Volkssolidarität


Brandenburg

Vogalonga im Faltboot

Venedig: Volkssolidarität legte sich in die Riemen

Missgünstige Stimmen sagten, es sei „wie bestellt“ gewesen. Wenige Tage vor der diesjährigen „Vogalonga“ in Venedig rammte ein Riesen-Kreuzfahrtschiff ein kleineres Boot. Schaden und Verletzungen hielten sich in Grenzen, doch  die Stimmung wurde in eine Richtung verschoben. Lasst die großen Schiffe nicht mehr in die Lagune hinein. Umso selbstbewusster gaben sich die fast 2000 Boote, die am Pfingstsonntag bei strahlendem Sonnenschein, die diesjährige „Vogalonga“ in Venedig bildeten. Darunter auch in einem „Kolibri“-Faltboot Made in GDR, der Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit bei der VS-Landesgeschäftsstelle Matthias Krauß.  Der traditionelle Kanonenschuss um 9 Uhr setzte das unübersehbare Wasserkorso in Gang. Diese 45. Vogalonga (das heißt übersetzt übrigens nicht die lange Woge, sondern das lange Ruder) ist eine Veranstaltung im Sinne aller Menschen, die das touristische Auspowern wertvoller historischer Stätten nicht hinnehmen wollen. Sie ist für alle, die Venedigs Lagunen und seine kleinen Inseln lieben und diese gerne mit einem Paddelboot entdecken wollen.

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Gang auf schmalem Grat

Sexuelle Aktivität oder Übergriff - ein wichtiger Unterschied

Kinder entdecken die Sexualität bei sich und anderen Kindern. Und das wirft in Schulen und Kindertagesstätten täglich Fragen auf. Wie aber mit ihnen umgehen, war das zentrale Thema der Fortbildungsveranstaltung in Potsdam, die für Ende Mai vom Landesverband der Volkssolidarität für die pädagogischen Fachkräfte aus dem Bereich Hilfen zur Erziehung organisiert wurde. Zu oft werde diese Dinge noch als Tabu behandelt oder abgetan, sagte Fachreferentin Maria van Os.  Kinder sind strafunmündig und daher nicht als Täter anzusprechen. Gleichwohl können Kinder aber Opfer anderer Kinder sein. Geeignet sei das Verschweigen und Übergehen des Themas daher nicht, betonte van Os. Denn Kinder experimentieren gern und auch auf diesem Gebiet. Sie zeigen naturbedingt Interesse für solche Fragen, verhalten sich unbewusst und bewusst dazu. Die Referentin stellte verschiedene Situationen vor, bat die vor ihr sitzenden Erzieherinnen und Erzieher um Bewertung.

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"Wir werden wahrgenommen"

Tag der offenen Tür in der VS-Kita "Vier Jahreszeiten", Luckenwalde

Nach all dem Trubel sah Kita-Leiterin Carmen Scheibe am Ende sehr zufrieden aus. „Wir werden wahrgenommen“, freute sie sich, als die letzten Gäste des „Tags der offenen Tür“ die Kita „Vier Jahreszeiten“ in Luckenwalde verlassen hatten. Nicht nur viele Eltern hatten die Gelegenheit genutzt, um sich im Reich der Jüngsten umzusehen, dessen Träger die brandenburgische Volkssolidarität ist. Stadt und Landkreis hatten Vertreter entsandt. Jugendliche waren gekommen, um sich über mögliche Ausbildungsmöglichkeiten zur Erzieherin oder zum Erzieher zu erkundigen. Die Chefin: „Auf all dies haben wir gehofft an diesem Tag". Besonderes Interesse haben die Bildungsangebote dieser Kita gefunden, in der ein Schwerpunkt der Bildung auf Musik und Theater liegt.  Mütter und Väter hätten sich davon überzeugen können, dass ihre Kinder hier spielend lernen, sagte Frau Scheibe, die seit 1983 an diesem Ort tätig ist. Zunächst als Erzieherin, später als stellvertretende Leiterin und seit 2009 schließlich als Chefin.

