Volkssolidarität


Brandenburg

Großdemonstration in Berlin: Volkssolidarität dabei

Hunderttausende gingen gegen Menschenverachtung auf die Straße

Am 13.Oktober gingen in Berlin viele zehntausend Menschen für eine offene und freie Gesellschaft auf die Straße. Auch die brandenburgische Volkssolidarität hatte sich im Vorfeld dem Aufruf angeschlossen und war mit Fahnen und Transparenten vertreten. Andreas Heil, Mitglied des Vorstands der brandenburgischen Volkssolidarität, begründete seine Teilnahme u. a. mit dem Selbstverständnis der Volkssolidarität als ein Sozialverband, der sich parteipolitisch unabhängig, antifaschistisch, demokratisch und humanistisch verstehe. Die VS sei offen für alle Menschen, gleich welcher Weltanschauung oder Religion. "Da gibt es keine Einschränkung." Mit Blick auf das Motto der Demonstration sagte Heil, "Wir lassen uns nicht teilen."Die Referentin für Mitgliederarbeit und freiwilliges Engagement in der Landesgeschäftsstelle, Sylvia Grande, fügte hinzu, ihr sei es ein Bedürfnis gewesen, bei der Demonstration mit dabei zu sein. Sie täte dies aus der Überzeugung heraus, dass es nötig ist, das Miteinander zu stärken und zu fördern. "Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr. Das ist keine gute Entwicklung." Sylvia Grande vertritt die Volkssolidarität u.a. im Seniorenrat des Landes Brandenburg.

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Dieses war der dritte Streich

Neue Ausgabe unseres Magazin „Zwischen Lausitz und Uckermark“

Nachdem die erschöpfende Hitze und die langandauernde Trockenheit nun doch einem kühlenden Herbst gewichen sind, erscheint pünktlich auch wieder die neue Ausgabe von „Zwischen Lausitz und Uckermark“. Das Magazin des Landesverbandes der brandenburgischen Volkssolidarität ist sowohl im Internet als auch gedruckt zu haben und lässt die Leserinnen und Leser teilhaben an der vielfältigen Arbeit in unseren Kreis- und Regionalverbänden. In dieser Form ist es jetzt das dritte seiner Art. An Themen hat es auch in diesem Sommer nicht gemangelt. Die von der Volkssolidarität geführte zweisprachige Kindertagesstätte in Tantow (Uckermark) hatte vor einigen Wochen hohen Besuch – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaute vorbei und überzeugte sich von der Qualität der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen. Das ist im neuen Magazin nachzulesen wie auch die Tatsache, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Arbeit tausender ehrenamtlicher Helfer der Volkssolidarität auf dem Brandenburg-Tag in Wittenberge lobend erwähnt und mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet hat. Wir werfen in unserem Magazin einen Blick zurück auf die Seniorenwoche, widmen uns politischen Themen wie der Rentenentwicklung und der schwierigen Situation in der Pflege. Erneut haben wieder unsere Korrespondenten aus den Kreisen ihren Platz im Magazin beansprucht und natürlich auch erhalten. Die Beiträge beweisen: Überall sind Mitarbeiter und Freiwillige tatkräftig bemüht, das Motto unseres Verbandes „Miteinander - Füreinander“ ideenreich mit Leben zu erfüllen.

 

Foto: Ministerpräsident Dietmar Woidke überreicht Geschäftsführerin Kornelia Kurzawa (VB Prignitz-Ruppin) die Ehrenurkunde.

 

Hoher Besuch zum Landesfest

Brandenburg-Tag: Ministerpräsident Woidke ehrt Volkssolidarität

Beim Brandenburg-Tag in Wittenberge Ende August hatte die Volkssolidarität hohen Besuch an ihrem Stand. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) erkundigte sich bei den Vertretern des größten Wohlfahrtsverbandes im Bundesland - und das ist die Volkssolidarität - nach dem Engagement im Ehrenamt und überreichte eine Anerkennungsurkunde für die vielfältigen Aktivitäten der rund 3.800 ehrenamtlich Tätigen in den VS-Strukturen des Bundeslandes. Entgegen nahm die Ehrung Kornelia Kurzawa, die Geschäftsführerin des VS-Verbandsbereichs Ostprignitz-Ruppin. Als eine ihrer wichtigsten Aufgaben sieht die brandenburgische Volkssolidarität es an, Mitglieder zu werben, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen und zu begeistern. Vor allem in den sich ausdünnenden Regionen des Landes ist es wichtig, Menschen vor Vereinsamung zu schützen und ihnen Geselligkeit und Geborgenheit zu bieten.

