Volkssolidarität


Brandenburg

Vorbei am Kaffeegrund

Der Wander- und Familientag der Volkssolidarität in Klaistow

Der Wander- und Familientag der brandenburgischen Volkssolidarität wird immer mehr zum grenzüberschreitenden Ereignis. Als Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland an diesem Sonnabend Ende August die ca. 300 Teilnehmerinnen im Spargel- und Erlebnishof Klaistow willkommen hieß, konnte er auch Wanderfreunde aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen begrüßen. Letztere hätten in historischem Sinne ihre Heimat praktisch gar nicht verlassen, ließ Niederland durchblicken. Denn bis 1815 verlief die Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg eben unweit des Ortes, von dem die diesjährigen Wanderungen der Volkssolidarität ihren Ausgangspunkt nahmen.  Bei schönstem Wetter wurden die Wanderstrecken bewältigt  – ja nach individueller Leistungskraft mit drei, fünf und zehn Kilometern Länge. Zum ersten Mal war eine Kindergruppe aus der Uckermark angereist. Begrüßt wurden die großen und kleinen Wanderer von lokalen Politikern und auch der diesjährigen Spargelkönigin Kristin Reich. Angesichts des heißen Augusttages riet sie den Fußgängern: „Trinken Sie viel“.

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Landesweit über 287.000 Euro für gute Zwecke

Märkische Volkssolidarität schloss Spendensammlung 2019 ab

Die brandenburgische Volkssolidarität hat dieser Tage die Ergebnisse ihrer Spendensammlung 2019 vorgelegt. Wie die Landesgeschäftsstelle in Potsdam dazu mitteilte, wurden mehr als 287.000 Euro für wohltätige Zwecke gewonnen. Damit ist das gute Ergebnis des vergangenen Jahres nahezu eingestellt worden.Zwischen März und April waren ehrenamtliche Sammler, legitimiert mit einem VS-Ausweis, von Tür zu Tür gegangen, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen zu erhalten. In den Verbandsbereichen und Kreisverbänden der Volkssolidarität wurden konkrete wohltätige Projekte benannt, denen das Geld zugutekommt. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland dazu erklärte, beschwert und belastet die im Land anzutreffende soziale Ungerechtigkeit immer mehr Menschen, weil sie von Armut bedroht oder bereits betroffen sind. "Allein in Brandenburg leidet darunter laut einer Studie jeder fünfte erwachsene Mensch." Damit verbunden sei, dass die Betroffenen kaum am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen können, sich ausgegrenzt fühlen und sich vielfach in die Einsamkeit zurückziehen.

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Vielfalt in Form und Inhalt

Neues Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark"

Vielfalt in Form und Inhalt bietet es wieder, das neue Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark" der brandenburgischen Volkssolidarität, erschienen im Juni 2019. Wir verweisen auf die guten Ergebnisse unserer Anstrengungen in der gesundheitlichen und sozialen Betreuung und leiten daraus im Wahljahr Forderungen an die Politik ab. Diesem Ziel dienen auch die Veranstaltungen der diesjährigen Seniorenwoche und die aktive Mitarbeit unseres Sozialverbandes im Landes-Seniorenrat.   Das Magazin begleitete Kinder, die in einer Einrichtung der VS betreut werden, bei ihrem Besuch in der brandenburgischen Staatskanzlei, wo sie vom Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) empfangen wurden.   Einen wichtigen Schwerpunkt bilden wieder Fragen rund um das Thema Pflege. Unser Spezialist Andreas Heil beantwortete sie im Rundfunk Berlin Brandenburg.Die Patienten der VS-Sozialstation Belzig können sich über ein erweitertes, erneuertes  und sehr ansprechendes Raumangebot freuen, und in Luckenwalde fand in der VS-Kita "Vier Jahreszeiten" einen rundherum erfolgreicher "Tag der offenen Tür" statt. Beides spiegelt das Magazin wider.

