Volkssolidarität


Landesverband Brandenburg e.V.

Warnstreik in der Uckermark

Volkssolidarität: Ziel ist Tarifvertrag für alle Beschäftigten

Die Gewerkschaft Ver.di hatte zum Warnstreik bei der Volkssolidarität im Verbandsbereich Uckermark aufgerufen. Dazu erklärte die Vorstandvorsitzende der brandenburgischen Volkssolidarität Ines Große: "Seit ca. einem Jahr laufen die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Ver.di und der Paritätischen Tarifgemeinschaft (PTG), in der die Volkssolidarität Landesverband Brandenburg e.V. Mitglied ist. Derzeit liegt der Gewerkschaft ein Verhandlungsangebot zu den Entgelten im Bereich Pflege vor. Dieses Angebot ist zwischen den Verhandlungsparteien noch nicht abgestimmt." Die brandenburgische Volkssolidarität halte am Ziel fest, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern höhere Gehälter zu zahlen,  nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege, unterstrich die Vorstandsvorsitzende.  "Geforderte Entgelterhöhungen werden bereits umgesetzt. Die vorerst letzte Erhöhung erfolgte im November 2017; die nächste Erhöhung findet demnächst statt. Mit den Kranken- und Pflegekassen wurde vereinbart, ab März 2018 den VS-Beschäftigten in der ambulanten Pflege im Schnitt ein um 4 Prozent höheres Gehalt zu zahlen."

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Ziel bleibt der Tarifvertrag für alle Bereiche

Steigerung: Pflegekassen dürfen Verwendung kontrollieren

Die Volkssolidarität im Land Brandenburg hat gemeinsam mit den Kranken- und Pflegekassen für die ambulante Pflege eine Steigerung der Finanzierung von 5 Prozent vereinbart. Wie Vorstandsmitglied Andreas Heil dazu mitteilte, werden die Pflegekassen diese Mehrkosten überweisen, die im Durchschnitt bei den Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste ab März 2018 eine Einkommensverbesserung von 4 Prozent bedeuten würden. Zugestanden worden sei das verbleibende eine Prozent für die Steigerung der Sachkosten-Aufwendungen. Heil merkte dazu an, dass letzteres aber unrealistisch sei und nicht den realen Preiserhöhungen bei den Sachkosten entspreche. Er wies darauf hin, dass die Pflegekassen ab Juni zur Kontrolle berechtigt seien, ob diese zusätzlichen Summen an die Pflegefachkräfte weitergegeben worden sind. Falls dies nicht erfolgt sei, würden sie das Recht besitzen, dieses Geld vom jeweiligen Pflegedienst zurückzufordern.

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Jahrzehntelang allein gelassen

VS unterstützt Parlamentsinitiative zugunsten DDR-geschiedener Frauen

Einstimmig hat der brandenburgische Landtag dieser Tage einen Appell an die Bundesebene zugunsten von Frauen beschlossen, die zu DDR-Zeiten geschieden wurden. Auf Antrag von SPD, LINKE, Grünen und CDU  wird darin der Bundestag aufgefordert, ein staatliches Entschädigungsmodell für diese Frauen einzurichten. Für die brandenburgische Volkssolidarität begrüßte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland die Initiative. Auch in der Volkssolidarität seien viele Frauen vom Problem betroffen, dass sie keine Versorgungsansprüche haben, weil ihre Scheidung nach DDR-Recht erfolgt war. Wenn Rentenansprüche dieser Frauen, die zu DDR-Zeiten erworben worden waren, nach der politischen Wende einfach gestrichen werden konnten, sei das unbegreiflich. Und die Untätigkeit der Politik angesichts der materiellen Not, in der viele dieser Frauen dadurch geraten waren, sei ebenfalls nicht zu verstehen.

(Foto: Blick in den Plenarsaal des brandenburgischen Landtags)

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Pflegekosten: Neuverteilung der Karten?