Foto: Ministerpräsident Dietmar Woidke überreicht der VS-Geschäftsführerin des Verbandsbereichs Prignitz-Ruppin, Kornelia Kurzawa, eine Ehrenurkunde.  Foto: Kurzawa

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Meilenstein der Entwicklung

Luckenwalde - Richtfest für ein neues soziales Zentrum der VS

Ein Höhepunkt in der Hitze dieses Sommers: Mit dem Richtfest für das neue Sozialzentrum in Luckenwalde hat der brandenburgische Landesverband des Wohlfahrts- und Sozialverbands Volkssolidarität Anfang August einen Meilenstein in seiner Entwicklung gesetzt. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland vor den Gästen des Festes weiter sagte, ist der VS-Verbandsbereich Fläming-Elster künftig auf diese Weise noch besser aufgestellt, um die selbst gewählten und sozialpolitisch bedeutsamen Ziele in der Nachbarschaftshilfe, der sozialen Begleitung und der Organisation von Geselligkeit erreichen zu können. Zimmermann Konrad Moser brachte von den Gästen den Spruch des Richtfestes aus und beschwor Glück und Gedeihen für das neue Haus.

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Hervorragende Möglichkeit

Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland zur Seniorenwoche in Brandenburg

Die Seniorenwoche ist eine hervorragende Möglichkeit, den Einsatz vieler Menschen im Rahmen unseres Wohlfahrts- und Sozialverbandes für Mitmenschlichkeit und Lebensfreude zu würdigen. Die regionalen Gliederungen des Verbandes gestalten die Brandenburger Seniorenwoche aktiv mit, unter anderem mit sozialpolitischen Informations- und Diskussionsveranstaltungen, durch Chor- und Sängertreffen, durch Sport- und Wandertreffen und nicht zuletzt durch Einladungen zum „Kaffeeklatsch“ und Reisen zu Höhepunkten dieser Woche. Die Volkssolidarität betreibt in Brandenburg 60  Begegnungsstätten, wo zumeist ältere Menschen vielfältige Möglichkeiten des gemeinschaftlichen Erlebnisses haben. Rund 690 Mitgliedergruppen in allen Landkreisen sorgen flächendeckend für ein interessantes Verbandsleben, bieten Sozialberatung, organisieren soziale Dienste und laden nicht zuletzt zu Ausflügen und auch mehrtägigen Reisen ein.

Foto: Bernd Niederland bei der Auszeichnung aktiver VS-Mitglieder

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"Verstärkung" aus vielen Landesverbänden

Wandertag 2018: Berliner Pfaueninsel als wunderbares Ziel

Der Präsident des Bundesverbandes der Volkssolidarität Wolfram Friedersdorff war selbst mit seinen Enkeln angereist, als am 2. Juni der brandenburgische Landesverband seine diesjährigen VS-Wandertag veranstaltete. Über 400 Teilnehmer führte dieser sonnige Tag  an die Pfaueninsel Berlin-Wannsee, in das "preußische Arkadien". Vorbereitet und gestaltet wurde dieses Erlebnis für die Wanderfreunde erneut mit dem Neustrelitzer Unternehmen Becker-Strelitz. Das Reiseunternehmen -  es ist langjähriger Partner der Volkssolidarität -  organisierte gewohnt professionell und zuverlässig die Hin- und Rückreise, die Wanderbegleitung, die Beköstigung und auch die künstlerische Umrahmung. Alles zur Zufriedenheit der Teilnehmer, die nach einem erlebnisreichen, warmen Tag erschöpft aber gut gelaunt am späten Nachmittag in alle Himmelsrichtungen die Heimreise antraten.

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Später Schritt in die richtige Richtung

Niederland: unterschiedliches Rentenniveau nicht beseitigt

Das Bundeskabinett hat Ende April eine erneute Rentenanpassung zum 1.Juli 2018 beschlossen. Mit einer Zunahme von 3,22 Prozent im Westen und 3,37 Prozent im Osten steigt die Rente auch in Brandenburg von 95,7 auf 95,8 Prozent des Westniveaus. Der positive Hintergrund dieser Entwicklung sind die Lohnsteigerungen auch in den ostdeutschen Bundesländern, nicht zuletzt in Brandenburg. Für den brandenburgischen Landesverband der Volkssolidarität begrüßte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland mit Vorbehalt diese Entscheidung.  Er bedauerte zugleich, dass nach aktueller Gesetzeslage eine endgültige Anpassung der Ostrenten an das Westniveau der Renten erst 2024 bzw. 2025 erreicht werden soll. „Das ist leider viel zu spät. Viele Rentner auch im Land Brandenburg werden diese Anpassung aufgrund ihres Lebensalters nicht mehr erleben.“ Damit wirke diese sozialpolitische Gerechtigkeitslücke weiter und verzögere die Vollendung der sozialen Einheit. Niederland verwies darauf, dass der brandenburgische Landesverband der  Volkssolidarität diesem unbefriedigenden Zustand im Rentenrecht der Bundesrepublik unter Verantwortung des VS-Bundesverbandes mit eigenen rentenpolitischen Vorstellungen und entsprechenden Konzepten seit Jahren entgegengewirkt hat, die auch Eingang in die öffentliche Diskussion gefunden haben. "Die finanziellen Möglichkeiten einer schnellen Rentenangleichung waren bzw. sind durchaus gegeben. Es mangelt am politischen Willen."