Foto: Bundesministerin Franziska Giffey (SPD)  besuchte ein Mehrgenerationenhaus der VS in der Uckermark

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Vogalonga im Faltboot

Venedig: Volkssolidarität legte sich in die Riemen

Missgünstige Stimmen sagten, es sei „wie bestellt“ gewesen. Wenige Tage vor der diesjährigen „Vogalonga“ in Venedig rammte ein Riesen-Kreuzfahrtschiff ein kleineres Boot. Schaden und Verletzungen hielten sich in Grenzen, doch  die Stimmung wurde in eine Richtung verschoben. Lasst die großen Schiffe nicht mehr in die Lagune hinein. Umso selbstbewusster gaben sich die fast 2000 Boote, die am Pfingstsonntag bei strahlendem Sonnenschein, die diesjährige „Vogalonga“ in Venedig bildeten. Darunter auch in einem „Kolibri“-Faltboot Made in GDR, der Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit bei der VS-Landesgeschäftsstelle Matthias Krauß.  Der traditionelle Kanonenschuss um 9 Uhr setzte das unübersehbare Wasserkorso in Gang. Diese 45. Vogalonga (das heißt übersetzt übrigens nicht die lange Woge, sondern das lange Ruder) ist eine Veranstaltung im Sinne aller Menschen, die das touristische Auspowern wertvoller historischer Stätten nicht hinnehmen wollen. Sie ist für alle, die Venedigs Lagunen und seine kleinen Inseln lieben und diese gerne mit einem Paddelboot entdecken wollen.

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Gang auf schmalem Grat

Sexuelle Aktivität oder Übergriff - ein wichtiger Unterschied

Kinder entdecken die Sexualität bei sich und anderen Kindern. Und das wirft in Schulen und Kindertagesstätten täglich Fragen auf. Wie aber mit ihnen umgehen, war das zentrale Thema der Fortbildungsveranstaltung in Potsdam, die für Ende Mai vom Landesverband der Volkssolidarität für die pädagogischen Fachkräfte aus dem Bereich Hilfen zur Erziehung organisiert wurde. Zu oft werde diese Dinge noch als Tabu behandelt oder abgetan, sagte Fachreferentin Maria van Os.  Kinder sind strafunmündig und daher nicht als Täter anzusprechen. Gleichwohl können Kinder aber Opfer anderer Kinder sein. Geeignet sei das Verschweigen und Übergehen des Themas daher nicht, betonte van Os. Denn Kinder experimentieren gern und auch auf diesem Gebiet. Sie zeigen naturbedingt Interesse für solche Fragen, verhalten sich unbewusst und bewusst dazu. Die Referentin stellte verschiedene Situationen vor, bat die vor ihr sitzenden Erzieherinnen und Erzieher um Bewertung.

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"Wir werden wahrgenommen"

Tag der offenen Tür in der VS-Kita "Vier Jahreszeiten", Luckenwalde

Nach all dem Trubel sah Kita-Leiterin Carmen Scheibe am Ende sehr zufrieden aus. „Wir werden wahrgenommen“, freute sie sich, als die letzten Gäste des „Tags der offenen Tür“ die Kita „Vier Jahreszeiten“ in Luckenwalde verlassen hatten. Nicht nur viele Eltern hatten die Gelegenheit genutzt, um sich im Reich der Jüngsten umzusehen, dessen Träger die brandenburgische Volkssolidarität ist. Stadt und Landkreis hatten Vertreter entsandt. Jugendliche waren gekommen, um sich über mögliche Ausbildungsmöglichkeiten zur Erzieherin oder zum Erzieher zu erkundigen. Die Chefin: „Auf all dies haben wir gehofft an diesem Tag". Besonderes Interesse haben die Bildungsangebote dieser Kita gefunden, in der ein Schwerpunkt der Bildung auf Musik und Theater liegt.  Mütter und Väter hätten sich davon überzeugen können, dass ihre Kinder hier spielend lernen, sagte Frau Scheibe, die seit 1983 an diesem Ort tätig ist. Zunächst als Erzieherin, später als stellvertretende Leiterin und seit 2009 schließlich als Chefin.

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Ein Rufbus ist keine Lösung

Gesprächsforum der VS zur Kommunalwahl in Oranienburg

"Wir brauchen keine rechten Ansichten, sondern rechtsstaatliche Lösungen." Als Moderatorin Ina Nehls mit diesem Satz das Wählerforum einleitete, konnte sie der Zustimmung aller Anwesenden sicher sein. Die Volkssolidarität, Verbandsbereich Oberhavel, hatte zu dieser Veranstaltung geladen, um ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, Kandidaten zur Kommunalwahl kennenzulernen und zu befragen. Der Versammlungssaal der VS-Geschäftsstelle war bis auf den letzten Platz besetzt. Wie sich herausstellte, taugen politische Grundpositionen der einzelnen Parteien nur bedingt bei der Bestimmung ihrer Ziele in einem Kommunalwahlkampf. Auf die Frage der Moderatorin Nehls, was ihm als Wichtigstes für die Rentner im Landkreis Oberhavel erscheine, nannte Heinz Ließke von den Freien Wählern lebenswerte Strukturen im ländlichen Bereich und die Möglichkeit der Älteren auf dem Lande, an Geselligkeit und kulturellen Angeboten teilzuhaben.

