Volkssolidarität


Brandenburg

Allen eine schöne Sommerzeit!

Volkssolidarität blickt auf ereignisreiches erstes Halbjahr 2018 zurück

Verbandsrat und Vorstand des Landesverbandes wünschen allen Mitgliedern, Mitarbeitern und Freunden der märkischen Volkssolidarität sonnige und gegebenenfalls erholsame Sommerwochen. Der Landesverband blickt auf ereignisreiche Wochen und Monate zurück. In Luckenwalde wurde der Grundstein für ein neues Sozialzentrum gelegt, in Seelow unter der Regie der Volkssolidarität eine neue Tafel eröffnet. Eine moderne  Begegnungsstätte hat der Potsdamer Stadtverband bezogen. Die brandenburgische Volkssolidarität betreut in der ambulanten und stationären Pflege, beim seniorengerechten Wohnen, in den Einrichtungen für Demenzkranken monatlich fast 9.000 Menschen, betreibt Kitas und stellt sich ebenfalls der Aufgabe, Flüchtlinge, die bei uns Schutz gesucht haben, aufzunehmen und zu integrieren. Der Vorstand beteiligt sich aktiv an den Verhandlungen mit der Gewerkschaft und will erreichen, dass ab Januar kommenden Jahres ein Tarifvertrag für die Mitarbeiter der Volkssolidarität Gültigkeit besitzt. 

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Elternfragen sind ein Vertrauensbeweis

Fachtagung für pädagogische Mitarbeiter der Volkssolidarität

Wie findet das pädagogische  Fachpersonal einen Zugang zu Eltern in besonderen Problemlagen, und was ist beim Umgang mit besonders schwierigen Elternhäusern zu beachten? Die brandenburgische Volkssolidarität hatte Ende Juni Erzieherinnen und Erzieher zu einer Fachtagung nach Potsdam geladen. Die als Referentin gewonnene Heil- und Hochbegabtenpädagogin Martina Meixner aus Johann-Georgenstadt (Sachsen) versicherte eingangs, nicht „Patentrezepte“ anbieten zu wollen, doch könnten überlegte Strategien hier alle Seiten zum Wohle des Kindes voranbringen. Bei vielen  Kindern nehmen heutzutage Angst, Depressionen, Essstörungen und andere seelische Defekte messbar zu, sagte sie.  In den vergangenen Jahren habe der Anteil an Kindern, die ein „sicheres Bindungsverhalten“ aufweisen, ständig abgenommen. Es gebe das Phänomen, dass siebenjährige Kinder die psychische Reife eines Dreijährigen besitzen. Überlastete Erzieher seien Burnout-gefährdet, und je näher sie diesem Stadium seien, desto geringer werde die im Beruf so wichtige Empathie.

Foto: Heilpädagogin Marina Meixner

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Für einen Tag

Opel Bank-Mitarbeiter helfen in der Potsdamer Suppenküche

Sechs Mitarbeiter der Opel Bank haben Mitte Juni für einen Tag in der Potsdamer Suppenküche mitgeholfen. Sie sortierten Obst und Gemüse, schälten Kartoffeln, halfen beim Aufräumen und Saubermachen. Die Initiative fand im Rahmen eines  „sozialen Tags“ statt, den die Bankmitarbeiter seit mittlerweile vier Jahren organisieren, um soziale Projekte zu unterstützen. Im vergangenen Jahr besuchten das Potsdamer Opel Bank-Team eine Kita, um Grünanlagen zu pflegen, Spielgeräte aufzustellen sowie von ihrer Arbeit zu berichten. Nach einer Internetrecherche wurde dieses Mal die Volkssolidarität ausgewählt, berichtet Mitorganisator Kai Kamperhoff. „Viele wissen gar nicht, wie leicht es ist, sich einzubringen“, erklärte er. Andere Teammitglieder sagten, dass Helfen heute nicht immer selbstverständlich sei und Begegnungen mit sozial Bedürftigen nicht für jeden zum Alltag gehöre. „Deshalb ist es gut, dass die Volkssolidarität die Möglichkeit bietet, sich aktiv einzubringen und vor Ort die Menschen persönlich zu treffen und kennenzulernen.“

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Umgang mit schwierigen Eltern

