Volkssolidarität


Brandenburg

Verschiebung von Spendensammlung und Landes-Wandertag

Corona-Bedrohung gerade für Ältere lässt keine andere Wahl

 Aus aktuellen Gründen wird die Volkssolidarität Landesverband  Brandenburg e. V. ihre kürzlich angelaufene diesjährige Spendensammlung stoppen und auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Das gab Verbandsratsvorsitzende Bettina Fortunato nach Rücksprache mit dem VS-Landesvorstand bekannt. Die Sammlung sei aufgeschoben, nicht aufgehoben. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt, an dem für Sammlerinnen und Sammler sowie für angesprochene Bürger keine Corona-Gefahr mehr besteht, fortgesetzt werden.

Desgleichen wird der angekündigte diesjährige Landes-Wandertag der Volkssolidarität auf Sonnabend, den 12. September verlegt.

 

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In Corona-Zeiten: Schutz für Pfleger und Gepflegte

Interview mit Andreas Heil, Vorstandsmitglied Pflege der VS Brandenburg

Herr Heil, müssen Menschen, die gepflegt werden, ihre Angehörigen aber auch Pflegefachkräfte jetzt Angst haben, Angst vielleicht sogar vor der Pflege-Handlung selbst?

Andreas Heil. Da rate ich zur Sachlichkeit aber auch zur Vorsicht. In vielen Fällen verläuft eine Infektion mit dem Corona-Virus ohne Symptome oder mit leichten grippeähnlichen Symptomen. Sicher ist aber auch, dass pflegebedürftige Menschen zu den besonders gefährdeten Personengruppen gehören. Bei ihnen kann das Virus zu einer Lungenentzündung führen. Aus diesem Grund empfehlen wir den Frauen und Männern, die gepflegt werden, ihren Angehörigen sowie auch den Pflegefachkräften Maßnahmen zu ihrem Schutz.

Worin bestehen die wichtigsten?

Andreas Heil: Zu den Maßnahmen der Vorbeuge gehört, dass der unmittelbare Körperkontakt mit anderen Menschen möglichst vermieden wird. Es ist geraten, einen Sicherheitsabstand von 1 bis 2 Metern einzuhalten. Bevor man als Angehöriger zu einer pflegebedürftigen Person geht, sollten die Hände 30 Sekunden lang mit Seite und gründlich gewaschen werden. Das Gleiche gilt für die pflegebedürftige Person vor dem Essen und  nachdem sie Kontakt zu anderen Menschen hatte.

Foto: Andreas Heil

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Aufruf zum Landeswandertag der VS

Treff am 12. September im Oranienburger Tier- und Freizeitpark

Erneut bereitet die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg einen Jahreswandertag vor. Er ist nach einer nunmehr erforderlich gewordenen Verschiebung (aufgrund der Corona-Gefahr) für den 12. September geplant und wird diesmal in Oranienburg/Ortsteil Germendorf stattfinden. Der Weg unserer Wanderung führt entlang des Tier-, Freizeit- und Saurierparks. Wer den Park kennt, weiß, wie interessant und vielseitig diese Anlage ist, und wird sie sicher in guter Erinnerung behalten haben. Wir rufen Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität und auch ihre Verwandten dazu auf, sich am Wandertag zu beteiligen. Das soll vor den Grenzen des Bundeslandes Brandenburg nicht halt machen, gern begrüßen wir auch Wanderfreunde aus anderen Bundesländern.  Lassen Sie uns alle dazu beitragen, dass diese Veranstaltung wieder ein Erfolg wird. Die Anschrift des Parks lautet: An den Waldseen 1a, 16515 Oranienburg, Ortsteil Germendorf. Interessenten können sich in ihrer Geschäftsstelle der Volkssolidarität anmelden, wo sie auch gern beraten werden (s. unten).

