Volkssolidarität


Brandenburg

Gut gekühlt aus warmen Händen

Neues Kühlauto für die Suppenküche der Potsdamer Volkssolidarität

Die Volkssolidarität im Potsdam hat für ihre Suppenküche ein neues Kühlauto angeschafft. Dieser Kastenwagen mit Kühlanlage kostete 30.000 Euro und möglich wurde der Neuerwerb, weil das Sozialministerium  25 000 Euro aus dem Lottotopf beigesteuert hatte. »Es ist auch leiser«, freut sich der ehrenamtliche Fahrer Bernd Maaß, als er sich ans Lenkrad setzt und den Motor das erste Mal startet. Regelmäßig holen Mitarbeiter der Suppenküche gespendete Lebensmittel bei den Kaufhallen, Bäckereien und Fleischereien ab. Das Vorgänger-Auto war allerdings häufig kaputt und verfügte über keine Kühlung für Frischwaren. Seit 15 Jahren fährt  Maaß an sieben Tagen in der Woche seine Runde. Täglich holt er Brötchen ab, dreimal in der Woche Frischwaren. Vertreten lässt er sich dabei nur selten.

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Harte Schale - weicher Kern

Motorrad-Interessengruppe kümmert sich um betreute Kinder

Wo gibt es das schon - eine Motorrad-Interessengruppe trifft sich zu einer Mitgliederversammlung und bekommt dabei gratis von Kindern ein Tanz-Gesang-Kulturprogramm geboten. So geschehen an einem Freitagabend Anfang Februar in der Dorfgaststätte "Zur Linde" in Krackow (Mecklenburg-Vorpommern). Kinder aus der Wohngruppe LaLeLu in Stegelitz (Uckermark) ließen sich vernehmen und gaben dem Treffen ihre ganz eigene Note. Dies war nicht von ungefähr, denn es handelte sich um eine Danksagung. Mit dem Viertelstunden-Programm, das sie eine Woche lang mit der neuen Mitarbeiterin  Diana Schramm einstudiert hatten, bedankten sich die Kinder bei der Interessengruppe "Hühnerstall" sowie bei den "Oldtimer- und Motorradfreunden Nordost" für eine Zuwendung, die in ihrer Stetigkeit und Intensität ihresgleichen sucht.

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Als Stützpfeiler unerlässlich

Erklärung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes

Zum "Internationalen Tag des Ehrenamtes" am 5. Dezember erklärt die Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. Bettina Fortunato:  "Weil die brandenburgische Volkssolidarität sich in ihrem Mitgliederverband in besonderem Maße auf die ehrenamtliche Tätigkeit stützt, ist der "Tag des Ehrenamtes" eine gute Gelegenheit, den  rund 3.600 Frauen und Männern zu danken, die mit ihrer unentgeltlichen und uneigennützigen Arbeit unseren Verband lebendig erhalten. Sie prägen mit ihrem Wirken in den rund 650 Orts- und Interessengruppen das gute Gesicht der Volkssolidarität und erfüllen unser Motto "Miteinander - Füreinander" täglich mit Leben. Sie sind Stützpfeiler und Motor des Mitgliederverbandes der über 28.000 Mitglieder umfasst. Das Ausmaß der durch die Ehrenamtler erbrachten sozialen Wertschöpfung – also die Schaffung und der Erhalt sozial-kultureller Beziehungsgeflechte – durch die Nachbarschaftshilfe, durch das Organisieren von Gemeinschaftserlebnissen sowie bei Organisationsaufgaben -  ist mit ca. 550.000 Stunden im Jahr sehr hoch und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen.

 

Foto: Ohne Ehrenamt nicht zu machen - VS-Gruppe in der Potsdamer Waldstadt

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Bettina Fortunato neue Verbandsratsvorsitzende

Bernd Niederlands Arbeit mit Ehrenmitgliedschaft gewürdigt

An der Spitze der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V. hat sich ein Wechsel vollzogen. Die LINKEN-Landtagsabgeordnete Bettina Fortunato ist die neue VS-Verbandsratsvorsitzende. Sie wurde auf der Landesdelegiertenversammlung Mitte November in Luckenwalde mit großer Mehrheit gewählt. In der Position der Verbandsratsvorsitzenden löste Fortunato  Dr. Bernd Niederland ab, der nicht mehr zur Wahl angetreten war. Für seine langjährigen Verdienste um die Volkssolidarität wurde Niederland, die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt. Als langjährige Sprecherin ihrer Fraktion für Soziales, Gesundheit, Frauen und Senioren fühle sie sich der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet, erklärte die neue Verbandsratschefin. Was sich die Bundesregierung an so genannter Grundrente ausgedacht habe, bezeichnete sie als „schlechten Witz“. „Armut kann so nicht bekämpft werden.“ Weil für mehr und mehr Menschen die soziale Ausgrenzung zunehme, werde die Arbeit der Volkssolidarität immer wichtiger.

