Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

"Zum Glück gibt es die Volkssolidarität"

20. Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde

Ein inhaltsreicher SonnabendDie brandenburgische Volkssolidarität hat sich auch in den vergangenen beiden Jahren als bedeutende sozialpolitische Kraft bewährt und  ihre Rolle als wichtiger Sozialverband und Anker für ältere Menschen ausgefüllt. Auf der 20. Delegiertenversammlung im Luckenwalder Gebäude der Kreisverwaltung Teltow-Fläming  sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland am 18. November aber auch, dass effektive Maßnahmen gegen den zunehmenden Mitgliederschwund eine essentielle Aufgabe des Verbandes darstellen. "Wir brauchen mit aller Konsequenz eine personelle Stärkung des Mitgliederverbandes." Gelinge das nicht, sei die die Existenz einer Volkssolidarität bedroht "so wie wir sie kennen."       "Zum Glück gibt es die Volkssolidarität", heißte es in einem schriftlichen Grußwort der Landrätin Kornelia Wehlan (LINKE), das vor den 62 Delegierten aus dem ganzen Land verlesen worden war. Derzeit sei jeder fünfte Einwohner des Kreises über 65 Jahre alt, in wenigen Jahren würden es ein Drittel sein. Ihnen Geborgenheit und eine Perspektive zu bieten, sei eine Aufgabe, die immer drängender werde.

weiterlesen

Dank den fleißigen HelfernAnlässlich des 72. Geburtstags des Sozialverbandes Volkssolidarität hat der Verbandsratsvorsitzende des brandenburgischen Landesverbandes Bernd Niederland die Politik zu einem Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit aufgefordert. Auf einer große Fest- und Auszeichnungsveranstaltung im Potsdamer Inselhotel, wandte er sich mahnend an die Politik. Das Ergebnis der Bundestagswahl zeige, "dass viele Menschen den Eindruck haben, dass die sozialen Problemlagen in der Gesellschaft deutlich missachtet werden". Niederland nannte die häufige Armut von Familien mit Kindern, das zunehmende Armutsrisiko im Alter, ferner die katastrophalen Zustände in der Pflege, die ausufernde Zwei-Klassen-Medizin, die von der Marktradikalität geprägte Kommerzialisierung und Privatisierung der Gesundheits- und Sozialversorgung zu Lasten der Bevölkerung.

weiterlesen

Warum beißen Kinder hin und wieder? Sie wollen Aufmerksamkeit bekommen, sie fühlen sich nicht wohl und können es anders nicht zum Ausdruck bringen.  Seltener: um sich zu wehren. Wie aber reagiert die Kita-Erzieherin darauf?  "Beißen bei kleinen Kindern - achtsam handeln und vorbeugen." So lautet ein Thema der Fachtagung "Prävention im Kita-Alltag" zu der die Volkssolidarität kürzlich nach Falkenhagen eingeladen hatte. Leiterinnen von Kindertagesstätten der Volkssolidarität tauschen sich  bei dieser zweitägigen Klausur zu einem schwierigen Thema aus. "Dabei ging es um die besondere Form der Beziehung zu den Kindern, die beißen, ferner um die entsprechenden Beobachtungsmethoden, die Dokumentation   und Auswertung der Vorkommnisse", sagte im Anschluss  die Referentin für Kinder- , Jugend- und Familienhilfe Sonja Glätzer. Die Teilnehmerinnen verständigten sich u.a. zur Frage, welche  Situation hat vor dem Beißverhalten vorgelegen, welchen Reizen war das Kind ausgesetzt, welche Konsequenzen ergeben sich nach dem Verhalten und  welche Zuwendungen erhält das Kind?

weiterlesen

Geschichte(n) bewahren

Aufruf zum Tag der Volkssolidarität am 17. Oktober

Vielleicht heute unsere MitgliederAnlässlich des Tages der Volkssolidarität startet der Verbandspräsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff unter dem Titel „Geschichte(n) bewahren: 75 Jahre Volkssolidarität“ einen Aufruf an die Mitglieder, ihre Erinnerungen zu sammeln. Der Landesverband Brandenburg schließt sich diesem Vorhaben an.  Gesucht werden Erinnerungsstücke in Form von Geschichten, Bildern, Interviews oder Tonaufzeichnungen, die an den Bundesverband zu schicken wären. Ziel ist es, zum 75. Jubiläum der Volkssolidarität in drei Jahren aus dem Material heraus eine Wanderausstellung zu organisieren und einen lebendigen Bildtextband zur Geschichte der Volkssolidarität zu veröffentlichen.  Weitere Informationen finden Sie in dem zum Tag der Volkssolidarität veröffentlichen Beitrag auf unserer Internetseite: Tag der Volkssolidarität. Ein Aufruf.

weiterlesen

Weiße Flecken auf der Versorgungskarte

Paritätischer Gesamtverband vor VS-Arbeitskreis Sozialpolitik

J. Rock (l.) und B. NiederlandDie politisch besondere Lage in Deutschland und auch in Brandenburg hängt nicht zuletzt mit dem Gefühl vieler Menschen zusammen, dass die staatlichen Leistungen verringert werden. Darauf machte der Abteilungsleiter für Arbeit, Soziales und Europa beim Paritätischen Gesamtverband Joachim Rock aufmerksam, als er Anfang Oktober zum Thema Sicherung der Daseinsvorsorge vor dem Arbeitskreis Sozialpolitik der brandenburgischen Volkssolidarität in der Potsdamer Geschäftsstelle auftrat. Vor Mitarbeitern und Führungskräften der Volkssolidarität sagte Rock, die hohen Zustimmungswerte für die AfD rührten weniger aus der Anwesenheit von Flüchtlingen her oder von Erlebnis materieller Not. Die AfD habe dort viele Wähler, wo es kaum Ausländer gebe, und sie werde von eher gut situierten Menschen gewählt.