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VS-Kindertag in der Staatskanzlei

Betreute Kinder beim Ministerpräsidenten

Am 21. Mai empfängt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das niederländische Königspaar. Und die ersten, denen er das erzählte, waren die Kinder aus der Wohngruppe in Stegelitz  (Uckermark). Sechs Kinder dieser von der brandenburgischen Volkssolidarität geführten Einrichtung waren Ende April Woidkes Gäste in der Staatskanzlei. Sie durften ihn ausfragen nach seiner Arbeit und seiner Familie. Zum Schluss ging es für die Kinder und ihre Erzieher in den Potsdamer Filmpark. Die Idee für diesen Besuch war entstanden, als Woidke im vergangenen Jahr, wenige Tage vor Weihnachten, die Einrichtung der Volkssolidarität in der Uckermark besuchte und die Einladung in die Staatskanzlei aussprach. Zu Beginn übergibt Svenja, mit ihren 12 Jahren die Älteste der Gruppe,  als Gastgeschenk dem Ministerpräsidenten eine selbstgebastelte Sonnenblume aus Sperrholz. Sie sei im Mehrgenerationenhaus entstanden, erklärt sie. Dort habe man überlegt, was man dem Regierungschef überreichen könnte.  Svenja  schildert die Arbeitsschritte vom Aufzeichnen des Grundrisses bis zum Anmalen der Blume in leuchtenden Gelb und Grün.

Foto: VS-Kinder zu Gast beim Regierungschef

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„Wir sind sehr zufrieden“

Demenzbetreuung von Bald Belzig in neuen Räumen der VS

In Kooperation mit dem örtlichen Wohnungsunternehmen BEWOG hat die Volkssolidarität in Bad Belzig sich neuen Räume für die Tagesbetreuung demenzkranker Patienten erschlossen. Dieser Bereich im fünften Stock „trägt zur Entspannung der Raumsaumsituation bei und ist vor allem barrierefrei“, sagte Dirk Brigmann, Geschäftsführer des VS-Verbandsbereichs Mittelmark, bei der Einweihung Anfang April. Nun hätten auch Personen Zugang zu diesem niedrigschwelligen Angebot, deren Mobilität eingeschränkt sei. Eine „sehr beengte“ Situation liege hinter Mitarbeitern und Patienten. Die neue Küche ermögliche gemeinsames Zubereiten von Speisen, das Backen und der neue Aufenthaltsraum das gemeinschaftliche Einnehmen der Mahlzeiten. „Wir sind sehr zufrieden, die Station ist jetzt schick“, freute sich Pflegedienstleiterin Martina Staron und verwies auf neue Räume, auf neue Möbel und auf die schöne Sicht, die man von hier aus über Bad Belzig habe.

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Antifaschistisch und demokratisch

Volkssolidarität verteidigt ihr humanistisches Anliegen

Angesichts einer zunehmenden Einflussnahme von rechtspopulistischen und rechtsextremen politischen Strömungen auf die Verhältnisse in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, ein Positionspapier verfasst. Darin wird auf die antifaschistischen, demokratischen und sozialen Wurzeln der Volkssolidarität verwiesen und allen Versuchen eine Absage erteilt, das humanistische Anliegen des Verbandes zu verwässern.  Die Volkssolidarität geht von der Gleichheit und Gleichwertigkeit eines jeden Menschen aus - unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe und Religion. Zutiefst im Widerspruch dazu stehen demnach politische Inhalte, die auf der Behauptung von der Unleichwertigkeit von Menschen fußen. Abzulehnen sind dem Papier zufolge alle Positionen, die auf eine Spaltung der Gesellschaft abzielen, die sich rassistisch und fremdenfeindlich begründen und die Würde jedes einzelnen Menschen in Frage stellen. Dieser Appell  des Verbandsrat richtet sich an Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde der Volkssolidarität. Sie sind aufgefordert, sich offensiv mit geistigen und politischen Inhalten auseinanderzusetzen, die menschenfeindlichen, nationalistischen und antisozialen Charakter tragen. Solche Dinge hätten in der brandenburgischen Volkssolidarität keinen Platz.

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