Volkssolidarität


Brandenburg

Gleichstellung verwirklichen

Zum Frauentag am 8. März und zur Frauenwoche

Allen punktuellen Fortschritten zum Trotz bleibt die Herstellung einer wirklichen Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ein politisches Ziel auch der Volkssolidarität in Brandenburg. Das erklärte Verbandsratsvorsitzende Bettina Fortunato vor dem Internationalen Frauentag 2020. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität sei in hohem Maße ein Frauenverband, denn der Anteil der Frauen liege beträchtlich über dem der Männer, setzte sie hinzu. Sie rief alle Frauen im Bundesland auf, ihre Rechte wahrzunehmen und die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen zu fordern. Erfreulich sei, dass der Einkommensabstand zwischen Mann und Frau bei gleicher Tätigkeit in Brandenburg nur noch 2 Prozent betrage. Deutschlandweit liege er aber immer noch bei 21 Prozent. Bedenklich sei außerdem, dass der Frauenanteil im brandenburgischen Landtag von 44 Prozent wieder auf 34 Prozent zurückgegangen sei.

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Dank und beste Weihnachtsgrüße

Volkssolidarität in Brandenburg blickt auf ein gutes Jahr zurück

Liebe Freundinnen und Freunde der Volkssolidarität, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2019 geht zu Ende, es war ein gutes, ereignisreiches Jahr für die Volkssolidarität, wir haben viel erreicht.

Wir danken Allen, die mit Ideen, Tatkraft und Vertrauen das Anliegen der Volkssolidarität unterstützt haben und verbinden dies mit dem Wunsch, diese Zusammenarbeit auch im Jahr 2020 erfolgreich fortsetzen zu können – zumal wir im nächsten Jahr gemeinsam den 75. Jahrestag unseres Verbandes begehen werden. 

Im Namen der Mitglieder des Landesvorstandes und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesgeschäftsstelle wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben eine friedvolle und erholsame Weihnachtszeit.

Für das Jahr 2020 wünschen wir Ihnen persönlich alles Gute, Gesundheit und Kraft für die kommenden Aufgaben.

Freundliche Weihnachtsgrüße Weihnachtsmann, Toon, Figur, Weihnachten

 

Ines Große, Andreas Heil, Peter Lange    

Landesvorstand

 


Die Schere öffnet sich

VS zur Regierungserklärung: Thema Pflege ganz wichtig

Zur Regierungserklärung, wie Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sie Mitte Dezember vorgelegt hat, nahm die Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. Bettina Fortunato, wie folgt Stellung:  "Nachdem der Koalitionsvertrag von SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen vielversprechende Maßnahmen zur Überwindung des Pflegenotstandes in Brandenburg aufgelistet hat, enttäuscht mich diese Regierungserklärung. Nur wenige dürre Worte hat der Ministerpräsident für diesen Bereich übrig gehabt, der aber dringend der ungeteilten politischen Aufmerksamkeit bedarf. Immerhin ist in der Regierungserklärung der Pakt für Pflege von jährlich 30 Millionen Euro erwähnt, wie auch das Ziel, auf Bundesebene eine Reform der Pflegeversicherung einzufordern. Dass Menschen Sicherheit für die Zeit der Pflege benötigen, wird in der Erklärung anerkannt.

 

Foto: Blick in den Plenarsaal des Potsdamer Landtagsschlosses

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"Neustart Klima"

Volkssolidarität beim Protest im Potsdam dabei

Unter dem Motto "Neustart Klima" haben auch in Potsdam am 29. November wieder zahlreiche Umweltschützer der Fridays-for-Future-Bewegung demonstriert. Um 11.59 Uhr, d.h. eine Minute später als die Vorgänger-Demo im September, begann die vorwiegend von jungen Menschen besuchte Kundgebung auf dem Alten Markt. Nach Angaben der Veranstalter waren etwa 2.500 Menschen versammelt. Auch die Landesgeschäftsstelle der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V. war vertreten. Der Sozial und Wohlfahrtsverband hatte darüber hinaus seine Gliederungen dazu aufgerufen, in verschiedenen Orten des Landes ihre Stimme für die Durchsetzung von mehr Klimaschutz zu erheben. Für Vorstandsvorsitzende Ines Große handelt es sich um ein Generationenthema, das in Teilen der Volkssolidarität in seiner Bedeutung noch gar nicht erkannt worden ist. Sie sprach sich für eine innerverbandliche Verständigung dazu aus, welche Positionen die Volkssolidarität bei diesem Thema einnehmen sollte.