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Verantwortliche Tradition

Volkssolidarität in Brandenburg startet diesjährige Spendensammlung

Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. beginnt am 2. März ihre traditionelle Spendensammlung, die bis zum 2. Mai andauert. Erneut gehen ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler in ihren Regionen von Tür zu Tür, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von sozialen Projekten zu erhalten. Sie sind mit einem VS-Ausweis und einer Sammelliste ausgestattet. Im vergangenen Jahr konnten auf dem Wege der Spendensammlung rund 300.000 Euro für gute Zwecke gewonnen werden. Seit 1947 führt die Volkssolidarität alljährlich diese Sammlung durch. Grundanliegen dabei ist und bleibt,  Bedürftigen aller Altersgruppen zu helfen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn sie von Krankheit und Armut betroffen sind. Die Sammlung 2020 dient wie stets auch dem Erhalt und dem Ausbau der vielen Beratungs- und Hilfeangebote für Menschen aller Altersgruppen. Spenderinnen und Spender sorgen dafür, dass Menschen, denen Armut, Ausgrenzung oder Einsamkeit drohen, die unverschuldet in Not geraten oder chronisch krank sind, Rat und Hilfe bekommen. Der Bedarf an tätiger Hilfe wächst stetig, vor allem aufgrund der zunehmenden Ungerechtigkeiten in unserem eigentlich reichen Land. Auf die zu niedrige Rente für viele Brandenburgerinnen und Brandenburger hat die Volkssolidarität immer wieder hingewiesen, und sie wird auch weiterhin dafür kämpfen, dass der gesellschaftliche Reichtum gerechter verteilt wird.

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Gut gekühlt aus warmen Händen

Neues Kühlauto für die Suppenküche der Potsdamer Volkssolidarität

Die Volkssolidarität im Potsdam hat für ihre Suppenküche ein neues Kühlauto angeschafft. Dieser Kastenwagen mit Kühlanlage kostete 30.000 Euro und möglich wurde der Neuerwerb, weil das Sozialministerium  25 000 Euro aus dem Lottotopf beigesteuert hatte. »Es ist auch leiser«, freut sich der ehrenamtliche Fahrer Bernd Maaß, als er sich ans Lenkrad setzt und den Motor das erste Mal startet. Regelmäßig holen Mitarbeiter der Suppenküche gespendete Lebensmittel bei den Kaufhallen, Bäckereien und Fleischereien ab. Das Vorgänger-Auto war allerdings häufig kaputt und verfügte über keine Kühlung für Frischwaren. Seit 15 Jahren fährt  Maaß an sieben Tagen in der Woche seine Runde. Täglich holt er Brötchen ab, dreimal in der Woche Frischwaren. Vertreten lässt er sich dabei nur selten.

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Harte Schale - weicher Kern

Motorrad-Interessengruppe kümmert sich um betreute Kinder

Wo gibt es das schon - eine Motorrad-Interessengruppe trifft sich zu einer Mitgliederversammlung und bekommt dabei gratis von Kindern ein Tanz-Gesang-Kulturprogramm geboten. So geschehen an einem Freitagabend Anfang Februar in der Dorfgaststätte "Zur Linde" in Krackow (Mecklenburg-Vorpommern). Kinder aus der Wohngruppe LaLeLu in Stegelitz (Uckermark) ließen sich vernehmen und gaben dem Treffen ihre ganz eigene Note. Dies war nicht von ungefähr, denn es handelte sich um eine Danksagung. Mit dem Viertelstunden-Programm, das sie eine Woche lang mit der neuen Mitarbeiterin  Diana Schramm einstudiert hatten, bedankten sich die Kinder bei der Interessengruppe "Hühnerstall" sowie bei den "Oldtimer- und Motorradfreunden Nordost" für eine Zuwendung, die in ihrer Stetigkeit und Intensität ihresgleichen sucht.

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Als Stützpfeiler unerlässlich

Erklärung zum Internationalen Tag des Ehrenamtes

Zum "Internationalen Tag des Ehrenamtes" am 5. Dezember erklärt die Verbandsratsvorsitzende der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e. V. Bettina Fortunato:  "Weil die brandenburgische Volkssolidarität sich in ihrem Mitgliederverband in besonderem Maße auf die ehrenamtliche Tätigkeit stützt, ist der "Tag des Ehrenamtes" eine gute Gelegenheit, den  rund 3.600 Frauen und Männern zu danken, die mit ihrer unentgeltlichen und uneigennützigen Arbeit unseren Verband lebendig erhalten. Sie prägen mit ihrem Wirken in den rund 650 Orts- und Interessengruppen das gute Gesicht der Volkssolidarität und erfüllen unser Motto "Miteinander - Füreinander" täglich mit Leben. Sie sind Stützpfeiler und Motor des Mitgliederverbandes der über 28.000 Mitglieder umfasst. Das Ausmaß der durch die Ehrenamtler erbrachten sozialen Wertschöpfung – also die Schaffung und der Erhalt sozial-kultureller Beziehungsgeflechte – durch die Nachbarschaftshilfe, durch das Organisieren von Gemeinschaftserlebnissen sowie bei Organisationsaufgaben -  ist mit ca. 550.000 Stunden im Jahr sehr hoch und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen.

