Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Es begann in der "Villa Grenzenlos"

Babelsberger Chorgemeinschaft begeht Jubiläum in der Sternkirche

Die Volkssolidarität feiert ja meistens andere Jubiläen als einen 25jährigen Geburtstag. Die Babelsberger Chorgemeinschaft ist also eine vergleichsweise junge Singegemeinschaft, deren klangvolles Wirken Anfang Dezember in der Potsdamer Sternkirche  mit einem Jubiläumskonzert und dem Weihnachtssingen begangen wurde. Und doch – der Beginn liegt nun schon länger zurück. 1992 hatten sich in der Babelsberger „Villa Grenzenlos“ 13 Frauen eingefunden, um eine musikalische Tradition wiederzubeleben, die den mittlerweile 72jährigen Sozialverband von Beginn an begleitet hat.Der Babelsberger Chor hielt über viele Jahrzehnte. Zeitweilig waren 60 Sängerinnen dabei, eine stolze Anzahl. Das Jubiläumskonzert war Anlass, an den ersten Leiter des Chors zu erinnern, an den künstlerischen Leiter Manfred Pagels. Der Oberstudienrat war nicht nur der künstlerische Fels in der Brandung, er war gleichzeitig auch Leiter des künstlerischen Beirats der Volkssolidarität und auch deshalb hoch geachtet. Für seinen Chor schrieb er Lieder und bearbeitete Chormusik anderer Komponisten.

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"Zum Glück gibt es die Volkssolidarität"

20. Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde

Die brandenburgische Volkssolidarität hat sich auch in den vergangenen beiden Jahren als bedeutende sozialpolitische Kraft bewährt und  ihre Rolle als wichtiger Sozialverband und Anker für ältere Menschen ausgefüllt. Auf der 20. Delegiertenversammlung im Luckenwalder Gebäude der Kreisverwaltung Teltow-Fläming  sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland am 18. November aber auch, dass effektive Maßnahmen gegen den zunehmenden Mitgliederschwund eine essentielle Aufgabe des Verbandes darstelle. "Wir brauchen mit aller Konsequenz eine personelle Stärkung des Mitgliederverbandes." Gelinge das nicht, sei die die Existenz einer Volkssolidarität bedroht "so wie wir sie kennen."       "Zum Glück gibt es die Volkssolidarität", heißte es in einem schriftlichen Grußwort der Landrätin Kornelia Wehlan (LINKE), das vor den 62 Delegierten aus dem ganzen Land verlesen worden war. Derzeit sei jeder fünfte Einwohner des Kreises über 65 Jahre alt, in wenigen Jahren würden es ein Drittel sein. Ihnen Geborgenheit und eine Perspektive zu bieten, sei eine Aufgabe, die immer drängender werde.

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Berechtigt hohe Ansprüche

VS-Reisepartner Becker-Strelitz stellte das Angebot für 2018 vor

Reisen bildet. Aber das nicht allein. Der "Tapetenwechsel" regt an, sorgt für Gemeinschaftserlebnisse und erhöht die Lebensfreude. Am 30. November und 1. Dezember stellte der Reiseklub für die Volkssolidarität, das Unternehmen Becker-Strelitz Reisen, im brandenburgischen Klaistow sein Gruppenreise-Programm unter dem Dach der Volkssolidarität für das Jahr 2018 vor. Am ersten Tag immerhin vor 400 Gästen, am zweiten vor 300 Interessierten. Im kommenden Jahr organisiert und veranstaltet Becker-Strelitz die Frühlingstreffen der Volkssolidarität, ein Treffen als Flugreise nach Korfu und ein Treffen als Busreise ins Salzkammergut. Für das Herbsttreffen der VS heißt das Reiseziel Lüneburger Heide. Der Geschäftsführer von Becker-Strelitz-Reisen, Reinhard Leu, hebt den hohen Stellenwert hervor, den der Reiseklub der Volkssolidarität für sein Unternehmen hat. Dabei gelte für die Reiseteilnehmer keineswegs das Motto "Hauptsache billig“. Wenn Mitglieder der Volkssolidarität Reisen buchen, dann tun sie das qualitätsbewusst und durchaus anspruchsvoll, sagt der Geschäftsführer.

