VS - Ausgabe März 2016


Der Eröffnung eines modernen Sozialzentrums der Volkssolidarität in Eisenhüttenstadt widmet die neue Ausgabe der Onlinezeitung "Zwischen Lausitz und Uckermark" einen ausführlichen Bericht. Sie stimmt weiterhin ein auf die Landesdelegiertenversammlung am 16. April in Luckenwalde. Zu diesem bedeutenden Ereignis im diesjährigen Verbandsleben der brandenburgischen Volkssolidarität erscheint ein Vorbericht. Thema der Ausgabe ist weiterhin der Aufruf zur diesjährigen Spendensammlung (bis zum 30. April), bei der erneut landesweit ehrenamtliche Sammler, die sich mit einem VS-Ausweis legitimieren können, von Tür zu Tür gehen, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen einzusammeln.

www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Online-Zeitung/2016/Onlinezeitung_VSB_1-2016.pdf

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Volkssolidarität tritt Bündnis für Brandenburg bei

Neujahrsempfang: Ungerechtfertigte Einkommensunterschiede thematisiert

Die Volkssolidarität (VS) will Mitglied im „Bündnis für Brandenburg werden“. Das verkündete Landesvorsitzender Bernd Niederland am Rande des diesjährigen Neujahrsempfangs in Berlin. Mit ihren 68 Begegnungsstätten im Bundesland sehe sich der größte Sozialverband Ostdeutschlands in der Lage, Integrationsprozesse mit zu gestalten. Das Bündnis wurde Ende vergangenen Jahres von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) mitgegründet, um die Kräfte für die Aufnahme vom Flüchtlingen landesweit zu bündeln. VS-Landeschef Niederland will aber Euphorie vorbeugen. Auch wenn es inzwischen positive Einzelbeispiele für produktive Begegnungen gebe: „Wir stehen erst am Anfang“.

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"Auch wir wollen uns einbringen"

Informationsveranstaltung zur Integration von Kriegsflüchtlingen

Die Aufnahme und Integration von Kriegsflüchtlingen und Asylsuchenden ist auch für die Sozial- und Wohlfahrtsverbände eine große Herausforderung, der sich der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. stellen wird. "Auch wir wollen uns einbringen", betonte Dr. Bernd Niederland, Vorsitzender des VS-Landesvorstandes am 2. Dezember bei einer Informationsveranstaltung mit rund 50 Teilnehmern, die in den Kreis- und Regionaverbänden haupt- oder ehrenamtlich tätig sind. In allen 820 Mitgliedergruppen sollte darüber gesprochen werden, wie ein offenes geistiges Klima des Willkommens vor Ort unterstützt werden könnte und wie - wo es nötig und möglich ist - konkret geholfen werden kann. "Wir brauchen dabei keinen Aktionismus, sondern sollten auf die Asylsuchenden zugehen und uns in jene Prozesse einbringen, die bereits laufen", so der Vorsitzende.

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Landesverband stellt sich neuen Herausforderungen

Delegiertenversammlung beschloss neue Grundsatzdokumente

Die Volkssolidarität stellt sich auch in Brandenburg auf veränderte gesellschaftliche Bedingungen und neue Herausforderungen ein. Zu diesem Zweck beschloss die 18. Delegiertenversammlung des VS-Landesverbandes Brandenburg e.V. am 21. November in Luckenwalde einstimmig eine neue Satzung, mit großer Mehrheit eine veränderte Beitragsordnung sowie eine neue Finanzrichtlinie. Die Veränderungen, die am 1. Januar 2016 in Kraft treten werden, waren auch erforderlich, um sie den Grundsatzdokumenten des VS-Bundesverbandes anzupassen. Diese waren bereits am 14.11.2014 von der Bundesdelegiertenversammlung beschlossen worden. Am Beginn der Beratungen gedachten die 66 Delegierten aus den Kreis- und Regionalverbänden sowie rund 20 Gäste mit einer Schweigeminute der Opfer von Krieg und Terror in den letzten Monaten.

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Auch die Feuerwehr war dabei

Geburtstagsfeier zum 70. in der Kita "Zauberwald"

"Wir fühlen uns bei der Volkssolidarität sauwohl." Mit diesem höchst volkstümlichen Bekenntnis eröffnete Rosemarie Trantow, Leiterin der Kita "Zauberwald" am 9. Oktober in Potsdam-Waldstadt das Fest zum 70. Geburtstag des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes. Diese Kita in Trägerschaft der VSB Kinder- und Jugendhilfe gGmbH gehört mit ihren 250 Plätzen zu den größten und auch beliebtesten in der Landeshaupstadt. Im Namen ihres Teams und vor allem im Namen der Kinder und deren Eltern dankte die Leiterin dem Träger für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig konnte sie zahlreiche Gästäte begrüßen, darunter Vertreter von Mitgliedergruppen im Wohngebiet und Kooperationspartner, wie z.B. vom Pflegewohnstift Waldstadt.

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Im Zeichen des 70. Jahrestages

Neue Ausgabe der Onlinezeitung

Der bevorstehende 70. Geburtstag der Volkssolidarität ist ein Schwerpunkt der September-Ausgabe unserer Onlinezeitung "Zwischen Lausitz und Uckermark". Auf den 20 Seiten sind unter anderem ein Grußwort von Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke zum 70. Jahrestag, ein Beitrag vom Tierparkfest in Berlin sowie von zahlreichen Sommerfesten in den Kreis- und Regionalverbänden zu finden. Zudem gibt es einen Bericht vom erlebnisreichen Ferienaufenthalt bedürftiger Kinder an der Ostsee (Foto), der von Spendern und Sponsoren ermöglicht wurde. Diese Ferienaktion, bei der Spiel und Spaß im Vordergrund stehen, hat im VS-Kreisverband Oberhavel bereits Tradition.

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