VS-Fachtagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kita-Alltag

"Sie als pädagogische Fachkräfte üben Ihren Beruf engagiert und motiviert aus – gleichzeitig werden Sie jeden Tag stark gefordert. Die Elternklientel stellt Sie vor immer größere Herausforderungen." So heißt es in der Einladung zur kommenden Fachtagung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas, deren Träger die Volkssolidarität in Brandenburg ist. Die Veranstaltung findet am 23. Juni im Potsdamer Blauart Tagungszentrum statt und wendet sich vor allem an Führungskräfte und Mitarbeiter/innen der 16 VS-Kitas im Bundesland und aus den Bereichen der Hilfen zur Erziehung der Volkssolidarität. Erörtert werden soll dabei der Umgang mit schwierigen Eltern, das Verhalten von Eltern in besonderen Problemlagen und die Art und Weise, wie mit Eltern mit dem größten Nutzeffekt kommuniziert werden kann. "Die Veranstaltung soll Ihnen zur Problematik der Arbeit mit den Eltern Informationen und Wissen vermitteln und Ihnen damit im Kita-Alltag die Arbeit erleichtern." Als Fachreferentin konnte die Supervisorin Martina Meixner gewonnen werden. Sie ist Heil- und Hochbegabtenpädagogin und selbst Leiterin einer heilpädagogischen Wohngruppe.

Foto: Kita-Demonstration vor dem Potsdamer Landtag

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"Verstärkung" aus vielen Landesverbänden

Wandertag 2018: Berliner Pfaueninsel als wunderbares Ziel

Der Präsident des Bundesverbandes der Volkssolidarität Wolfram Friedersdorff war selbst mit seinen Enkeln angereist, als am 2. Juni der brandenburgische Landesverband seine diesjährigen VS-Wandertag veranstaltete. Über 400 Teilnehmer führte dieser sonnige Tag  an die Pfaueninsel Berlin-Wannsee, in das "preußische Arkadien". Vorbereitet und gestaltet wurde dieses Erlebnis für die Wanderfreunde erneut mit dem Neustrelitzer Unternehmen Becker-Strelitz. Das Reiseunternehmen -  es ist langjähriger Partner der Volkssolidarität -  organisierte gewohnt professionell und zuverlässig die Hin- und Rückreise, die Wanderbegleitung, die Beköstigung und auch die künstlerische Umrahmung. Alles zur Zufriedenheit der Teilnehmer, die nach einem erlebnisreichen, warmen Tag erschöpft aber gut gelaunt am späten Nachmittag in alle Himmelsrichtungen die Heimreise antraten.

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"Das Anliegen ist berechtigt"

Kita-Demo vor dem Landtag fordert Geld für mehr Qualität

Kurz bevor die Abgeordneten des brandenburgischen Landtags mit großer Mehrheit per Beschluss die Elternbeiträge für das letzte Kita-Jahr strichen, verschafften sich die freien Träger der Kitas in Brandenburg  vor dem Eingangstor zum Schloss-Landtag mit einer lautstarken Demonstration Gehör. Die Sonne stach vom Himmel, kein Baum weit und breit  und auf dem hitzeflimmernden Platz vor dem Potsdamer Landtag ging es sehr geräuschvoll zu. Sozusagen mit Kind und Kegel waren die Vertreter von Kitas aus dem ganzen Land nach Potsdam geeilt. Auch die Volkssolidarität als Träger von 16 Kitas im Bundesland war vertreten. Sylvia Grande, Referentin Mitgliederverband des Wohlfahrts- und Sozialverbandes, hält die Demonstration für berechtigt. Den Ansatz, die Eltern-Beiträge zu streichen, nennt sie einen Schritt in die richtige Richtung, doch müsse darauf geachtet werden, dass sich  die Situation in den Kitas gleichzeitig verbessere.  „Hier wurde nicht weitergedacht“.

Foto: VS-Vertreterin Roswitha Orban (li) im Gespräch mit der Abgeordneten Gerrit Große (Linke)

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Segen und Bürde zugleich

Kita-Fachtagung: Bewertung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

„Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Dieser Satz von Galileo Galilei war Einführung und Motto zugleich für die erste diesjährige Beratung der Kita-Leiterinnen der Volkssolidarität in Heidesee, Ortsteil Prieros. Viele Chefinnen haben Schwierigkeiten mit der - gelegentlich aber notwendigen - Beurteilung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ist es aber mehr als eine Bürde? Wie kann die Beurteilung dazu dienen, Mitarbeiter zu motivieren, Schwächen zu überwinden und Fehler zu erkennen?  Wie kann sie sich als Segen erweisen? Was sind Methoden von Zielvereinbarungen und welche Wirkung können sie haben? Die Tagungsteilnehmer wurden am ersten Tag der Veranstaltung  mit "Inhalten und Methoden moderner Beurteilungsverfahren" vertraut gemacht.

