Volkssolidarität


Brandenburg

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität e.V., Landesverband Brandenburg, Sozialpolitische Wahlthemen verfasst. Das zahlenmäßige Anwachsen der älteren Generation, die bedeutenden Unterschiede in der Altersabsicherung, das breite Spektrum ihrer Interessen stellen demzufolge besondere Ansprüche an die Politik.  Die Teilhabe älterer Menschen am kommunalen Geschehen müsse unbedingt verbessert werden, ihre ärztliche Betreuung und gegebenenfalls Pflege auf hohem Niveau gesichert sein.  Weil für viele Senioren Erlebnisse der Ausgrenzung, der Einsamkeit und auch der Armut lebensbestimmend seien, müsse die Politik wirksam gegensteuern. Die Volkssolidarität fordert ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde auf, die Wahlprogramme dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Interessen älterer Menschen Berücksichtigung finden und wie glaubwürdig sich eine Partei oder Wählervereinigung ihrer Themen annimmt. In ihren Wahlthemen hat die brandenburgische Volkssolidarität konkrete Vorschläge dazu unterbreitet, wie die Lage für ältere Menschen, aber auch für Familien und Kinder, verbessert werden kann und was für den Ausbau der sozialen Infrastruktur getan werden müsste.

 

Hier finden Sie die Sozialpolitschen Wahlthemen 2019 als PDF Datei. Bitte klicken.

"Wir werden wahrgenommen"

Tag der offenen Tür in der VS-Kita "Vier Jahreszeiten", Luckenwalde

Nach all dem Trubel sah Kita-Leiterin Carmen Scheibe am Ende sehr zufrieden aus. „Wir werden wahrgenommen“, freute sie sich, als die letzten Gäste des „Tags der offenen Tür“ die Kita „Vier Jahreszeiten“ in Luckenwalde verlassen hatten. Nicht nur viele Eltern hatten die Gelegenheit genutzt, um sich im Reich der Jüngsten umzusehen, dessen Träger die brandenburgische Volkssolidarität ist. Stadt und Landkreis hatten Vertreter entsandt. Jugendliche waren gekommen, um sich über mögliche Ausbildungsmöglichkeiten zur Erzieherin oder zum Erzieher zu erkundigen. Die Chefin: „Auf all dies haben wir gehofft an diesem Tag". Besonderes Interesse haben die Bildungsangebote dieser Kita gefunden, in der ein Schwerpunkt der Bildung auf Musik und Theater liegt.  Mütter und Väter hätten sich davon überzeugen können, dass ihre Kinder hier spielend lernen, sagte Frau Scheibe, die seit 1983 an diesem Ort tätig ist. Zunächst als Erzieherin, später als stellvertretende Leiterin und seit 2009 schließlich als Chefin.

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Ein Rufbus ist keine Lösung

Gesprächsforum der VS zur Kommunalwahl in Oranienburg

"Wir brauchen keine rechten Ansichten, sondern rechtsstaatliche Lösungen." Als Moderatorin Ina Nehls mit diesem Satz das Wählerforum einleitete, konnte sie der Zustimmung aller Anwesenden sicher sein. Die Volkssolidarität, Verbandsbereich Oberhavel, hatte zu dieser Veranstaltung geladen, um ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, Kandidaten zur Kommunalwahl kennenzulernen und zu befragen. Der Versammlungssaal der VS-Geschäftsstelle war bis auf den letzten Platz besetzt. Wie sich herausstellte, taugen politische Grundpositionen der einzelnen Parteien nur bedingt bei der Bestimmung ihrer Ziele in einem Kommunalwahlkampf. Auf die Frage der Moderatorin Nehls, was ihm als Wichtigstes für die Rentner im Landkreis Oberhavel erscheine, nannte Heinz Ließke von den Freien Wählern lebenswerte Strukturen im ländlichen Bereich und die Möglichkeit der Älteren auf dem Lande, an Geselligkeit und kulturellen Angeboten teilzuhaben.