Volkssolidarität unterstützt Initiative des brandenburgischen Parlaments

Der Landtag hat am 1. Februar die Landesregierung zu einer Bundesratsinitiative in Sachen Pflegekostenverteilung aufgefordert. Dem von SPD und LINKEN eingebrachten Antrag stimmten darüber hinaus Grüne und AfD zu, die CDU enthielt sich. Dem Beschluss zufolge soll sich die Landesregierung im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Pflegeversicherung besser ausgestattet wird. Ziel ist laut Antrag, „Pflegebedürftige zu entlasten und zu verhindern, dass Kostensteigerungen nur durch die Betroffene, ihre Angehörige und die Sozialhilfeträger zu tragen sind.“ Ferner soll sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass wirksame Schritte für einen Einstieg in eine solidarische Pflegeversicherung eingeleitet werden. Es gelte, gemeinsam mit anderen Länder für Pflegetarifverträge zu werben. Laut Beschluss müssen sofort bundeseinheitlich verbindliche  und geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um den Personalnotstand in der Pflege zu beheben.

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Der Apfel ist es nicht allein

Bündnis Gesund Älter werden: Ministerin ehrt u.a. die Volkssolidarität

Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) hat Ende Januar in Potsdam zehn herausragende Initiativen für Seniorinnen und Senioren ausgezeichnet. Im Mittelpunkt dabei standen vorbildliche Essensangebote für ältere Menschen, die durch gemeinsame Mahlzeiten mehr Lebensqualität erfahren. „Das Rezept ist einfach, aber wirksam", sagte Ministerin Golze. Gemeinsam zu essen, bringe Menschen zusammen und fördere das Zugehörigkeitsgefühl. "Neue Kontakte und Aktivitäten können so entstehen. Das ist gut für die Gesundheit und den Erhalt der  Selbstständigkeit im Alter. In Gemeinschaft alt zu werden, ist wichtiger für die Gesundheit als ein Apfel mehr oder weniger.“ Ministerin Golze verlieh die Auszeichnung auf dem dritten Plenum des Bündnisses. Die Veranstaltung mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern trug den Titel „Gemeinschaft vor Ort stärken – Lebensqualität erhöhen.“ 

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In erneuerten Räumen mit neuem Schwung

Komplettrenovierung der Landesgeschäftsstelle fast abgeschlossen

Fast alles lief wie vorgesehen, und der Zeitplan wurde eingehalten. Die Landesgeschäftsstelle der Volkssolidarität in Potsdam hat ihre malermäßige Erneuerung hinter sich gebracht. Am 22. Januar rückte die Umzugsfirma an, um die Möbel wieder einzuräumen. In wenigen Tagen soll die völlige Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt sein. Schon lange war vorgesehen, das Haus in der Potsdamer Benzstraße im Inneren wieder "auf Vordermann" zu bringen. Der schon recht ramponierte Fußboden wurde gegen eine pflegeleichte neue Variante ausgetauscht, die Elektrik erneuert. Nunmehr gibt es in allen Räumen Internet- und Telefonanschlüsse. Die Innenräume des Hauses wurden neu gemalert. Mitte Dezember hatten die  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Gebäude verlassen, sie erledigten von da an die Arbeiten von daheim (homeoffice) oder unterwegs.

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Traditionelle Verantwortung

Volkssolidarität in Brandenburg startet Spendensammlung 2018

Am 1. März beginnt der Landesverband der Volkssolidarität (VS) Brandenburg e.V. seine traditionelle Spendensammlung, die bis zum 2. Mai andauert. Bei dieser Sammlung, die seit 1947 durchgeführt wird, gehen ehrenamtliche Sammler, die sich mit einem VS-Ausweis legitimieren können, in ihren Wohngebieten von Tür zu Tür, um möglichst viele Spenden für die Unterstützung von Bedürftigen zu erhalten. Wie Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland erklärt, bleibt der Verband auch im 72. Jahr seines Bestehens der Gründungsmaxime "Miteinander - Füreinander" treu. Grundanliegen der Volkssolidarität sei, Bedürftigen aller Altersgruppen zu helfen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn sie von Krankheit und  Armut betroffen sind.  Im vergangenen Jahr konnten auf dem Wege der Spendensammlung über 300.000 Euro für gute Zwecke gewonnen werden.

