Volkssolidarität


Brandenburg

Eine Lösung: dauerhaft und schön

Neuer Hort der Volkssolidarität in Potsdam eingeweiht

Warum provisorisch, wenn es auch dauerhaft geht? Mit einem zünftigen Sturm auf den neuen Spielplatz wurde Anfang Oktober das neue Hortgebäude "Zauberwald" in der Potsdamer Waldstadt eingeweiht. Nach siebenmonatiger Bauzeit nahmen Kinder, Erzieher*innen und Eltern in Gegenwart der Vertreter des Baugewerbes  das  moderne Hortmodul in der Trägerschaft der Volkssolidarität in Besitz. Auf das neue Domizil mit der Adresse "Am Teufelssee 4A" haben alle Beteiligten sehnsüchtig gewartet. Gebaut hatte es der KIS (Kommunaler Immobilienservice), ein Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam. Bis zum Sommer haben sich die Hortkinder nachmittags unweit von hier in der VS-Kita "Zauberwald" mit aufgehalten, durch ihren Umzug ist nun mehr Platz für alle da. Bei der Behandlung der Hort-Frage wurde im Kreise der Stadt-Verantwortlichen zunächst nur an eine provisorische Lösung in Form von Containern gedacht, die nach sechs Jahren wieder hätten beseitigt werden müssen.

Der neue VS-Hort bietet im "Endausbau" fast 250 Kindern Platz. Foto: Volkssolidarität

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Ergebnis gemeinsamer Arbeit

Neues Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark"

Seit kurzem ist es im Angebot, das neue Mitgliedermagazin "Zwischen Lausitz und Uckermark" der brandenburgischen Volkssolidarität. Es erschien im September und bildet die Vielfalt der Arbeit in unserem Landesverband ab. Keine Frage, dass die kürzlich stattgefundenen Wahlen und die Ansprüche der Volkssolidarität an die Politik einen breiten Raum einnehmen. Nicht ohne Stolz können wir im Heft verkünden, dass unser Landesverband in seinen Verbandsbereichen ab 1. Oktober Tarifgehälter zahlt und dies als erster Sozialverband in Brandenburg, der flächendeckend tätig ist.  Unser neues Magazin präsentiert das beachtliche Endergebnis der diesjährigen Spendensammlung und dokumentiert auch, dass Bundesminister wie Hubertus Heil (Arbeit, SPD) und Franziska Giffey (Familie, SPD) im Sommer Einrichtungen der brandenburgischen Volkssolidarität besucht und sich von den konkreten Bedingungen der Arbeit dort ein Bild gemacht haben.

Mitgliedermagazin: Die Beelitzer Spargelkönigin Kristin Reich beehrte den Landes-Wandertag der Volkssolidarität

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Unter der grünen Fahne

Volkssolidarität beteiligte sich an „Friday for Future“

Tausende Menschen sind am Freitag, den 20. September,  in ganz Brandenburg für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Daran hat sich auch die Volkssolidarität beteiligt. Allein in Potsdam zählten die Organisatoren mehr als 5000 Demonstranten. Um "Zwei vor Zwölf" versammelten sich zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor der Nikolaikirche am Alten Markt. Viele waren mit Fahrrädern gekommen. Danach zog die beeindruckende Menge mit vielfältigen und phantasievollen Transparenten durch die Stadt. Im Verlaufe dieser bislang größten Veranstaltung ihrer Art in der Landeshauptstadt kündigten die Aktivisten an, es werde nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sie sich auf diese Weise bemerkbar machen würden. Schon für die darauffolgende Woche haben verschiedene Gruppen neue Aktionen angekündigt. Im Vorfeld der an vielen Orten auch in Brandenburg geplanten Klima-Kundgebungen hatte der Verbandsrat der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e.V., Mitglieder, Mitarbeiter und Freude der Volkssolidarität zur Teilnahme daran aufgefordert.