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Kita-Pädagogik im Wandel

Fachtagung für die Leiterinnen der VS-Kindertagesstätten in Lehnin

„Die pädagogische Arbeit in unseren Kindertagesstätten steht vor neuen Herausforderungen.“ Unter dieser Prämisse lädt die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, Leiterinnen von Kindertagesstätten zur Fachtagung nach Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark). Am 8. und 9. Mai. diskutieren die Teilnehmerinnen, wie sich ihre Arbeit vor dem Hintergrund eines zeitgemäßen Umgangs mit Kindern gestalten und organisieren lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ansprüche einer offenen Arbeit mit den betreuten Kindern.  Kann hier der Grundsatz gelten: "Jeder wie er kann, und alle, wie sie wollen“? Wie die Referentin für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe beim Landesverband Sonja Glätzer sagt, handelt es sich um ein  permanentes und spannendes Thema, welches für viel Zündstoff in den Kita-Teams sorgen kann. "Wofür entscheiden wir uns? Gibt es ein Richtig und ein Falsch?" Als Referenten gewonnen wurden  Professor Malte Mienert, Bereich Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie beim UNIES-Universitätsinstitut für Internationale und Europäische Studien Kerkrade, und der Berater Herr Hunger vom Verein Flexible Jugendarbeit Frankfurt/Oder e.V.

brandenburg-volkssolidarität

Foto: Während einer früheren Beratung der Kita-Leiterinnen

VS-Kindertag in der Staatskanzlei

Betreute Kinder beim Ministerpräsidenten

Am 21. Mai empfängt Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das niederländische Königspaar. Und die ersten, denen er das erzählte, waren die Kinder aus der Wohngruppe in Stegelitz  (Uckermark). Sechs Kinder dieser von der brandenburgischen Volkssolidarität geführten Einrichtung waren Ende April Woidkes Gäste in der Staatskanzlei. Sie durften ihn ausfragen nach seiner Arbeit und seiner Familie. Zum Schluss ging es für die Kinder und ihre Erzieher in den Potsdamer Filmpark. Die Idee für diesen Besuch war entstanden, als Woidke im vergangenen Jahr, wenige Tage vor Weihnachten, die Einrichtung der Volkssolidarität in der Uckermark besuchte und die Einladung in die Staatskanzlei aussprach. Zu Beginn übergibt Svenja, mit ihren 12 Jahren die Älteste der Gruppe,  als Gastgeschenk dem Ministerpräsidenten eine selbstgebastelte Sonnenblume aus Sperrholz. Sie sei im Mehrgenerationenhaus entstanden, erklärt sie. Dort habe man überlegt, was man dem Regierungschef überreichen könnte.  Svenja  schildert die Arbeitsschritte vom Aufzeichnen des Grundrisses bis zum Anmalen der Blume in leuchtenden Gelb und Grün.

Foto: VS-Kinder zu Gast beim Regierungschef

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„Wir sind sehr zufrieden“

Demenzbetreuung von Bald Belzig in neuen Räumen der VS

In Kooperation mit dem örtlichen Wohnungsunternehmen BEWOG hat die Volkssolidarität in Bad Belzig sich neuen Räume für die Tagesbetreuung demenzkranker Patienten erschlossen. Dieser Bereich im fünften Stock „trägt zur Entspannung der Raumsaumsituation bei und ist vor allem barrierefrei“, sagte Dirk Brigmann, Geschäftsführer des VS-Verbandsbereichs Mittelmark, bei der Einweihung Anfang April. Nun hätten auch Personen Zugang zu diesem niedrigschwelligen Angebot, deren Mobilität eingeschränkt sei. Eine „sehr beengte“ Situation liege hinter Mitarbeitern und Patienten. Die neue Küche ermögliche gemeinsames Zubereiten von Speisen, das Backen und der neue Aufenthaltsraum das gemeinschaftliche Einnehmen der Mahlzeiten. „Wir sind sehr zufrieden, die Station ist jetzt schick“, freute sich Pflegedienstleiterin Martina Staron und verwies auf neue Räume, auf neue Möbel und auf die schöne Sicht, die man von hier aus über Bad Belzig habe.

