Volkssolidarität


Brandenburg

Traditionelle Verantwortung

Volkssolidarität in Brandenburg startete Spendensammlung 2018

Am 1. März begann der Landesverband der Volkssolidarität (VS) Brandenburg e.V. seine traditionelle Spendensammlung, die bis zum 2. Mai andauert. Bei dieser Sammlung, die seit 1947 durchgeführt wird, gehen ehrenamtliche Sammler, die sich mit einem VS-Ausweis legitimieren können, in ihren Wohngebieten von Tür zu Tür, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen zu erhalten. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland erklärt, bleibt der Verband auch im 72. Jahr seines Bestehens der Gründungsmaxime "Miteinander - Füreinander" treu. Grundanliegen der Volkssolidarität sei, Bedürftigen aller Altersgruppen zu helfen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn sie von Krankheit und  Armut betroffen sind.  Im vergangenen Jahr konnten auf dem Wege der Spendensammlung über 300.000 Euro für gute Zwecke gewonnen werden.

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Volkssolidarität eröffnet neue Tafel in Seelow

Verbandsvorsitzende: Soziales Gleichgewicht massiv gestört

Unter der Regie der brandenburgischen Volkssolidarität sowie auch unter großer Aufmerksamkeit von Presse und Rundfunk wurde Mitte  April eine neue Tafel in Seelow (Kreis Märkisch-Oderland) eröffnet. Dort sind vier Helfer beschäftigt, hinzu kommt ein Fahrer für das Einsammeln der Lebensmittel. Zweimal in der Woche können sich Bedürftige dort billig mit Lebensmitteln versorgen, einmal wöchentlich wird eine Renten- und Sozialberatung angeboten, informierte die Geschäftsführerin des VS-Verbandsbereichs Oderland Petra Schneider. Vor den Vertretern der mitwirkenden Institutionen und anderen Gästen sagte bei der Eröffnung die Vorstandsvorsitzende der brandenburgischen Volkssolidarität Ines Große, damit reihe sich ihr Wohlfahrts- und Sozialverband in die große soziale Bewegung der mittlerweile rund 900 Tafeln in Deutschland ein. Inzwischen sei allenthalben spürbar, dass das soziale Gleichgewicht im Lande "massiv gestört ist".  Die um sich greifende Armut habe ein Ausmaß angenommen, das für die demokratische Gesellschaft bedrohlich werden könne. "Letztendlich verantwortet die Politik diese Entwicklung."

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Neue Wege bei der Gewinnung von Unterstützern

"Fundraising in der Volkssolidarität" - Fachtagung in Potsdam

Auch die Volkssolidarität geht neue Wege bei der Gewinnung von Unterstützern und Helfern in der Gesellschaft. Anfang April lud der VS-Landesverband Brandenburg e.V. Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus den Verbandsbereichen und Kreisverbänden zu einer Fachtagung "Fundraising in der Volkssolidarität". Ziel der mit rund 35 Teilnehmern gut besuchten Veranstaltung auf dem Campus der Potsdamer Universität war es, neue, zweckmäßige und effektive Wege zu finden, um den vielseitigen Anliegen des Sozialverbandes  die Unterstützung in der Gesellschaft zu sichern. Bei der VS-Veranstaltung in Potsdam schilderte der zertifizierte Stiftungsberater Joachim Dettmann, wie es gelingen kann, besser die Spenden- und Unterstützungsbereitschaft potenzieller Fördermitglieder anzuregen. Ihm zufolge kommt es bei der zeitgemäßen Werbung vor allem darauf an, dem Beworbenen seine Rolle als Einfluss nehmender Akteur bewusst und begreiflich zu machen. Die Hilfsbereitschaft könne in ganz anderen Dimensionen geweckt werden, wenn der Unterstützer als unternehmendes Subjekt, der begünstigte Wohlfahrts- und Sozialverband als Mittler und ausführendes Medium dargestellt und angesprochen werde.