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Ein Rufbus ist keine Lösung

Gesprächsforum der VS zur Kommunalwahl in Oranienburg

"Wir brauchen keine rechten Ansichten, sondern rechtsstaatliche Lösungen." Als Moderatorin Ina Nehls mit diesem Satz das Wählerforum einleitete, konnte sie der Zustimmung aller Anwesenden sicher sein. Die Volkssolidarität, Verbandsbereich Oberhavel, hatte zu dieser Veranstaltung geladen, um ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, Kandidaten zur Kommunalwahl kennenzulernen und zu befragen. Der Versammlungssaal der VS-Geschäftsstelle war bis auf den letzten Platz besetzt. Wie sich herausstellte, taugen politische Grundpositionen der einzelnen Parteien nur bedingt bei der Bestimmung ihrer Ziele in einem Kommunalwahlkampf. Auf die Frage der Moderatorin Nehls, was ihm als Wichtigstes für die Rentner im Landkreis Oberhavel erscheine, nannte Heinz Ließke von den Freien Wählern lebenswerte Strukturen im ländlichen Bereich und die Möglichkeit der Älteren auf dem Lande, an Geselligkeit und kulturellen Angeboten teilzuhaben.

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VS-Kindertag in der Staatskanzlei

Betreute Kinder beim Ministerpräsidenten

Am 21. Mai empfängt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das niederländische Königspaar. Und die ersten, denen er das erzählte, waren die Kinder aus der Wohngruppe in Stegelitz  (Uckermark). Sechs Kinder dieser von der brandenburgischen Volkssolidarität geführten Einrichtung waren Ende April Woidkes Gäste in der Staatskanzlei. Sie durften ihn ausfragen nach seiner Arbeit und seiner Familie. Zum Schluss ging es für die Kinder und ihre Erzieher in den Potsdamer Filmpark. Die Idee für diesen Besuch war entstanden, als Woidke im vergangenen Jahr, wenige Tage vor Weihnachten, die Einrichtung der Volkssolidarität in der Uckermark besuchte und die Einladung in die Staatskanzlei aussprach. Zu Beginn übergibt Svenja, mit ihren 12 Jahren die Älteste der Gruppe,  als Gastgeschenk dem Ministerpräsidenten eine selbstgebastelte Sonnenblume aus Sperrholz. Sie sei im Mehrgenerationenhaus entstanden, erklärt sie. Dort habe man überlegt, was man dem Regierungschef überreichen könnte.  Svenja  schildert die Arbeitsschritte vom Aufzeichnen des Grundrisses bis zum Anmalen der Blume in leuchtenden Gelb und Grün.

Foto: VS-Kinder zu Gast beim Regierungschef

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„Wir sind sehr zufrieden“

Demenzbetreuung von Bald Belzig in neuen Räumen der VS

In Kooperation mit dem örtlichen Wohnungsunternehmen BEWOG hat die Volkssolidarität in Bad Belzig sich neuen Räume für die Tagesbetreuung demenzkranker Patienten erschlossen. Dieser Bereich im fünften Stock „trägt zur Entspannung der Raumsaumsituation bei und ist vor allem barrierefrei“, sagte Dirk Brigmann, Geschäftsführer des VS-Verbandsbereichs Mittelmark, bei der Einweihung Anfang April. Nun hätten auch Personen Zugang zu diesem niedrigschwelligen Angebot, deren Mobilität eingeschränkt sei. Eine „sehr beengte“ Situation liege hinter Mitarbeitern und Patienten. Die neue Küche ermögliche gemeinsames Zubereiten von Speisen, das Backen und der neue Aufenthaltsraum das gemeinschaftliche Einnehmen der Mahlzeiten. „Wir sind sehr zufrieden, die Station ist jetzt schick“, freute sich Pflegedienstleiterin Martina Staron und verwies auf neue Räume, auf neue Möbel und auf die schöne Sicht, die man von hier aus über Bad Belzig habe.