 

Foto: Der scheidende Verbandsratschef Bernd Niederland wünschte seiner Nachfolgerin im Amt, Bettina Fortunato, eine glückliche Hand.

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Volkssolidarität hat Mut gefasst

Neues soziales Zentrum in Luckenwalde feierlich eingeweiht

Das gibt es nicht alle Tage. In einem festlichen wie auch in einem beschwingten Rahmen wurde am Freitag das neue Sozialzentrum der Volkssolidarität in Luckenwalde seiner Bestimmung übergeben. "Das ist heute ein Friday for Future für mich" sagte Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog von der Heide. Sie dankte der Volkssolidarität für ihr Engagement, das im nunmehr eingeweihten Millionen-Objekt sichtbaren Ausdruck finde. Es ist nach betont ökologischen Grundsätzen errichtet worden und vollständig barrierefrei.  Damit habe sich nicht weniger als die Lebensqualität der Menschen in Luckenwalde verbessert, bestätigte die Bürgermeisterin. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität habe "Mut gefasst" und mit diesem beeindruckenden Gebäude ein "Bekenntnis zu Luckenwalde" abgelegt, er habe der Stadt damit "ein Geschenk gemacht", freute sie sich. Es sei Begegnungs- und Beratungsstätte in einem, biete Räume für den Dienst "Essen auf Rädern" und den Beschäftigten einen schönes Arbeitsumfeld.

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Wirkungsvoll gegen Pflegenotstand

Ab Oktober: Tariflohn in den VS-Verbandsbereichen

Der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. und seine Verbandsbereiche werden ab 1. Oktober 2019 ihren Beschäftigten Tarifgehälter zahlen. Diese Entscheidung gab der Landesvorstand nach Abstimmung mit dem Verbandsrat gegenüber den Kranken- und Pflegekassenkassen sowie der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bekannt. Wie der Vorsitzende des Verbandsrates der Brandenburger Volkssolidarität, Bernd Niederland, dazu mitteilte, ist die Einführung des Tariflohns in der ambulanten Pflege, bei den Kitas und den Einrichtungen der Jugendhilfe als grundsätzliches Signal zu verstehen, dass im Sozial- und Wohlfahrtssektor der Tarifbindung die Zukunft gehört. Der Schritt  wird als Anregung und Ermutigung für weitere Gliederungen im VS-Landesverband gesehen, sich in die Tarifbindung  zu begeben – bis hin zum Bundesverband der Volkssolidarität und seinen Gliederungen. 

Foto: Gute Arbeit soll ihren guten Lohn haben.

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Heike Drechsler gewinnt die Herzen

Auftaktveranstaltung der VS-Seniorenakademie Oranienburg

Trotz der Temperaturen um die 40 Grad waren 44 Gäste zur Veranstaltung der Seniorenakademie der Volkssolidarität gekommen. Und niemand hier in Oranienburg hatte bereut, der ehemaligen Spitzensportlerin begegnet zu sein. Heike Drechsler erzählte von 27 Jahren Training, Erfolg und auch Niederlagen. Zweimal Olympiasiegerin, Europameisterin, Weltmeisterin und Weltrekordhalterin sowie Trägerin großer Würden wie "Leichtathletin des Jahrhunderts" - da bleibt kaum Platz für Enttäuschungen. Oder vielleicht doch? Da gab es den verpassten Weltrekord in ihrer Spezialdisziplin, dem Weitsprung. Wie war das damals? Unerschütterlich stand der deutsche Rekord bei 7,48 Metern. Heike Drechsler, die schon am Ende ihrer Karriere stand, sprang bei einem internationalen Wettkampf in Italien 7,62 Meter weit. Das war der Weltrekord! Doch der Wind verwehte die Freude. Statt der erlaubten 2,0 Meter pro Sekunde hatte er zum Zeitpunkt des Sprungs  2,1 Meter pro Sekunde geblasen. Das war um ein Winziges zuviel. Der sagenhafte Weltrekord von Heike Drechsler wurde deshalb nicht anerkannt.