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Im modernen Gewand

Erste Ausgabe der neuen Onlinezeitung „Zwischen Lausitz und Uckermark“

Alles neu macht manchmal auch der April. Oder - genau gesagt - vieles. Im neuen Gewand präsentiert sich das Online-Magazin der Volkssolidarität Landesverband Brandenburg „Zwischen Lausitz und Uckermark“. Das Ziel bei der Umprofilierung war es, unser vierteljährlich erscheinendes Magazin kunden- und leserfreundlicher zu gestalten und es fit zu machen für die neuen Medien. Gleichzeitig wird es nun möglich sein, eine Druckvariante zu erstellen, die hohen Ansprüchen genügt. Ziel ist es, für unser Magazin einen breiteren Leserkreis zu erschließen und ferner, die Anliegen, Ziele, Aktivitäten der märkischen Volkssolidarität Mitgliedern, Mitarbeitern aber auch Interessenten aus dem näheren und ferneren Umfeld nahezubringen. Natürlich bleibt Bewährtes auch erhalten. „Zwischen Lausitz und Uckermark“ wird einen Mix bilden aus unseren landespolitischen Initiativen wie der derzeitigen Spendensammlung, unserer Unterstützung für sozial gerechte Lösungen bei der Verteilung der Pflegekosten und für Frauen, die diskriminiert werden, weil sie nach DDR-Recht geschieden wurden. Breiten Raum nimmt, wie immer, die Berichterstattung über die Arbeit in unseren Kreisverbänden, Verbandsbereichen und dem Regionalverband ein. Im Kurzporträt erscheinen zwei neue Kreisgeschäftsführer. Vorgestellt wird u.a. eine Mitgliedergruppe, deren Zahl binnen der vergangenen zehn Jahre sich mehr als vervierfacht hat (es geht also doch!), ein origineller Treffpunkt, weiterhin die schöne Idee einer Märchenstunde für ältere Mitbürger und und und. Viel Spaß beim lesen! Die Redaktion bittet um Reaktion. Meinungen, Standpunkte, Hinweise, Lob und Tadel nehmen wir entgegen.

brandenburg-volkssolidarität

www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Wir_ueber_uns/Online-Zeitung/2018/VSB-Magazin-2018-1.pdf



Es begann in der "Villa Grenzenlos"

Babelsberger Chorgemeinschaft begeht Jubiläum in der Sternkirche

Die Volkssolidarität feiert ja meistens andere Jubiläen als einen 25jährigen Geburtstag. Die Babelsberger Chorgemeinschaft ist also eine vergleichsweise junge Singegemeinschaft, deren klangvolles Wirken Anfang Dezember in der Potsdamer Sternkirche  mit einem Jubiläumskonzert und dem Weihnachtssingen begangen wurde. Und doch – der Beginn liegt nun schon länger zurück. 1992 hatten sich in der Babelsberger „Villa Grenzenlos“ 13 Frauen eingefunden, um eine musikalische Tradition wiederzubeleben, die den mittlerweile 72jährigen Sozialverband von Beginn an begleitet hat.Der Babelsberger Chor hielt über viele Jahrzehnte. Zeitweilig waren 60 Sängerinnen dabei, eine stolze Anzahl. Das Jubiläumskonzert war Anlass, an den ersten Leiter des Chors zu erinnern, an den künstlerischen Leiter Manfred Pagels. Der Oberstudienrat war nicht nur der künstlerische Fels in der Brandung, er war gleichzeitig auch Leiter des künstlerischen Beirats der Volkssolidarität und auch deshalb hoch geachtet. Für seinen Chor schrieb er Lieder und bearbeitete Chormusik anderer Komponisten.

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"Zum Glück gibt es die Volkssolidarität"

20. Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde

Die brandenburgische Volkssolidarität hat sich auch in den vergangenen beiden Jahren als bedeutende sozialpolitische Kraft bewährt und  ihre Rolle als wichtiger Sozialverband und Anker für ältere Menschen ausgefüllt. Auf der 20. Delegiertenversammlung im Luckenwalder Gebäude der Kreisverwaltung Teltow-Fläming  sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland am 18. November aber auch, dass effektive Maßnahmen gegen den zunehmenden Mitgliederschwund eine essentielle Aufgabe des Verbandes darstelle. "Wir brauchen mit aller Konsequenz eine personelle Stärkung des Mitgliederverbandes." Gelinge das nicht, sei die die Existenz einer Volkssolidarität bedroht "so wie wir sie kennen."       "Zum Glück gibt es die Volkssolidarität", heißte es in einem schriftlichen Grußwort der Landrätin Kornelia Wehlan (LINKE), das vor den 62 Delegierten aus dem ganzen Land verlesen worden war. Derzeit sei jeder fünfte Einwohner des Kreises über 65 Jahre alt, in wenigen Jahren würden es ein Drittel sein. Ihnen Geborgenheit und eine Perspektive zu bieten, sei eine Aufgabe, die immer drängender werde.