Foto: Beim Protest für mehr Klimaschutz dabei: VS-Vorstandsvorsitzende Ines Große (li.)  und die Referentin der Landesgeschäftsstelle Sylvia Grande.

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Letzter Gruß galt der Volkssolidarität

Thema Pflege: Bei der Diskussion gab es auch Verzweiflung

Ihren letzten öffentlichen Termin hat die scheidende Sozialministerin Susanna Karawanskij (Linke) der brandenburgischen Volkssolidarität gewidmet. Dennoch wurde die Diskussionsrunde in der Begegnungsstätte Havelterrassen  nicht in romantischem oder sentimentalem Tonfall geführt – zu ernst sind die Tatsachen, die sich inzwischen mit dem Wort Pflegenotstand verbinden. „Wo bekomme ich die Pflege, und kann ich sie mir überhaupt leisten?“, so stehen inzwischen die Fragen für die Senioren in Brandenburg, wie VS-Verbandsbereichsvorsitzende Mittelmark, Gabriele Herzel, eingangs betonte. Ministerin Karawanskij sagte, zwei Drittel aller Pflegeleistungen auch in Brandenburg würden von Angehörigen erbracht. Es gebe inzwischen deutlich zu wenige Pflege-Fachkräfte, unbesetzte Stellen in der Ausbildung würden darauf verweisen, dass das Problem in absehbarer Zukunft nicht geringer werde. Eine Reihe von Fachkräften sei in Regionen abgewandert, wo sie besser bezahlt werden.

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Volkssolidarität jetzt im Aktionsbündnis

Keinen Platz für Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit

Der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. wurde vor einigen Tagen Mitglied im brandenburgischen Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Aufnahme im Potsdamer Bürgerhaus am Schlaatz sei einstimmig erfolgt, teilte VS-Vorstandsvorsitzende Ines Große mit. Mit knapp 29.000 Mitgliedern sei die Volkssolidarität ein wichtiger Sozial- und Wohlfahrtsverband im Bundesland und identifiziere sich mit den Vorhaben und Werten des Aktionsbündnisses. "Die Volkssolidarität unterstützt vorbehaltlos das Ziel, gegen alle Spielarten von Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit aufzutreten." Getreu dem Gründungsmotto "Miteinander - Füreinander" erhebt die Volkssolidarität seit nunmehr 74 Jahren ihre Stimme für Mitmenschlichkeit und Solidarität in der Gesellschaft und fördert ehren- und hauptamtliches Engagement zugunsten sozial Benachteiligter.

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74 Jahre Volkssolidarität: Ehre und Verpflichtung

Appell für Mitmenschlichkeit und gegen Rechtsradikalismus

Mit einem Appell für Frieden, Mitmenschlichkeit und Menschenwürde beging die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V., den 74. Jahrestag ihrer Gründung. Die Solidarität mit den sozial Benachteiligten in der Gesellschaft sei ein Kerngedanke des traditionsreichen Sozialverbandes, sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland am Donnerstag bei der Feierstunde in der Potsdamer Biosphäre. Noch nie seien so viele Menschen im an sich reichen Deutschland auf Sozialhilfe angewiesen gewesen bzw. auf die Angebote von Tafeln und Suppenküchen. Der Anteil der Menschen, deren Hoffnungen bezogen auf die deutsche Einheit sich erfüllt hätten, sei innerhalb der vergangenen 20 Jahre von 67 Prozent auf 52 Prozent gesunken, zitierte Niederland jüngste Studien. Obwohl eine deutliche Mehrheit auch der Ostdeutschen in materiell guten oder sogar besseren Verhältnissen leben, werde dies von einer "großen Unzufriedenheit" überlagert.