 

Foto: Ohne Ehrenamt nicht zu machen - VS-Gruppe in der Potsdamer Waldstadt

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Bettina Fortunato neue Verbandsratsvorsitzende

Bernd Niederlands Arbeit mit Ehrenmitgliedschaft gewürdigt

An der Spitze der Volkssolidarität, Landesverband Brandenburg e. V. hat sich ein Wechsel vollzogen. Die LINKEN-Landtagsabgeordnete Bettina Fortunato ist die neue VS-Verbandsratsvorsitzende. Sie wurde auf der Landesdelegiertenversammlung Mitte November in Luckenwalde mit großer Mehrheit gewählt. In der Position der Verbandsratsvorsitzenden löste Fortunato  Dr. Bernd Niederland ab, der nicht mehr zur Wahl angetreten war. Für seine langjährigen Verdienste um die Volkssolidarität wurde Niederland, die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt. Als langjährige Sprecherin ihrer Fraktion für Soziales, Gesundheit, Frauen und Senioren fühle sie sich der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet, erklärte die neue Verbandsratschefin. Was sich die Bundesregierung an so genannter Grundrente ausgedacht habe, bezeichnete sie als „schlechten Witz“. „Armut kann so nicht bekämpft werden.“ Weil für mehr und mehr Menschen die soziale Ausgrenzung zunehme, werde die Arbeit der Volkssolidarität immer wichtiger.

 

Foto: Der scheidende Verbandsratschef Bernd Niederland wünschte seiner Nachfolgerin im Amt, Bettina Fortunato, eine glückliche Hand.

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Volkssolidarität hat Mut gefasst

Neues soziales Zentrum in Luckenwalde feierlich eingeweiht

Das gibt es nicht alle Tage. In einem festlichen wie auch in einem beschwingten Rahmen wurde am Freitag das neue Sozialzentrum der Volkssolidarität in Luckenwalde seiner Bestimmung übergeben. "Das ist heute ein Friday for Future für mich" sagte Luckenwaldes Bürgermeisterin Elisabeth Herzog von der Heide. Sie dankte der Volkssolidarität für ihr Engagement, das im nunmehr eingeweihten Millionen-Objekt sichtbaren Ausdruck finde. Es ist nach betont ökologischen Grundsätzen errichtet worden und vollständig barrierefrei.  Damit habe sich nicht weniger als die Lebensqualität der Menschen in Luckenwalde verbessert, bestätigte die Bürgermeisterin. Der Wohlfahrts- und Sozialverband Volkssolidarität habe "Mut gefasst" und mit diesem beeindruckenden Gebäude ein "Bekenntnis zu Luckenwalde" abgelegt, er habe der Stadt damit "ein Geschenk gemacht", freute sie sich. Es sei Begegnungs- und Beratungsstätte in einem, biete Räume für den Dienst "Essen auf Rädern" und den Beschäftigten einen schönes Arbeitsumfeld.

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Wirkungsvoll gegen Pflegenotstand

Ab Oktober: Tariflohn in den VS-Verbandsbereichen

Der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. und seine Verbandsbereiche werden ab 1. Oktober 2019 ihren Beschäftigten Tarifgehälter zahlen. Diese Entscheidung gab der Landesvorstand nach Abstimmung mit dem Verbandsrat gegenüber den Kranken- und Pflegekassenkassen sowie der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bekannt. Wie der Vorsitzende des Verbandsrates der Brandenburger Volkssolidarität, Bernd Niederland, dazu mitteilte, ist die Einführung des Tariflohns in der ambulanten Pflege, bei den Kitas und den Einrichtungen der Jugendhilfe als grundsätzliches Signal zu verstehen, dass im Sozial- und Wohlfahrtssektor der Tarifbindung die Zukunft gehört. Der Schritt  wird als Anregung und Ermutigung für weitere Gliederungen im VS-Landesverband gesehen, sich in die Tarifbindung  zu begeben – bis hin zum Bundesverband der Volkssolidarität und seinen Gliederungen. 

Foto: Gute Arbeit soll ihren guten Lohn haben.

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