Volkssolidarität


Brandenburg

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität e.V., Landesverband Brandenburg, Sozialpolitische Wahlthemen verfasst. Das zahlenmäßige Anwachsen der älteren Generation, die bedeutenden Unterschiede in der Altersabsicherung, das breite Spektrum ihrer Interessen stellen demzufolge besondere Ansprüche an die Politik.  Die Teilhabe älterer Menschen am kommunalen Geschehen müsse unbedingt verbessert werden, ihre ärztliche Betreuung und gegebenenfalls Pflege auf hohem Niveau gesichert sein.  Weil für viele Senioren Erlebnisse der Ausgrenzung, der Einsamkeit und auch der Armut lebensbestimmend seien, müsse die Politik wirksam gegensteuern. Die Volkssolidarität fordert ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde auf, die Wahlprogramme dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Interessen älterer Menschen Berücksichtigung finden und wie glaubwürdig sich eine Partei oder Wählervereinigung ihrer Themen annimmt. In ihren Wahlthemen hat die brandenburgische Volkssolidarität konkrete Vorschläge dazu unterbreitet, wie die Lage für ältere Menschen, aber auch für Familien und Kinder, verbessert werden kann und was für den Ausbau der sozialen Infrastruktur getan werden müsste.

 

Hier finden Sie die Sozialpolitschen Wahlthemen 2019 als PDF Datei. Bitte klicken.

Vogalonga im Faltboot

Venedig: Volkssoliatität legte sich in die Riemen

Missgünstige Stimmen sagten, es sei „wie bestellt“ gewesen. Wenige Tage vor der diesjährigen „Vogalonga“ in Venedig rammte ein Riesen-Kreuzfahrtschiff ein kleineres Boot. Schaden und Verletzungen hielten sich in Grenzen, doch  die Stimmung wurde in eine Richtung verschoben. Lasst die großen Schiffe nicht mehr in die Lagune hinein. Umso selbstbewusster gaben sich die fast 2000 Boote, die am Pfingstsonntag bei strahlendem Sonnenschein, die diesjährige „Vogalonga“ in Venedig bildeten. Darunter auch in einem „Kolibri“-Faltboot Made in GDR, der Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit bei der VS-Landesgeschäftsstelle Matthias Krauß.  Der traditionelle Kanonenschuss um 9 Uhr setzte das unübersehbare Wasserkorso in Gang. Diese 45. Vogalonga (das heißt übersetzt übrigens nicht die lange Woge, sondern das lange Ruder) ist eine Veranstaltung im Sinne aller Menschen, die das touristische Auspowern wertvoller historischer Stätten nicht hinnehmen wollen. Sie ist für alle, die Venedigs Lagunen und seine kleinen Inseln lieben und diese gerne mit einem Paddelboot entdecken wollen.

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Volkssolidarität: AOK muss die Karten auf den Tisch legen

Offener Brief der VS an Politiker auf Landes- und Bundesebene

Vor dem Hintergrund ungeklärter Fragen zur Tarifeinführung hat die Gewerkschaft ver.di Mitarbeiter der brandenburgischen Volkssolidarität für den 6. Juni zu einem Streik vor der AOK-Landeszentrale in Teltow aufgerufen. Wie VS-Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, fehlen nach wie vor belastbare Finanzierungszusagen der AOK, die aber Voraussetzung für die Einführung  eines Tarifs auch für die Beschäftigten der Volkssolidarität wären. Heil, der im Landesvorstand für Pflege zuständig ist,  bestätigte, dass zwar Angebote der AOK vorliegen würden, sie seien indessen unvollständig. Aus ihnen würde sich nach wie vor nicht ergeben, in welcher Höhe konkrete Leistungen im Bereich Pflege vergütet werden. Letzteres wäre aber Voraussetzung dafür, dass die Volkssolidarität verbindliche Tarifzusagen geben könne. "Wir müssen wissen, wieviel wofür bezahlt wird." Gleichzeitig sandte der Vorstand der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V., einen offenen Brief an Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (LINKE), Staatssekretär Andreas Büttner, weitere Bundes- und Landespolitiker*innen,  gesundheitspolitische Sprecher und Sprecherinnen der Bundes- und Landtagsfraktionen sowie die zuständigen Ausschussvorsitzende.