Foto: Jung und Alt  gemeinsam für den Schutz der Umwelt

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Volkssolidarität hat Mut gefasst

Neues soziales Zentrum in Luckenwalde feierlich eingeweiht

Das gibt es nicht alle Tage. In einem festlichen wie auch in einem beschwingten Rahmen wurde am Freitag das neue Sozialzentrum der Volkssolidarität in Luckenwalde seiner Bestimmung übergeben. "Das ist heute ein Friday for Future für mich" sagte Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog von der Heide. Sie dankte der Volkssolidarität für ihr Engagement, das im nunmehr eingeweihten Millionen-Objekt sichtbaren Ausdruck finde. Es ist nach betont ökologischen Grundsätzen errichtet worden und vollständig barrierefrei.  Damit habe sich nicht weniger als die Lebensqualität der Menschen in Luckenwalde verbessert, bestätigte die Bürgermeisterin. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität habe "Mut gefasst" und mit diesem beeindruckenden Gebäude ein "Bekenntnis zu Luckenwalde" abgelegt, er habe der Stadt damit "ein Geschenk gemacht", freute sie sich. Es sei Begegnungs- und Beratungsstätte in einem, biete Räume für den Dienst "Essen auf Rädern" und den Beschäftigten einen schönes Arbeitsumfeld.

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Auf dem Tandem ins digitale Zeitalter

Volkssolidarität: Potsdam ist jetzt Standort des Digital-Kompass'

Die Landesgeschäftsstelle der Volkssolidarität ist jetzt offiziell einer von 75 Standorten des sogenannten Digital-Kompass in Deutschland. Diese Position teilt sich die märkische VS mit einer „Zweigstelle“, die im Treffpunkt Freizeit Potsdams aufgebaut wird. Beide bilden eine Art Tandem. Das Konzept des "Digital-Kompass‘ wurde entwickelt, um älteren Menschen die Möglichkeit zu bieten, an der Nutzung der neuen Medien teilzuhaben. Sie sind eingeladen, sich mit jenen Fragen an diese Standorte zu wenden, die bei der Nutzung des Computers, des Tabletts oder des Smartphons bei ihnen auftauchen. Bei der Gründungsveranstaltung Mitte August im Treffpunkt Freizeit nannte die Koordinatorin des Projektes Katharina Braun das Ziel, Senioren beim Umgang mit der modernen Informationstechnik zu unterstützen. Das Angebot der 75 Standorte des Digital-Kompasses sei ehrenamtlich.

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Wirkungsvoll gegen Pflegenotstand

Ab Oktober: Tariflohn in den VS-Verbandsbereichen

Der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. und seine Verbandsbereiche werden ab 1. Oktober 2019 ihren Beschäftigten Tarifgehälter zahlen. Diese Entscheidung gab der Landesvorstand nach Abstimmung mit dem Verbandsrat gegenüber den Kranken- und Pflegekassenkassen sowie der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bekannt. Wie der Vorsitzende des Verbandsrates der Brandenburger Volkssolidarität, Bernd Niederland, dazu mitteilte, ist die Einführung des Tariflohns in der ambulanten Pflege, bei den Kitas und den Einrichtungen der Jugendhilfe als grundsätzliches Signal zu verstehen, dass im Sozial- und Wohlfahrtssektor der Tarifbindung die Zukunft gehört. Der Schritt  wird als Anregung und Ermutigung für weitere Gliederungen im VS-Landesverband gesehen, sich in die Tarifbindung  zu begeben – bis hin zum Bundesverband der Volkssolidarität und seinen Gliederungen. 

Foto: Gute Arbeit soll ihren guten Lohn haben.

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Heike Drechsler gewinnt die Herzen

Auftaktveranstaltung der VS-Seniorenakademie Oranienburg

Trotz der Temperaturen um die 40 Grad waren 44 Gäste zur Veranstaltung der Seniorenakademie der Volkssolidarität gekommen. Und niemand hier in Oranienburg hatte bereut, der ehemaligen Spitzensportlerin begegnet zu sein. Heike Drechsler erzählte von 27 Jahren Training, Erfolg und auch Niederlagen. Zweimal Olympiasiegerin, Europameisterin, Weltmeisterin und Weltrekordhalterin sowie Trägerin großer Würden wie "Leichtathletin des Jahrhunderts" - da bleibt kaum Platz für Enttäuschungen. Oder vielleicht doch? Da gab es den verpassten Weltrekord in ihrer Spezialdisziplin, dem Weitsprung. Wie war das damals? Unerschütterlich stand der deutsche Rekord bei 7,48 Metern. Heike Drechsler, die schon am Ende ihrer Karriere stand, sprang bei einem internationalen Wettkampf in Italien 7,62 Meter weit. Das war der Weltrekord! Doch der Wind verwehte die Freude. Statt der erlaubten 2,0 Meter pro Sekunde hatte er zum Zeitpunkt des Sprungs  2,1 Meter pro Sekunde geblasen. Das war um ein Winziges zuviel. Der sagenhafte Weltrekord von Heike Drechsler wurde deshalb nicht anerkannt.