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Neue Wege bei der Gewinnung von Unterstützern

"Fundraising in der Volkssolidarität" - Fachtagung in Potsdam

Auch die Volkssolidarität geht neue Wege bei der Gewinnung von Unterstützern und Helfern in der Gesellschaft. Anfang April lud der VS-Landesverband Brandenburg e.V. Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus den Verbandsbereichen und Kreisverbänden zu einer Fachtagung "Fundraising in der Volkssolidarität". Ziel der mit rund 35 Teilnehmern gut besuchten Veranstaltung auf dem Campus der Potsdamer Universität war es, neue, zweckmäßige und effektive Wege zu finden, um den vielseitigen Anliegen des Sozialverbandes  die Unterstützung in der Gesellschaft zu sichern. Bei der VS-Veranstaltung in Potsdam schilderte der zertifizierte Stiftungsberater Joachim Dettmann, wie es gelingen kann, besser die Spenden- und Unterstützungsbereitschaft potenzieller Fördermitglieder anzuregen. Ihm zufolge kommt es bei der zeitgemäßen Werbung vor allem darauf an, dem Beworbenen seine Rolle als Einfluss nehmender Akteur bewusst und begreiflich zu machen. Die Hilfsbereitschaft könne in ganz anderen Dimensionen geweckt werden, wenn der Unterstützer als unternehmendes Subjekt, der begünstigte Wohlfahrts- und Sozialverband als Mittler und ausführendes Medium dargestellt und angesprochen werde.

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Im modernen Gewand

Erste Ausgabe der neuen Onlinezeitung „Zwischen Lausitz und Uckermark“

Alles neu macht manchmal auch der April. Oder - genau gesagt - vieles. Im neuen Gewand präsentiert sich das Online-Magazin der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg „Zwischen Lausitz und Uckermark“. Das Ziel bei der Umprofilierung war es, unser vierteljährlich erscheinendes Magazin kunden- und leserfreundlicher zu gestalten und es fit zu machen für die neuen Medien. Gleichzeitig wird es nun möglich sein, eine Druckvariante zu erstellen, die hohen Ansprüchen genügt. Ziel ist es, für unser Magazin einen breiteren Leserkreis zu erschließen und ferner, die Anliegen, Ziele, Aktivitäten der märkischen Volkssolidarität Mitgliedern, Mitarbeitern aber auch Interessenten aus dem näheren und ferneren Umfeld nahezubringen. Natürlich bleibt Bewährtes auch erhalten. „Zwischen Lausitz und Uckermark“ wird einen Mix bilden aus unseren landespolitischen Initiativen wie der derzeitigen Spendensammlung, unserer Unterstützung für sozial gerechte Lösungen bei der Verteilung der Pflegekosten und für Frauen, die diskriminiert werden, weil sie nach DDR-Recht geschieden wurden. Breiten Raum nimmt, wie immer, die Berichterstattung über die Arbeit in unseren Kreisverbänden, Verbandsbereichen und dem Regionalverband ein. Im Kurzporträt erscheinen zwei neue Kreisgeschäftsführer. Vorgestellt wird u.a. eine Mitgliedergruppe, deren Zahl binnen der vergangenen zehn Jahre sich mehr als vervierfacht hat (es geht also doch!), ein origineller Treffpunkt, weiterhin die schöne Idee einer Märchenstunde für ältere Mitbürger und und und. Viel Spaß beim lesen! Die Redaktion bittet um Reaktion. Meinungen, Standpunkte, Hinweise, Lob und Tadel nehmen wir entgegen.

brandenburg-volkssolidarität

www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Wir_ueber_uns/Online-Zeitung/2018/VSB-Magazin-2018-1.pdf



Ziel bleibt der Tarifvertrag für alle Bereiche

Steigerung: Pflegekassen dürfen Verwendung kontrollieren

Die Volkssolidarität im Land Brandenburg hat gemeinsam mit den Kranken- und Pflegekassen für die ambulante Pflege eine Steigerung der Finanzierung von 5 Prozent vereinbart. Wie Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, werden die Pflegekassen diese Mehrkosten überweisen, die im Durchschnitt bei den Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste ab März 2018 eine Einkommensverbesserung von 4 Prozent bedeuten würden. Zugestanden worden sei das verbleibende eine Prozent für die Steigerung der Sachkosten-Aufwendungen. Heil merkte dazu an, dass letzteres aber unrealistisch sei und nicht den realen Preiserhöhungen bei den Sachkosten entspreche. Er wies darauf hin, dass die Pflegekassen ab Juni zur Kontrolle berechtigt seien, ob diese zusätzlichen Summen an die Pflegefachkräfte weitergegeben worden sind. Falls dies nicht erfolgt sei, würden sie das Recht besitzen, dieses Geld vom jeweiligen Pflegedienst zurückzufordern.

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