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Berechtigt hohe Ansprüche

VS-Reisepartner Becker-Strelitz stellte das Angebot für 2018 vor

Reisen bildet. Aber das nicht allein. Der "Tapetenwechsel" regt an, sorgt für Gemeinschaftserlebnisse und erhöht die Lebensfreude. Am 30. November und 1. Dezember stellte der Reiseklub für die Volkssolidarität, das Unternehmen Becker-Strelitz Reisen, im brandenburgischen Klaistow sein Gruppenreise-Programm unter dem Dach der Volkssolidarität für das Jahr 2018 vor. Am ersten Tag immerhin vor 400 Gästen, am zweiten vor 300 Interessierten. Im kommenden Jahr organisiert und veranstaltet Becker-Strelitz die Frühlingstreffen der Volkssolidarität, ein Treffen als Flugreise nach Korfu und ein Treffen als Busreise ins Salzkammergut. Für das Herbsttreffen der VS heißt das Reiseziel Lüneburger Heide. Der Geschäftsführer von Becker-Strelitz-Reisen, Reinhard Leu, hebt den hohen Stellenwert hervor, den der Reiseklub der Volkssolidarität für sein Unternehmen hat. Dabei gelte für die Reiseteilnehmer keineswegs das Motto "Hauptsache billig“. Wenn Mitglieder der Volkssolidarität Reisen buchen, dann tun sie das qualitätsbewusst und durchaus anspruchsvoll, sagt der Geschäftsführer.

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Beharrlichkeit und Geschick sind gefragt

Integration: Ein schwieriger Weg, mit Missverständnissen gepflastert

Die Volkssolidarität kümmert sich an verschiedenen Stellen im Land Brandenburg um geflüchtete Menschen und leistet ihren Beitrag zur Integration. Das ist alles andere als problemlos. Organisiert von Vorstandsassistentin Anne Papendorf nutzten Verantwortliche, Betreuer und Erzieher ein Work-Shop-Angebot "Interkulturelle Kompetenzenvielfalt", das Ende November stattfand. In der Einladung ins Blauart-Tagungshaus am Werderschen Damm in Potsdam hieß es: "Ihre Beiträge können für alle bereichernd sein". Die Dozentin Katja Stephan ging in ihrem einleitenden Vortrag von der These aus, der Nationalstaat befinde sich derzeit in Auflösung, sei immer weniger Gefäß von sprachlicher, geografischer und kultureller  Identität. Sie sprach ferner davon, dass es zunehmend illusorisch sei, von der Erwerbstätigkeit eine persönliche Identitätsbildung zu erwarten. Auch das spiele in den Umgang der Einheimischen mit den Migranten hinein.

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Dank den fleißigen HelfernAnlässlich des 72. Geburtstags des Sozialverbandes Volkssolidarität hat der Verbandsratsvorsitzende des brandenburgischen Landesverbandes Bernd Niederland die Politik zu einem Engagement für mehr soziale Gerechtigkeit aufgefordert. Auf einer große Fest- und Auszeichnungsveranstaltung im Potsdamer Inselhotel, wandte er sich mahnend an die Politik. Das Ergebnis der Bundestagswahl zeige, "dass viele Menschen den Eindruck haben, dass die sozialen Problemlagen in der Gesellschaft deutlich missachtet werden". Niederland nannte die häufige Armut von Familien mit Kindern, das zunehmende Armutsrisiko im Alter, ferner die katastrophalen Zustände in der Pflege, die ausufernde Zwei-Klassen-Medizin, die von der Marktradikalität geprägte Kommerzialisierung und Privatisierung der Gesundheits- und Sozialversorgung zu Lasten der Bevölkerung.

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Geschichte(n) bewahren

Aufruf zum Tag der Volkssolidarität am 17. Oktober

Vielleicht heute unsere MitgliederAnlässlich des Tages der Volkssolidarität startet der Verbandspräsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff unter dem Titel „Geschichte(n) bewahren: 75 Jahre Volkssolidarität“ einen Aufruf an die Mitglieder, ihre Erinnerungen zu sammeln. Der Landesverband Brandenburg schließt sich diesem Vorhaben an.  Gesucht werden Erinnerungsstücke in Form von Geschichten, Bildern, Interviews oder Tonaufzeichnungen, die an den Bundesverband zu schicken wären. Ziel ist es, zum 75. Jubiläum der Volkssolidarität in drei Jahren aus dem Material heraus eine Wanderausstellung zu organisieren und einen lebendigen Bildtextband zur Geschichte der Volkssolidarität zu veröffentlichen.  Weitere Informationen finden Sie in dem zum Tag der Volkssolidarität veröffentlichen Beitrag auf unserer Internetseite: Tag der Volkssolidarität. Ein Aufruf.

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