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Sternstunde mit entsprechendem Koch

20 Jahre Suppenküche der Volkssolidarität in Potsdam

Ein bemerkenswertes städtisches Jubiläum zog Ende November Potsdamer Lokalprominenz in die örtliche Suppenküche der Volkssolidarität. Zum 20. Geburtstag dieser wohltätigen Einrichtung zauberte Sternekoch Alexander Dressel für die Gäste dieses sozialen Zentrums ein Mehrgängemenü. Dies war auch Gelegenheit, die beharrlichen Leistungen des Sozialverbandes zu würdigen. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) ließ es sich zu Beginn nicht nehmen, die Rolle der Volkssolidarität bei der Linderung eines gravierenden sozialen Problems herauszustellen. "Nicht alle gute Ideen werden umgesetzt", sagte er, bevor das Menü serviert wurde. Die Volkssolidarität habe vor zwei Jahrzehnten die Suppenküche eingerichtet, zunächst ohne eine Unterstützung der Stadt. Später aber "haben wir uns in der Verpflichtung gesehen, hier zu helfen".

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Beharrlichkeit und Geschick sind gefragt

Integration: Ein schwieriger Weg, mit Missverständnissen gepflastert

Die Volkssolidarität kümmert sich an verschiedenen Stellen im Land Brandenburg um geflüchtete Menschen und leistet ihren Beitrag zur Integration. Das ist alles andere als problemlos. Organisiert von Vorstandsassistentin Anne Papendorf nutzten Verantwortliche, Betreuer und Erzieher ein Work-Shop-Angebot "Interkulturelle Kompetenzenvielfalt", das Ende November stattfand. In der Einladung ins Blauart-Tagungshaus am Werderschen Damm in Potsdam hieß es: "Ihre Beiträge können für alle bereichernd sein". Die Dozentin Katja Stephan ging in ihrem einleitenden Vortrag von der These aus, der Nationalstaat befinde sich derzeit in Auflösung, sei immer weniger Gefäß von sprachlicher, geografischer und kultureller  Identität. Sie sprach ferner davon, dass es zunehmend illusorisch sei, von der Erwerbstätigkeit eine persönliche Identitätsbildung zu erwarten. Auch das spiele in den Umgang der Einheimischen mit den Migranten hinein.

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Dank den fleißigen HelfernAnlässlich des 72. Geburtstags des Sozialverbandes Volkssolidarität hat der Verbandsratsvorsitzende des brandenburgischen Landesverbandes Bernd Niederland die Politik zu einem Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit aufgefordert. Auf einer große Fest- und Auszeichnungsveranstaltung im Potsdamer Inselhotel, wandte er sich mahnend an die Politik. Das Ergebnis der Bundestagswahl zeige, "dass viele Menschen den Eindruck haben, dass die sozialen Problemlagen in der Gesellschaft deutlich missachtet werden". Niederland nannte die häufige Armut von Familien mit Kindern, das zunehmende Armutsrisiko im Alter, ferner die katastrophalen Zustände in der Pflege, die ausufernde Zwei-Klassen-Medizin, die von der Marktradikalität geprägte Kommerzialisierung und Privatisierung der Gesundheits- und Sozialversorgung zu Lasten der Bevölkerung.

