Volkssolidarität


Brandenburg

Nach wie vor die größte Last

Zum Frauentag: Gleichstellung endlich voranbringen

Anlässlich des Internationalen Frauentags 2019 ruft die brandenburgische Volkssolidarität alle Frauen auf, ihre Rechte wahrzunehmen und die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen zu fordern. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität sei in hohem Maße ein Frauenverband, denn der Anteil der Frauen liege beträchtlich über dem der Männer, sagte Vorstandsvorsitzende Ines Große. Daher sei die Volkssolidarität mit Themen, wie unbezahlter Sorgearbeit und geringer Rente konfrontiert, was vor allem den älteren Frauen zu schaffen mache. Zum einen hätten sie als berufstätige Frauen eine Doppelbelastung in Beruf und Familie bewältigen müssen und zum anderen seien sie im Alter in eine soziale Lage geraten, die für viele nicht hinnehmbar sei.

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Oberhavel: Akademie für Senioren

Volkssolidarität gewann viele Kooperationspartner

"Das Wichtigste ist, dass man nie aufhört zu fragen." Bei der feierlichen Eröffnung der Senioren Akademie der Volkssolidarität in Oranienburg Mitte Februar endete die Rede von Geschäftsführer Paul Redel mit diesem Einstein-Zitat. Akademien werden von Universitäten gegründet, genutzt werde der Begriff von Vereinen, die Bildungsangebote machen, sagte Redel. In Oranienburg wurde unter diesem Titel bei der Volkssolidarität ein Raum geschaffen, in dem Bildungsveranstaltungen für ältere Menschen aber auch alle übrigen Interessierten stattfinden können und der darüber hinaus barrierefrei zugänglich ist. Mit der Kreisvolkshochschule, der Stadtregierung, dem Regine-Hildebrandt-Haus, dem Kreissportbund u.a. habe man kompetente Kooperationspartner gefunden und "sieben Seminare sind schon fest gebucht", freute sich der Geschäftsführer. Er unterstrich, dass die Volkssolidarität mit diesem neuen Angebot "nicht die Konkurrenz" zu anderen Bildungsträgern suche, sondern es als eine Ergänzung betrachte.

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Superwahljahr als Chance für die VS

Teilnahme der Volkssolidarität mit eigenen Kandidaten?

Im Rahmen der ersten Beratung des „Sozialpolitischen Gesprächskreises“ beim Landesverband der Brandenburger Volkssolidarität im neuen Jahr hob der Verbandsratsvorsitzende, Dr. Bernd Niederland, die Wichtigkeit der Teilnahme aller Bürger*innen an den Kommunalwahlen, den Landtagswahlen und der Europawahl  hervor und bat die Mitarbeiter*innen und Mitglieder, von Ihrem demokratischen Wahlrecht Gebrauch zu machen. Insbesondere die Sozialpolitik werde auf allen Ebenen von Ergebnissen der Wahlen beeinflusst werden. Es gelte also, seine Wahlstimme klug für den Erhalt des Sozialen und der Solidarität in der Gesellschaft einzusetzen und diese nicht einem zutiefst unsozialen, weil Menschen verachtenden Populismus zu geben. Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen in Brandenburg wäre die Teilnahme von Mitgliedern der Volkssolidarität als Kandidaten eine ernsthafte Überlegung wert. Niederland  sieht in einem solchen Schritt "Chancen der sozialpolitischen Profilierung für unseren Verband, genau dort, wo die Volkssolidarität sich für Bürgerinnen und Bürger sozial engagiert".

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Ein grünes und ein rotes Auge

Ministerpräsident in einer Einrichtung betreutes Wohnen der VS

Was macht man mit einem Ministerpräsidenten, wenn er zum Weihnachtsbesuch vorbeischaut? Richtig, man beteiligt ihn an der Produktion von Plätzchen. Lange Verzögerungen gibt es nicht, als Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) kurz vor Weihnachten der Kinder- und Jugendwohngruppe der Volkssolidarität in Flieht-Stegelitz (Uckermark) einen Besuch abstattet. Er erweist sich als sachkundig - auch was das Belegen von Gebäck und Keksen angeht. "Was würden Sie auf dieses Plätzchen legen", fragt eins der Kinder. Die Figur könnte ein grünes Auge und ein rotes Auge bekommen, schlägt der Regierungschef vor. Er lässt sich aber auch anregen. "Was wollen wir für die Nase nehmen? Ich bin nämlich hier, um mal Kinder kennenzulernen, die richtig Plätzchen backen können." Die Frage wird mit dem Griff in die Dose Smarties entschieden.