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Marktplatz der Möglichkeiten

VS-Initiative mit der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)

Auf die Vielzahl an Möglichkeiten bei der ehrenamtlichen Betätigung wurde Mitte Oktober an der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)  aufmerksam gemacht. Mit einem "Markplatz der Möglichkeiten". Weil im Vorfeld die Universität "über ihren Tellerrand geblickt" hat, gab es an diesem Tag neben der Präsentation studentischer Angebote  im wissenschaftlichen, künstlerischen, sportlichen oder auch Freizeit-Bereich eine inhaltliche Erweiterung. Denn auch eine Vielzahl von ehrenamtlich orientierten Initiativen außerhalb der Viadrina hatten die Möglichkeit, bei dieser "Messe für einen Tag" mit ihren Angeboten aufzuwarten.  Neben der Volkssolidarität, Kreisverband Frankfurt (Oder) e.V., zogen bei dieser Gelegenheit Arbeiterwohlfahrt, das Netzwerk Gesunde Kinder bis hin zum Freiwilligenzentrum der Oderstadt und viele andere ihre Banner auf. Auch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef hatte seinen Stand. Dieser "Markt der Möglichkeiten" fand statt im Gräfin Dönhoff Gebäude der Universität, wo sich auch die große Mensa befindet. Eröffnet wurde er von Sylvia Grande, Referentin des Landesverbandes der Volkssolidarität.

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Eine Lösung: dauerhaft und schön

Neuer Hort der Volkssolidarität in Potsdam eingeweiht

Warum provisorisch, wenn es auch dauerhaft geht? Mit einem zünftigen Sturm auf den neuen Spielplatz wurde Anfang Oktober das neue Hortgebäude "Zauberwald" in der Potsdamer Waldstadt eingeweiht. Nach siebenmonatiger Bauzeit nahmen Kinder, Erzieher*innen und Eltern in Gegenwart der Vertreter des Baugewerbes  das  moderne Hortmodul in der Trägerschaft der Volkssolidarität in Besitz. Auf das neue Domizil mit der Adresse "Am Teufelssee 4A" haben alle Beteiligten sehnsüchtig gewartet. Gebaut hatte es der KIS (Kommunaler Immobilienservice), ein Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam. Bis zum Sommer haben sich die Hortkinder nachmittags unweit von hier in der VS-Kita "Zauberwald" mit aufgehalten, durch ihren Umzug ist nun mehr Platz für alle da. Bei der Behandlung der Hort-Frage wurde im Kreise der Stadt-Verantwortlichen zunächst nur an eine provisorische Lösung in Form von Containern gedacht, die nach sechs Jahren wieder hätten beseitigt werden müssen.

Der neue VS-Hort bietet im "Endausbau" fast 250 Kindern Platz. Foto: Volkssolidarität

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Ergebnis gemeinsamer Arbeit

Neues Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark"

Seit kurzem ist es im Angebot, das neue Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark" der brandenburgischen Volkssolidarität. Es erschien im September und bildet die Vielfalt der Arbeit in unserem Landesverband ab. Keine Frage, dass die kürzlich stattgefundenen Wahlen und die Ansprüche der Volkssolidarität an die Politik einen breiten Raum einnehmen. Nicht ohne Stolz können wir im Heft verkünden, dass unser Landesverband in seinen Verbandsbereichen ab 1. Oktober Tarifgehälter zahlt und dies als erster Sozialverband in Brandenburg, der flächendeckend tätig ist.  Unser neues Magazin präsentiert das beachtliche Endergebnis der diesjährigen Spendensammlung und dokumentiert auch, dass Bundesminister wie Hubertus Heil (Arbeit, SPD) und Franziska Giffey (Familie, SPD) im Sommer Einrichtungen der brandenburgischen Volkssolidarität besucht und sich von den konkreten Bedingungen der Arbeit dort ein Bild gemacht haben.

Mitgliedermagazin: Die Beelitzer Spargelkönigin Kristin Reich beehrte den Landes-Wandertag der Volkssolidarität

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