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Volkssolidarität: AOK muss die Karten auf den Tisch legen

Offener Brief der VS an Politiker auf Landes- und Bundesebene

Vor dem Hintergrund ungeklärter Fragen zur Tarifeinführung hat die Gewerkschaft ver.di Mitarbeiter der brandenburgischen Volkssolidarität für den 6. Juni zu einem Streik vor der AOK-Landeszentrale in Teltow aufgerufen. Wie VS-Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, fehlen nach wie vor belastbare Finanzierungszusagen der AOK, die aber Voraussetzung für die Einführung  eines Tarifs auch für die Beschäftigten der Volkssolidarität wären. Heil, der im Landesvorstand für Pflege zuständig ist,  bestätigte, dass zwar Angebote der AOK vorliegen würden, sie seien indessen unvollständig. Aus ihnen würde sich nach wie vor nicht ergeben, in welcher Höhe konkrete Leistungen im Bereich Pflege vergütet werden. Letzteres wäre aber Voraussetzung dafür, dass die Volkssolidarität verbindliche Tarifzusagen geben könne. "Wir müssen wissen, wieviel wofür bezahlt wird." Gleichzeitig sandte der Vorstand der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V., einen offenen Brief an Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (LINKE), Staatssekretär Andreas Büttner, weitere Bundes- und Landespolitiker*innen,  gesundheitspolitische Sprecher und Sprecherinnen der Bundes- und Landtagsfraktionen sowie die zuständigen Ausschussvorsitzende.

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Niemand zu jung für die Vorsorgevollmacht

VS Pflege-Spezialist Andreas Heil bei Antenne Brandenburg

Hörer fragen - die Volkssolidarität antwortet. Die "Woche der pflegenden Angehörigen" hielt für Hörer des rbb-Senders "Antenne Brandenburg" einen besonderen Service bereit. Am 16. Mai stellte sich Andreas Heil, stellvertretender Vorstandschef und Pflege-Experte der brandenburgischen Volkssolidarität, den Fragen von Moderatoren und Zuhörern rund um die Themen Pflege und Vorsorgeregelungen. Wer weiß schon, dass es die Pflegekasse ist, an die man sich mit einem sich abzeichnenden  Anspruch der Pflege zuerst wenden muss. Und dass danach der Kontakt zu Pflegestützpunkten der näheren Umgebung aufgenommen werden sollte. Das aber war nur zwei Aspekte der fast dreistündigen Ratgebersendung "Hallo Brandenburg", bei der rund 50 Telefonanrufe beim rbb eingingen. Informationen gab es aus erster Hand zu der für viele Menschen noch geheimnisvolle Vorsorgevollmacht, die aber eindeutig als wichtigste eingestuft wird.

Foto: Andreas Heil beantwortet Hörerfragen

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Kita-Pädagogik im Wandel

Fachtagung für die Leiterinnen der VS-Kindertagesstätten in Lehnin

„Die pädagogische Arbeit in unseren Kindertagesstätten steht vor neuen Herausforderungen.“ Unter dieser Prämisse lädt die Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg, Leiterinnen von Kindertagesstätten zur Fachtagung nach Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark). Am 8. und 9. Mai. diskutieren die Teilnehmerinnen, wie sich ihre Arbeit vor dem Hintergrund eines zeitgemäßen Umgangs mit Kindern gestalten und organisieren lässt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ansprüche einer offenen Arbeit mit den betreuten Kindern.  Kann hier der Grundsatz gelten: "Jeder wie er kann, und alle, wie sie wollen“? Wie die Referentin für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe beim Landesverband Sonja Glätzer sagt, handelt es sich um ein  permanentes und spannendes Thema, welches für viel Zündstoff in den Kita-Teams sorgen kann. "Wofür entscheiden wir uns? Gibt es ein Richtig und ein Falsch?" Als Referenten gewonnen wurden  Professor Malte Mienert, Bereich Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie beim UNIES-Universitätsinstitut für Internationale und Europäische Studien Kerkrade, und der Berater Herr Hunger vom Verein Flexible Jugendarbeit Frankfurt/Oder e.V.

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Foto: Während einer früheren Beratung der Kita-Leiterinnen