Foto: Dietmar Woidke beim "Stubendurchgang" in einer Gruppe betreutes Wohnen der Volkssolidarität,

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Impfschutz in Pflegeeinrichtungen

Pilotprojekt der Volkssolidarität war Vorbild

Die Arbeitsgemeinschaft  Impfschutz bei älteren Menschen im Bündnis Gesund Älter werden hat eine Handreichung zur Stärkung des Impfschutzes in stationären Pflegeeinrichtungen erarbeitet. Diese basiert auf den Erfahrungen eines Pilotprojekts zur Stärkung des Impfschutzes in dem von der Volkssolidarität getragenen Seniorenhilfezentrum in Rathenow. Die nun vorliegende Handreichung unter Federführung des brandenburgischen Sozialministeriums soll Leiterinnen und Leiter stationärer Pflegeeinrichtungen in Brandenburg dabei unterstützen, Impflücken bei Pflegepatienten in ihren Häusern zu schließen, informierte  VS-Vorstandsmitglied Pflege, Andreas Heil. Auch das Fachpersonal der Heime könnte einbezogen werden. Dafür skizziert die Broschüre notwendige Schritte und schlägt eine Integration des Impfschutzes in den Routineablauf der Pflegeeinrichtung vor. Die datenschutzkonforme Umsetzung der Aktivitäten obliegt dabei der Verantwortung der Pflegeeinrichtungen und der beteiligten Ärztinnen und Ärzte. Die gesamte Handreichung ebenso wie die Anlagen können Interessenten hier herunterladen, frei bearbeiten und an die Gegebenheiten in ihrer Einrichtung anpassen.

http://www.buendnis-gesund-aelter-werden.de/Handreichung-zur-Staerkung-des-stationaeren-Impfschutzes.2265.0.html

 

brandenburg-volkssolidarität

Wenn der Schal den Menschen sucht

Weihnachtsaktion der märkischen Volkssolidarität in Potsdam

Über vierhundertsechzig  Meter ist er am Ende lang gewesen: der "Schal der Solidarität". Fleißige "Strickliesl" der Volkssolidarität um Karola Behnke haben ihn zum 70. Jahrestag des ostdeutschen Sozialverbandes vor drei Jahren angefertigt und in einer Aufsehen erregenden  Aktion im Hof des Potsdamer Landtagsschlosses entfaltet. "Seht her, wir sind der Verband des Miteinander - Füreinander". Ein Teil des langen, bunten und weichen Transparents wurde danach in Segmente geteilt, aufgerollt und zu weichen Sitzhockern für die Kitas der Volkssolidarität umgeformt. Dennoch gab es  immer noch beträchtliche Reste des langen Schalbandes und die Gruppe um Karola Behnke wurde wieder aktiv und setzten weitere Schalmeter an.

 

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Die silberne VS-Ehrennadel am Revers

Ministerin überreicht Horst Kühn den "Veltener Teller“

„Vorbildlich ist sein Einsatz bei der Fortführung der deutsch-polnischen Beziehungen.“ Als Brandenburgs Sozialministerin Susanna Karawanskij am 30. November die Laudatio auf Horst Kühn hielt, standen seine Verdienste um die Kontakte zum Nachbarland im Mittelpunkt. „So hat er erreicht, dass sich der städtische Seniorenrat Gubin regelmäßig an der Seniorenwoche beteiligt. Mit hohem Einsatz setzt sich Horst Kühn für die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Gubener Partnerstadt Laatzen ein, er hält Kontakt und organisiert gegenseitige Besuche.“ Nach den freundlichen Worten der Ministerin überreichten sie und der Vorsitzende des Landes-Seniorenrates Wolfgang Puschmann dem langjährigen Mitglied der Volkssolidarität Horst Kühn Blumen und den „Veltener Teller“. Diese Auszeichnung hatte vor 24 Jahren die Vorgängerin von Frau Karawanskij im Ministeramt, Regine Hildebrandt, für solche Senioren gestiftet, die sich im Ehrenamt besonders verdient gemacht haben.