weiterlesen

Zwischen Lausitz und Uckermark

Rück- und Ausblick - die neue Onlinezeitung ist da

Mit vielfältigen Impressionen aus dem Verbandsleben der brandenburgischen Volkssolidarität wartet die neue Onlinezeitung (OZ) "Zwischen Lausitz und Uckermark" auf. In der September-Ausgabe des Internet-Journals wird die Einberufung der Landesdelegiertenversammlung für den 18. November nach Luckenwalde bekanntgegeben, ferner das beeindruckende Endergebnis der Spendensammlung veröffentlicht, und  es werden Neuigkeiten aus den Kreisverbänden und Verbandsbereichen vermeldet. Die Herstellung der Zeitung ist ein Angebot des Landesverbandes. Die Onlinezeitung "Zwischen Lausitz und Uckermark"  kann versendet werden, aber auch ausgedruckt und verteilt. Um diesen Prozess so effektiv wie möglich zu gestalten, veröffentlichen wir in der OZ das Ergebnis einer Kurzumfrage zum Umgang mit der Onlinezeitung selbst. Vielleicht finden die Nutzer hier und da Anregungen, wie der Kreis der Leser vergrößert werden kann. Breit widmet sich die neuste Ausgabe den politischen Engagement der Volkssolidarität in wichtigen landespolitischen Gremien wie dem Landes-Seniorenrat.

https://www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Wir_ueber_uns/Online-Zeitung/2017/VSB-Online-Zeitung-2017-3.pdf

weiterlesen

Gewalt in der Kommunikation...

... und wie ihr vorgebeugt werden kann/PDL-Beratung

Nicht immer vermeidbarPersonalmangel und wachsende Klientenzahlen erhöhen vielfach den Druck auch auf die Pflegekräfte der Volkssolidarität. Damit diese Situation nicht zu Eskalationen führt, bot die brandenburgische Volkssolidarität für ihre Pflegedienstleiter eine Weiterbildungsveranstaltung an zum Thema „Gewaltprävention in der Kommunikation“. Referentin Katja Stephan, Soziologin, seit 20 Jahren in der Jugendhilfe und Dozentin der Fachhochschule Potsdam, wies darauf hin, dass die Vermeidung von Gewalt in der Sprache vielfach eine Frage der inneren Haltung ist. Um dem wirkungsvoll zu begegnen, sollte sich bewusst gemacht werden, dass 90 Prozent der Verhaltenssteuerung durch das Unterbewusste erfolgt. Der sprachliche Austausch (Kommunikation) ist ihr zufolge immer von Machtansprüchen geprägt, die im Extremfall den Charakter von Gewalt annehmen.


weiterlesen

Impfschutz ist für alle da

Aufruf der brandenburgischen Volkssolidarität

Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. ruft ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Anhänger dazu auf, von der Möglichkeit der Grippeschutzimpfung Gebrauch zu machen.  Ziel ist es, daran zu erinnern, dass die alljährliche Grippeschutzimpfung vom 60. Lebensjahr an zum Katalog der Grundimpfung gehört, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil. Alle Verbandsbereiche des Landesverbands Brandenburg und die Kreis- und Regionalverbände sind aufgefordert, sich den Appell zu eigen zu machen. Inzwischen gebe es beim Influenzaschutz älterer Menschen erhebliche Lücken, fügte Heil hinzu. Seit Jahren wird in Deutschland konsequent das Ziel der WHO verfehlt, bei älteren Menschen eine Durchimpfungsrate gegen die Influenza von 75 Prozent zu erreichen.

weiterlesen

Deeskalation im Praxistest

Trainingsangebot der Volkssolidarität in Potsdam

Nicht immer bleibt es friedlichVor allem in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen tritt sie auf: die Aggressivität. Um in solchen Spannungssituationen richtig zu reagieren und den Konflikt nicht noch anzuheizen, hat die Volkssolidarität ihrem Fachpersonal ein Trainingsangebot unterbreitet. Ende Juli fand im Potsdamer Bürgerhaus Am Schlaatz ein zweitägiges Deeskalationstraining statt, das sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Hilfen zur Erziehung wandte. Als Dozent wurde eingeladen der selbständige Kampftrainer Daniel Trumbach.  Wie die Referentin Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sonja Glätzer in Vorfeld mitteilte, war das Interesse unter den pädagogischen Fachkräften an der Veranstaltung so groß, dass zwei Gruppen gebildet werden konnten, die jeweils am 28. und 29. September den Folgentermin haben werden.

weiterlesen

Hoher Anspruch an die Pflege: Demenz

Dreitägige Weiterbildung der brandenburgischen Volkssolidarität

Seminar im JuliDemenzkranke Menschen haben ein Recht auf wertschätzende Haltung und achtungsvolle Behandlung. Weil dies im Pflegealltag nicht immer leicht zu erreichen ist, hat die brandenburgischen Volkssolidarität im Juli eine zweitägige Weiterbildung für Mitarbeiter ihrer Pflegeeinrichtungen durchgeführt. Unter der Überschrift "Validierende Kommunikation" gab Konstanze Gundudis,  Kursleiterin und Dozentin in der Altenhilfe, Einblicke in das Wesen der Demenzerkrankung und stellte Strategien im Umgang mit den Erkrankten vor. Pflegefachkräfte der Volkssolidarität aus den Einrichtungen in Finsterwalde, Fürstenwalde, Gartz, Bad Belzig, Eberswalde und Teltow besprachen dabei Methoden des Einstimmens auf eine demenzerkrankte Person.

weiterlesen