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Gang auf schmalem Grat

Sexuelle Aktivität oder Übergriff - ein wichtiger Unterschied

Kinder entdecken die Sexualität bei sich und anderen Kindern. Und das wirft in Schulen und Kindertagesstätten täglich Fragen auf. Wie aber mit ihnen umgehen, war das zentrale Thema der Fortbildungsveranstaltung in Potsdam, die für Ende Mai vom Landesverband der Volkssolidarität für die pädagogischen Fachkräfte aus dem Bereich Hilfen zur Erziehung organisiert wurde. Zu oft werde diese Dinge noch als Tabu behandelt oder abgetan, sagte Fachreferentin Maria van Os.  Kinder sind strafunmündig und daher nicht als Täter anzusprechen. Gleichwohl können Kinder aber Opfer anderer Kinder sein. Geeignet sei das Verschweigen und Übergehen des Themas daher nicht, betonte van Os. Denn Kinder experimentieren gern und auch auf diesem Gebiet. Sie zeigen naturbedingt Interesse für solche Fragen, verhalten sich unbewusst und bewusst dazu. Die Referentin stellte verschiedene Situationen vor, bat die vor ihr sitzenden Erzieherinnen und Erzieher um Bewertung.

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Niemand zu jung für die Vorsorgevollmacht

VS Pflege-Spezialist Andreas Heil bei Antenne Brandenburg

Hörer fragen - die Volkssolidarität antwortet. Die "Woche der pflegenden Angehörigen" hielt für Hörer des rbb-Senders "Antenne Brandenburg" einen besonderen Service bereit. Am 16. Mai stellte sich Andreas Heil, stellvertretender Vorstandschef und Pflege-Experte der brandenburgischen Volkssolidarität, den Fragen von Moderatoren und Zuhörern rund um die Themen Pflege und Vorsorgeregelungen. Wer weiß schon, dass es die Pflegekasse ist, an die man sich mit einem sich abzeichnenden  Anspruch der Pflege zuerst wenden muss. Und dass danach der Kontakt zu Pflegestützpunkten der näheren Umgebung aufgenommen werden sollte. Das aber war nur zwei Aspekte der fast dreistündigen Ratgebersendung "Hallo Brandenburg", bei der rund 50 Telefonanrufe beim rbb eingingen. Informationen gab es aus erster Hand zu der für viele Menschen noch geheimnisvolle Vorsorgevollmacht, die aber eindeutig als wichtigste eingestuft wird.

Foto: Andreas Heil beantwortet Hörerfragen

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Kita-Pädagogik im Wandel

Fachtagung für die Leiterinnen der VS-Kindertagesstätten in Lehnin

„Die pädagogische Arbeit in unseren Kindertagesstätten steht vor neuen Herausforderungen.“ Unter dieser Prämisse lädt die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, Leiterinnen von Kindertagesstätten zur Fachtagung nach Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark). Am 8. und 9. Mai. diskutieren die Teilnehmerinnen, wie sich ihre Arbeit vor dem Hintergrund eines zeitgemäßen Umgangs mit Kindern gestalten und organisieren lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ansprüche einer offenen Arbeit mit den betreuten Kindern.  Kann hier der Grundsatz gelten: "Jeder wie er kann, und alle, wie sie wollen“? Wie die Referentin für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe beim Landesverband Sonja Glätzer sagt, handelt es sich um ein  permanentes und spannendes Thema, welches für viel Zündstoff in den Kita-Teams sorgen kann. "Wofür entscheiden wir uns? Gibt es ein Richtig und ein Falsch?" Als Referenten gewonnen wurden  Professor Malte Mienert, Bereich Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie beim UNIES-Universitätsinstitut für Internationale und Europäische Studien Kerkrade, und der Berater Herr Hunger vom Verein Flexible Jugendarbeit Frankfurt/Oder e.V.

brandenburg-volkssolidarität

Foto: Während einer früheren Beratung der Kita-Leiterinnen

Antifaschistisch und demokratisch

Volkssolidarität verteidigt ihr humanistisches Anliegen

Angesichts einer zunehmenden Einflussnahme von rechtspopulistischen und rechtsextremen politischen Strömungen auf die Verhältnisse in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, ein Positionspapier verfasst. Darin wird auf die antifaschistischen, demokratischen und sozialen Wurzeln der Volkssolidarität verwiesen und allen Versuchen eine Absage erteilt, das humanistische Anliegen des Verbandes zu verwässern.  Die Volkssolidarität geht von der Gleichheit und Gleichwertigkeit eines jeden Menschen aus - unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe und Religion. Zutiefst im Widerspruch dazu stehen demnach politische Inhalte, die auf der Behauptung von der Unleichwertigkeit von Menschen fußen. Abzulehnen sind dem Papier zufolge alle Positionen, die auf eine Spaltung der Gesellschaft abzielen, die sich rassistisch und fremdenfeindlich begründen und die Würde jedes einzelnen Menschen in Frage stellen. Dieser Appell  des Verbandsrat richtet sich an Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde der Volkssolidarität. Sie sind aufgefordert, sich offensiv mit geistigen und politischen Inhalten auseinanderzusetzen, die menschenfeindlichen, nationalistischen und antisozialen Charakter tragen. Solche Dinge hätten in der brandenburgischen Volkssolidarität keinen Platz.