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Für einen Landes-Seniorenbeauftragten

Sylvia Grande erneut Vizechefin im brandenburgischen Seniorenrat

Ende März wurde die Referentin bei der Landesgeschäftsstelle Sylvia Grande als Vertreterin der Volkssolidarität erneut zur Vize-Vorsitzenden des Landesseniorenrates gewählt. Als Vorsitzender bestätigt wurde Wolfgang Puschmann, zweiter Stellvertreter ist Peter Kikow, Chef des Seniorenbeirats des Landkreises Barnim. Teilweise zufrieden zeigte sich Sylvia Grande nach einem Gespräch des Seniorenrates mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Sowohl für die Arbeit der neuen Geschäftsstelle in der Potsdamer Breiten Straße als auch für die Öffentlichkeitsarbeit sei Unterstützung zugesagt worden. Verantwortlich für die Pressearbeit des Landes-Seniorenrates ist Renate Schneider, FDP-Abgeordnete der ersten Legislaturperiode  im Potsdamer Landtag.

Foto: Referentin Sylvia Grande

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Humanismus und Solidarität bleiben Grundpfeiler

Brandenburgische Volkssolidarität diskutiert Wahlaussagen 2019

Die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, wird in Zukunft das Thema Wohnen stärker in den Blick nehmen und formuliert im laufenden Wahljahr entsprechende Erwartungen an die Politik. Während im ländlichen Raum der bezahlbare Wohnraum zumeist kein sozialpolitisches Thema darstellt, sehe es im städtischen Bereich und im "Speckgürtel" um Berlin ganz anders aus, sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland Anfang März während der Beratung des VS-Arbeitskreises "Sozialpolitik".  Er forderte die Mitglieder der Volkssolidarität auf, diesen Aspekt gegenüber kommunalen Vertretungen zur Geltung zu bringen. Humanismus, soziale Gerechtigkeit  und Solidarität seien die Grundpfeiler des nunmehr fast 74jährigen Sozialverbandes. Daran werde die VS die Wahlaussagen der Parteien messen. Niederland empfahl den Gliederungen, mit lokalen Politikern ins Gespräch zu kommen - "am besten mit Kandidaten, von denen Sie sich die meiste Unterstützung erhoffen". Die Volkssolidarität habe etwas einzubringen.  "Die Kandidaten wollen gewählt werden."

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Nach wie vor die größte Last

Zum Frauentag: Gleichstellung endlich voranbringen

Anlässlich des Internationalen Frauentags 2019 ruft die brandenburgische Volkssolidarität alle Frauen auf, ihre Rechte wahrzunehmen und die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen zu fordern. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität sei in hohem Maße ein Frauenverband, denn der Anteil der Frauen liege beträchtlich über dem der Männer, sagte Vorstandsvorsitzende Ines Große. Daher sei die Volkssolidarität mit Themen, wie unbezahlter Sorgearbeit und geringer Rente konfrontiert, was vor allem den älteren Frauen zu schaffen mache. Zum einen hätten sie als berufstätige Frauen eine Doppelbelastung in Beruf und Familie bewältigen müssen und zum anderen seien sie im Alter in eine soziale Lage geraten, die für viele nicht hinnehmbar sei.

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Verantwortliche Tradition

Spendensammlung der Volkssolidarität Brandenburg e.V. hat begonnen

Am 1. März begann der Landesverband der Volkssolidarität (VS) Brandenburg e.V. seine traditionelle Spendensammlung, die bis zum 2. Mai andauert. Bei dieser Sammlung, die seit 1947 durchgeführt wird, gehen ehrenamtliche Sammler, die sich mit einem VS-Ausweis legitimieren können, in ihren Wohngebieten von Tür zu Tür, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen zu erhalten. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland erklärt, bleibt die Volkssolidarität auch im 73. Jahrihres Bestehens der Gründungsmaxime "Miteinander - Füreinander" treu. Grundanliegen sei, Bedürftigen aller Altersgruppen zu helfen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn sie von Krankheit und  Armut betroffen sind.  Im vergangenen Jahr konnten auf dem Wege der Spendensammlung rund 300.000 Euro für gute Zwecke gewonnen werden.

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