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Volkssolidarität: AOK muss die Karten auf den Tisch legen

Offener Brief der VS an Politiker auf Landes- und Bundesebene

Vor dem Hintergrund ungeklärter Fragen zur Tarifeinführung hat die Gewerkschaft ver.di Mitarbeiter der brandenburgischen Volkssolidarität für den 6. Juni zu einem Streik vor der AOK-Landeszentrale in Teltow aufgerufen. Wie VS-Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, fehlen nach wie vor belastbare Finanzierungszusagen der AOK, die aber Voraussetzung für die Einführung  eines Tarifs auch für die Beschäftigten der Volkssolidarität wären. Heil, der im Landesvorstand für Pflege zuständig ist,  bestätigte, dass zwar Angebote der AOK vorliegen würden, sie seien indessen unvollständig. Aus ihnen würde sich nach wie vor nicht ergeben, in welcher Höhe konkrete Leistungen im Bereich Pflege vergütet werden. Letzteres wäre aber Voraussetzung dafür, dass die Volkssolidarität verbindliche Tarifzusagen geben könne. "Wir müssen wissen, wieviel wofür bezahlt wird." Gleichzeitig sandte der Vorstand der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V., einen offenen Brief an Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (LINKE), Staatssekretär Andreas Büttner, weitere Bundes- und Landespolitiker*innen,  gesundheitspolitische Sprecher und Sprecherinnen der Bundes- und Landtagsfraktionen sowie die zuständigen Ausschussvorsitzende.

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Niemand zu jung für die Vorsorgevollmacht

VS Pflege-Spezialist Andreas Heil bei Antenne Brandenburg

Hörer fragen - die Volkssolidarität antwortet. Die "Woche der pflegenden Angehörigen" hielt für Hörer des rbb-Senders "Antenne Brandenburg" einen besonderen Service bereit. Am 16. Mai stellte sich Andreas Heil, stellvertretender Vorstandschef und Pflege-Experte der brandenburgischen Volkssolidarität, den Fragen von Moderatoren und Zuhörern rund um die Themen Pflege und Vorsorgeregelungen. Wer weiß schon, dass es die Pflegekasse ist, an die man sich mit einem sich abzeichnenden  Anspruch der Pflege zuerst wenden muss. Und dass danach der Kontakt zu Pflegestützpunkten der näheren Umgebung aufgenommen werden sollte. Das aber war nur zwei Aspekte der fast dreistündigen Ratgebersendung "Hallo Brandenburg", bei der rund 50 Telefonanrufe beim rbb eingingen. Informationen gab es aus erster Hand zu der für viele Menschen noch geheimnisvolle Vorsorgevollmacht, die aber eindeutig als wichtigste eingestuft wird.

Foto: Andreas Heil beantwortet Hörerfragen

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Kita-Pädagogik im Wandel

Fachtagung für die Leiterinnen der VS-Kindertagesstätten in Lehnin

„Die pädagogische Arbeit in unseren Kindertagesstätten steht vor neuen Herausforderungen.“ Unter dieser Prämisse lädt die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, Leiterinnen von Kindertagesstätten zur Fachtagung nach Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark). Am 8. und 9. Mai. diskutieren die Teilnehmerinnen, wie sich ihre Arbeit vor dem Hintergrund eines zeitgemäßen Umgangs mit Kindern gestalten und organisieren lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ansprüche einer offenen Arbeit mit den betreuten Kindern.  Kann hier der Grundsatz gelten: "Jeder wie er kann, und alle, wie sie wollen“? Wie die Referentin für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe beim Landesverband Sonja Glätzer sagt, handelt es sich um ein  permanentes und spannendes Thema, welches für viel Zündstoff in den Kita-Teams sorgen kann. "Wofür entscheiden wir uns? Gibt es ein Richtig und ein Falsch?" Als Referenten gewonnen wurden  Professor Malte Mienert, Bereich Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie beim UNIES-Universitätsinstitut für Internationale und Europäische Studien Kerkrade, und der Berater Herr Hunger vom Verein Flexible Jugendarbeit Frankfurt/Oder e.V.

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Foto: Während einer früheren Beratung der Kita-Leiterinnen