Foto: Horst Kühn (m.) in Kreis der Geehrten

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Stein im sozialen Gewölbe

Festveranstaltung zum 73. Jahrestag der Volkssolidarität in Potsdam

Wie alt fühlt sich ein Sozialverband, der 73 geworden ist? Als Ekkehard Schulz vom Regionalverband "Bürgerhilfe" bei der großen Geburtstagsfeier des Landesverbandes der Volkssolidarität die Worte des Dankes formulierte, gab er eine Anekdote zum besten: Auf die Frage nach der möglichen Mitgliedschaft in der Volkssolidarität habe ihm eine 70jährige Dame geantwortet: "Ich bin doch noch gar nicht so alt, um Mitglied der Volkssolidarität zu sein." Das sehen zum Glück nicht alle so. Die neue Landes-Sozialministerin Susanna Karawanskij - Jahrgang 1980 - fühlte sich jedenfalls nicht zu jung, um sich bei der Feier mit bewegenden Worten an die anwesenden VS-Mitglieder  zu wenden. Als einen "wichtigen Stein im sozialen Gewölbe" würdigte die Linken-Ministerin die Arbeit des Landesverbandes. Auf der Festveranstaltung im Inselhotel Potsdam sagte sie, auch wenn die  heutigen Bedingungen gegenüber der Gründungszeit 1945 moderater geworden seien, würden sich Aufgaben und Ziele im Prinzip gleichen: Betreuung von alten Menschen, Kindern, Demenzkranken und anderen Pflegebedürftigen.

Foto: Herzlich wird die Ministerin bei der Volkssolidarität begrüßt

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Großdemonstration in Berlin: Volkssolidarität dabei

Hunderttausende gingen gegen Menschenverachtung auf die Straße

Am 13.Oktober gingen in Berlin viele zehntausend Menschen für eine offene und freie Gesellschaft auf die Straße. Auch die brandenburgische Volkssolidarität hatte sich im Vorfeld dem Aufruf angeschlossen und war mit Fahnen und Transparenten vertreten. Andreas Heil, Mitglied des Vorstands der brandenburgischen Volkssolidarität, begründete seine Teilnahme u. a. mit dem Selbstverständnis der Volkssolidarität als ein Sozialverband, der sich parteipolitisch unabhängig, antifaschistisch, demokratisch und humanistisch verstehe. Die VS sei offen für alle Menschen, gleich welcher Weltanschauung oder Religion. "Da gibt es keine Einschränkung." Mit Blick auf das Motto der Demonstration sagte Heil, "Wir lassen uns nicht teilen."Die Referentin für Mitgliederarbeit und freiwilliges Engagement in der Landesgeschäftsstelle, Sylvia Grande, fügte hinzu, ihr sei es ein Bedürfnis gewesen, bei der Demonstration mit dabei zu sein. Sie täte dies aus der Überzeugung heraus, dass es nötig ist, das Miteinander zu stärken und zu fördern. "Die Gesellschaft spaltet sich immer mehr. Das ist keine gute Entwicklung." Sylvia Grande vertritt die Volkssolidarität u.a. im Seniorenrat des Landes Brandenburg.

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Dieses war der dritte Streich

Neue Ausgabe unseres Magazin „Zwischen Lausitz und Uckermark“

Nachdem die erschöpfende Hitze und die langandauernde Trockenheit nun doch einem kühlenden Herbst gewichen sind, erscheint pünktlich auch wieder die neue Ausgabe von „Zwischen Lausitz und Uckermark“. Das Magazin des Landesverbandes der brandenburgischen Volkssolidarität ist sowohl im Internet als auch gedruckt zu haben und lässt die Leserinnen und Leser teilhaben an der vielfältigen Arbeit in unseren Kreis- und Regionalverbänden. In dieser Form ist es jetzt das dritte seiner Art. An Themen hat es auch in diesem Sommer nicht gemangelt. Die von der Volkssolidarität geführte zweisprachige Kindertagesstätte in Tantow (Uckermark) hatte vor einigen Wochen hohen Besuch – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schaute vorbei und überzeugte sich von der Qualität der Arbeit unserer Mitarbeiterinnen. Das ist im neuen Magazin nachzulesen wie auch die Tatsache, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Arbeit tausender ehrenamtlicher Helfer der Volkssolidarität auf dem Brandenburg-Tag in Wittenberge lobend erwähnt und mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet hat. Wir werfen in unserem Magazin einen Blick zurück auf die Seniorenwoche, widmen uns politischen Themen wie der Rentenentwicklung und der schwierigen Situation in der Pflege. Erneut haben wieder unsere Korrespondenten aus den Kreisen ihren Platz im Magazin beansprucht und natürlich auch erhalten. Die Beiträge beweisen: Überall sind Mitarbeiter und Freiwillige tatkräftig bemüht, das Motto unseres Verbandes „Miteinander - Füreinander“ ideenreich mit Leben zu erfüllen.

 

Foto: Ministerpräsident Dietmar Woidke überreicht Geschäftsführerin Kornelia Kurzawa (VB Prignitz-Ruppin) die Ehrenurkunde.