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Das stille und das blitzende Licht

Allen Mitgliedern und Freunden der Volkssolidarität ein gutes 2018

Liebe Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität,erneut waren und sind sie Gegenwart - die Feiertage des Jahresendes. Und mit ihnen der Lichterglanz. Einmal sind es die stillen Lichter an Baum und Kranz, dann die zuckenden Blitze beim Feuerwerk. Warum erinnert uns das an unseren Verband, die Volkssolidarität? Tausende sind im Ehrenamt tätig, kümmern sich regelmäßig, manchmal täglich, um Mitmenschen, um Hilfebedürftige, um sozial Benachteiligte. Viele unserer Mitarbeiter arbeiten aufopferungsvoll in den Heimen, in ambulanten Pflegediensten und anderen Einrichtungen zur Erziehung auch während der Festtage. Das sind die Lichter, die oft im Stillen leuchten. Und da sind die verbandspolitischen Höhepunkte, bei denen die Volkssolidarität sich Gehör verschafft, kräftig und bestimmt die Interessen ihrer Mitglieder und der älteren Generation allgemein vertritt. Unser Verband fordert den ganzen Menschen, zweifellos, er fordert unsere Tatkraft, unsere Ideen. Aber: Es lohnt sich auch. Für viele Menschen in unserem Land ist die Volkssolidarität im vergangenen Jahr ein wichtiger Ort der Begegnung gewesen, ein Ort der Kommunikation, der Hilfe, Beratung, Betreuung, der Unterstützung sowie des solidarischen Miteinanders. "Miteinander - Füreinander" - so schlagend und einprägsam, wie unser Motto das gute Anliegen der Volkssolidarität auf den Punkt bringt, so ist auch die Lebenswirklichkeit in unserem Verband. Darin wollen wir 2018 nicht nachlassen.

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"Zwischen Lausitz und Uckermark"

Aktuelle Ausgabe der Onlinezeitung der Volkssolidarität Brandenburgs

Ein Verband stellt sich vor: Mit vielfältigen Impressionen aus dem Verbandsleben der brandenburgischen Volkssolidarität kann die neue Onlinezeitung (OZ) "Zwischen Lausitz und Uckermark" dienen. In der Dezemberausgabe des Internet-Journals wird ein Rückblick auf die Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde geworfen. Zu haben sind Impressionen von der großen Festveranstaltung zum 72. Jahrestag der Volkssolidarität, von einer Kommunikationsfachtagung unseres Verbandes und das neue Programm des Reisepartners der VS Becker-Strelitz-Reisen. Ausführlich dokumentiert ist das Interview des Regionalsenders rbb mit dem Vorstandsmitglied der brandenburgischen Volkssolidarität Andreas Heil zum Thema Pflege und Pflegenotstand. Wieder gibt es jede Menge Neuigkeiten aus den Kreisverbänden, Verbandsbereichen und dem Regionalverband. Die quartalsweise erscheinende Onlinezeitung wird demnächst ins Internet gestellt. "Zwischen Lausitz und Uckermark"  kann versendet werden, aber auch ausgedruckt und verteilt.

www.volkssolidaritaet.de/fileadmin/content/brandenburg_media/Wir_ueber_uns/Online-Zeitung/2017/VSB-Online-Zeitung-2017-4.pdf

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Es begann in der "Villa Grenzenlos"

Babelsberger Chorgemeinschaft begeht Jubiläum in der Sternkirche

Die Volkssolidarität feiert ja meistens andere Jubiläen als einen 25jährigen Geburtstag. Die Babelsberger Chorgemeinschaft ist also eine vergleichsweise junge Singegemeinschaft, deren klangvolles Wirken Anfang Dezember in der Potsdamer Sternkirche  mit einem Jubiläumskonzert und dem Weihnachtssingen begangen wurde. Und doch – der Beginn liegt nun schon länger zurück. 1992 hatten sich in der Babelsberger „Villa Grenzenlos“ 13 Frauen eingefunden, um eine musikalische Tradition wiederzubeleben, die den mittlerweile 72jährigen Sozialverband von Beginn an begleitet hat.Der Babelsberger Chor hielt über viele Jahrzehnte. Zeitweilig waren 60 Sängerinnen dabei, eine stolze Anzahl. Das Jubiläumskonzert war Anlass, an den ersten Leiter des Chors zu erinnern, an den künstlerischen Leiter Manfred Pagels. Der Oberstudienrat war nicht nur der künstlerische Fels in der Brandung, er war gleichzeitig auch Leiter des künstlerischen Beirats der Volkssolidarität und auch deshalb hoch geachtet. Für seinen Chor schrieb er Lieder und bearbeitete Chormusik anderer Komponisten.

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