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Antifaschistisch und demokratisch

Volkssolidarität verteidigt ihr humanistisches Anliegen

Angesichts einer zunehmenden Einflussnahme von rechtspopulistischen und rechtsextremen politischen Strömungen auf die Verhältnisse in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, ein Positionspapier verfasst. Darin wird auf die antifaschistischen, demokratischen und sozialen Wurzeln der Volkssolidarität verwiesen und allen Versuchen eine Absage erteilt, das humanistische Anliegen des Verbandes zu verwässern.  Die Volkssolidarität geht von der Gleichheit und Gleichwertigkeit eines jeden Menschen aus - unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe und Religion. Zutiefst im Widerspruch dazu stehen demnach politische Inhalte, die auf der Behauptung von der Unleichwertigkeit von Menschen fußen. Abzulehnen sind dem Papier zufolge alle Positionen, die auf eine Spaltung der Gesellschaft abzielen, die sich rassistisch und fremdenfeindlich begründen und die Würde jedes einzelnen Menschen in Frage stellen. Dieser Appell  des Verbandsrat richtet sich an Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde der Volkssolidarität. Sie sind aufgefordert, sich offensiv mit geistigen und politischen Inhalten auseinanderzusetzen, die menschenfeindlichen, nationalistischen und antisozialen Charakter tragen. Solche Dinge hätten in der brandenburgischen Volkssolidarität keinen Platz.

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Konkrete Vorschläge der Volkssolidarität

Verbandsrat hat sozialpolitische Wahlthemen beschlossen

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität e.V., Landesverband Brandenburg, Sozialpolitische Wahlthemen verfasst. Das zahlenmäßige Anwachsen der älteren Generation, die bedeutenden Unterschiede in der Altersabsicherung, das breite Spektrum ihrer Interessen stellen demzufolge besondere Ansprüche an die Politik.  Die Teilhabe älterer Menschen am kommunalen Geschehen müsse unbedingt verbessert werden, ihre ärztliche Betreuung und gegebenenfalls Pflege auf hohem Niveau gesichert sein.  Weil für viele Senioren Erlebnisse der Ausgrenzung, der Einsamkeit und auch der Armut lebensbestimmend seien, müsse die Politik wirksam gegensteuern. Die Volkssolidarität fordert ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde auf, die Wahlprogramme dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Interessen älterer Menschen Berücksichtigung finden und wie glaubwürdig sich eine Partei oder Wählervereinigung ihrer Themen annimmt. In ihren Wahlthemen hat die brandenburgische Volkssolidarität konkrete Vorschläge dazu unterbreitet, wie die Lage für ältere Menschen, aber auch für Familien und Kinder, verbessert werden kann und was für den Ausbau der sozialen Infrastruktur getan werden müsste.

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Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges Gut gesellschaftlicher Teilhabe.Gemeinsam für oder mit Menschen aktiv und sozial zu sein stärkt das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden aller Beteiligten. Mit dem „Erklärfilm“ soll auf das soziale Engagement der Volkssolidarität aufmerksam gemacht werden. Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung. Die Volkssolidarität Brandenburg möchte motivieren, mehr Gruppen für das Engagement von und für ältere Menschen zu begeistern.

Förderung durch das Land Brandenburg
Idee, Regie: Kirill Abdrakhmanov
Design, Charaktere: Kirill Abdrakhmanov, Anne Breymann
Animation: Kirill Abdrakhmanov, Nikki Schuster
Musik: bensound.com
Produktion: mi niki ngkong productions ©2018 minikingkong.de

Hier finden Sie den Link zum "Erklärfilm": Engagiert in Brandenburg “Miteinander reden - füreinander da sein!”

Ambulante Pflege: Kollaps des Systems vermeiden

Staatssekretär Büttner besuchte VS-Sozialstation in Fürstenberg

Wenn die brandenburgische Volkssolidarität in absehbarer Zeit die Tarifbindung für ihre Beschäftigten eingeht, führt an der Klärung bedeutender Finanzierungsfragen kein Weg vorbei. Zumindest die dadurch entstehende Differenz bei den Personalkosten, d.h. der Mehraufwand,  muss durch die Pflegekassen erstattet werden, darin sind sich die Volkssolidarität und Brandenburgs Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner einig. Bei einem Besuch in der Sozialstation Fürstenberg (Oberhavel) sagte Büttner Anfang Februar, obwohl schon seit vielen Jahren diese Themen debattiert worden seien, habe sich leider nichts geändert, es sei lediglich an den Symptomen "herumgedoktert" worden. Angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft  werde die Pflege gerade im ländlichen Raum immer komplizierter. Sollte nicht wirkungsvoll gegengesteuert werden, drohe ein "Drama in der Pflege".

Foto: Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner (Mitte) besuchte die Sozialstation in Fürstenberg/H.

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