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Konkrete Vorschläge der Volkssolidarität

Verbandsrat hat sozialpolitische Wahlthemen beschlossen

Mit Blick auf die bevorstehenden Wahlen in Brandenburg hat der Verbandsrat der Volkssolidarität e.V., Landesverband Brandenburg, Sozialpolitische Wahlthemen verfasst. Das zahlenmäßige Anwachsen der älteren Generation, die bedeutenden Unterschiede in der Altersabsicherung, das breite Spektrum ihrer Interessen stellen demzufolge besondere Ansprüche an die Politik.  Die Teilhabe älterer Menschen am kommunalen Geschehen müsse unbedingt verbessert werden, ihre ärztliche Betreuung und gegebenenfalls Pflege auf hohem Niveau gesichert sein.  Weil für viele Senioren Erlebnisse der Ausgrenzung, der Einsamkeit und auch der Armut lebensbestimmend seien, müsse die Politik wirksam gegensteuern. Die Volkssolidarität fordert ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde auf, die Wahlprogramme dahingehend zu überprüfen, inwieweit die Interessen älterer Menschen Berücksichtigung finden und wie glaubwürdig sich eine Partei oder Wählervereinigung ihrer Themen annimmt. In ihren Wahlthemen hat die brandenburgische Volkssolidarität konkrete Vorschläge dazu unterbreitet, wie die Lage für ältere Menschen, aber auch für Familien und Kinder, verbessert werden kann und was für den Ausbau der sozialen Infrastruktur getan werden müsste.

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Freiwilliges Engagement ist ein wichtiges Gut gesellschaftlicher Teilhabe.Gemeinsam für oder mit Menschen aktiv und sozial zu sein stärkt das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden aller Beteiligten. Mit dem „Erklärfilm“ soll auf das soziale Engagement der Volkssolidarität aufmerksam gemacht werden. Im Fokus stehen dabei die Bedürfnisse einer älter werdenden Bevölkerung. Die Volkssolidarität Brandenburg möchte motivieren, mehr Gruppen für das Engagement von und für ältere Menschen zu begeistern.

Förderung durch das Land Brandenburg
Idee, Regie: Kirill Abdrakhmanov
Design, Charaktere: Kirill Abdrakhmanov, Anne Breymann
Animation: Kirill Abdrakhmanov, Nikki Schuster
Musik: bensound.com
Produktion: mi niki ngkong productions ©2018 minikingkong.de

Hier finden Sie den Link zum "Erklärfilm": Engagiert in Brandenburg “Miteinander reden - füreinander da sein!”

Ambulante Pflege: Kollaps des Systems vermeiden

Staatssekretär Büttner besuchte VS-Sozialstation in Fürstenberg

Wenn die brandenburgische Volkssolidarität in absehbarer Zeit die Tarifbindung für ihre Beschäftigten eingeht, führt an der Klärung bedeutender Finanzierungsfragen kein Weg vorbei. Zumindest die dadurch entstehende Differenz bei den Personalkosten, d.h. der Mehraufwand,  muss durch die Pflegekassen erstattet werden, darin sind sich die Volkssolidarität und Brandenburgs Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner einig. Bei einem Besuch in der Sozialstation Fürstenberg (Oberhavel) sagte Büttner Anfang Februar, obwohl schon seit vielen Jahren diese Themen debattiert worden seien, habe sich leider nichts geändert, es sei lediglich an den Symptomen "herumgedoktert" worden. Angesichts der zunehmenden Alterung der Gesellschaft  werde die Pflege gerade im ländlichen Raum immer komplizierter. Sollte nicht wirkungsvoll gegengesteuert werden, drohe ein "Drama in der Pflege".

Foto: Gesundheits-Staatssekretär Andreas Büttner (Mitte) besuchte die Sozialstation in Fürstenberg/H.

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