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Warum beißen Kinder hin und wieder? Sie wollen Aufmerksamkeit bekommen, sie fühlen sich nicht wohl und können es anders nicht zum Ausdruck bringen.  Seltener: um sich zu wehren. Wie aber reagiert die Kita-Erzieherin darauf?  "Beißen bei kleinen Kindern - achtsam handeln und vorbeugen." So lautet ein Thema der Fachtagung "Prävention im Kita-Alltag" zu der die Volkssolidarität kürzlich nach Falkenhagen eingeladen hatte. Leiterinnen von Kindertagesstätten der Volkssolidarität tauschen sich  bei dieser zweitägigen Klausur zu einem schwierigen Thema aus. "Dabei ging es um die besondere Form der Beziehung zu den Kindern, die beißen, ferner um die entsprechenden Beobachtungsmethoden, die Dokumentation   und Auswertung der Vorkommnisse", sagte im Anschluss  die Referentin für Kinder- , Jugend- und Familienhilfe Sonja Glätzer. Die Teilnehmerinnen verständigten sich u.a. zur Frage, welche  Situation hat vor dem Beißverhalten vorgelegen, welchen Reizen war das Kind ausgesetzt, welche Konsequenzen ergeben sich nach dem Verhalten und  welche Zuwendungen erhält das Kind?

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Geschichte(n) bewahren

Aufruf zum Tag der Volkssolidarität am 17. Oktober

Vielleicht heute unsere MitgliederAnlässlich des Tages der Volkssolidarität startet der Verbandspräsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff unter dem Titel „Geschichte(n) bewahren: 75 Jahre Volkssolidarität“ einen Aufruf an die Mitglieder, ihre Erinnerungen zu sammeln. Der Landesverband Brandenburg schließt sich diesem Vorhaben an.  Gesucht werden Erinnerungsstücke in Form von Geschichten, Bildern, Interviews oder Tonaufzeichnungen, die an den Bundesverband zu schicken wären. Ziel ist es, zum 75. Jubiläum der Volkssolidarität in drei Jahren aus dem Material heraus eine Wanderausstellung zu organisieren und einen lebendigen Bildtextband zur Geschichte der Volkssolidarität zu veröffentlichen.  Weitere Informationen finden Sie in dem zum Tag der Volkssolidarität veröffentlichen Beitrag auf unserer Internetseite: Tag der Volkssolidarität. Ein Aufruf.

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Gewalt in der Kommunikation...

... und wie ihr vorgebeugt werden kann/PDL-Beratung

Nicht immer vermeidbarPersonalmangel und wachsende Klientenzahlen erhöhen vielfach den Druck auch auf die Pflegekräfte der Volkssolidarität. Damit diese Situation nicht zu Eskalationen führt, bot die brandenburgische Volkssolidarität für ihre Pflegedienstleiter eine Weiterbildungsveranstaltung an zum Thema „Gewaltprävention in der Kommunikation“. Referentin Katja Stephan, Soziologin, seit 20 Jahren in der Jugendhilfe und Dozentin der Fachhochschule Potsdam, wies darauf hin, dass die Vermeidung von Gewalt in der Sprache vielfach eine Frage der inneren Haltung ist. Um dem wirkungsvoll zu begegnen, sollte sich bewusst gemacht werden, dass 90 Prozent der Verhaltenssteuerung durch das Unterbewusste erfolgt. Der sprachliche Austausch (Kommunikation) ist ihr zufolge immer von Machtansprüchen geprägt, die im Extremfall den Charakter von Gewalt annehmen.


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Impfschutz ist für alle da

Aufruf der brandenburgischen Volkssolidarität

Die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. ruft ihre Mitglieder, Mitarbeiter und Anhänger dazu auf, von der Möglichkeit der Grippeschutzimpfung Gebrauch zu machen.  Ziel ist es, daran zu erinnern, dass die alljährliche Grippeschutzimpfung vom 60. Lebensjahr an zum Katalog der Grundimpfung gehört, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Heil. Alle Verbandsbereiche des Landesverbands Brandenburg und die Kreis- und Regionalverbände sind aufgefordert, sich den Appell zu eigen zu machen. Inzwischen gebe es beim Influenzaschutz älterer Menschen erhebliche Lücken, fügte Heil hinzu. Seit Jahren wird in Deutschland konsequent das Ziel der WHO verfehlt, bei älteren Menschen eine Durchimpfungsrate gegen die Influenza von 75 Prozent zu erreichen.

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