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Es begann in der "Villa Grenzenlos"

Babelsberger Chorgemeinschaft begeht Jubiläum in der Sternkirche

Die Volkssolidarität feiert ja meistens andere Jubiläen als einen 25jährigen Geburtstag. Die Babelsberger Chorgemeinschaft ist also eine vergleichsweise junge Singegemeinschaft, deren klangvolles Wirken Anfang Dezember in der Potsdamer Sternkirche  mit einem Jubiläumskonzert und dem Weihnachtssingen begangen wurde. Und doch – der Beginn liegt nun schon länger zurück. 1992 hatten sich in der Babelsberger „Villa Grenzenlos“ 13 Frauen eingefunden, um eine musikalische Tradition wiederzubeleben, die den mittlerweile 72jährigen Sozialverband von Beginn an begleitet hat.Der Babelsberger Chor hielt über viele Jahrzehnte. Zeitweilig waren 60 Sängerinnen dabei, eine stolze Anzahl. Das Jubiläumskonzert war Anlass, an den ersten Leiter des Chors zu erinnern, an den künstlerischen Leiter Manfred Pagels. Der Oberstudienrat war nicht nur der künstlerische Fels in der Brandung, er war gleichzeitig auch Leiter des künstlerischen Beirats der Volkssolidarität und auch deshalb hoch geachtet. Für seinen Chor schrieb er Lieder und bearbeitete Chormusik anderer Komponisten.

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"Zum Glück gibt es die Volkssolidarität"

20. Landesdelegiertenversammlung in Luckenwalde

Die brandenburgische Volkssolidarität hat sich auch in den vergangenen beiden Jahren als bedeutende sozialpolitische Kraft bewährt und  ihre Rolle als wichtiger Sozialverband und Anker für ältere Menschen ausgefüllt. Auf der 20. Delegiertenversammlung im Luckenwalder Gebäude der Kreisverwaltung Teltow-Fläming  sagte Verbandsratsvorsitzender Bernd Niederland am 18. November aber auch, dass effektive Maßnahmen gegen den zunehmenden Mitgliederschwund eine essentielle Aufgabe des Verbandes darstelle. "Wir brauchen mit aller Konsequenz eine personelle Stärkung des Mitgliederverbandes." Gelinge das nicht, sei die die Existenz einer Volkssolidarität bedroht "so wie wir sie kennen."       "Zum Glück gibt es die Volkssolidarität", heißte es in einem schriftlichen Grußwort der Landrätin Kornelia Wehlan (LINKE), das vor den 62 Delegierten aus dem ganzen Land verlesen worden war. Derzeit sei jeder fünfte Einwohner des Kreises über 65 Jahre alt, in wenigen Jahren würden es ein Drittel sein. Ihnen Geborgenheit und eine Perspektive zu bieten, sei eine Aufgabe, die immer drängender werde.

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Berechtigt hohe Ansprüche

VS-Reisepartner Becker-Strelitz stellte das Angebot für 2018 vor

Reisen bildet. Aber das nicht allein. Der "Tapetenwechsel" regt an, sorgt für Gemeinschaftserlebnisse und erhöht die Lebensfreude. Am 30. November und 1. Dezember stellte der Reiseklub für die Volkssolidarität, das Unternehmen Becker-Strelitz Reisen, im brandenburgischen Klaistow sein Gruppenreise-Programm unter dem Dach der Volkssolidarität für das Jahr 2018 vor. Am ersten Tag immerhin vor 400 Gästen, am zweiten vor 300 Interessierten. Im kommenden Jahr organisiert und veranstaltet Becker-Strelitz die Frühlingstreffen der Volkssolidarität, ein Treffen als Flugreise nach Korfu und ein Treffen als Busreise ins Salzkammergut. Für das Herbsttreffen der VS heißt das Reiseziel Lüneburger Heide. Der Geschäftsführer von Becker-Strelitz-Reisen, Reinhard Leu, hebt den hohen Stellenwert hervor, den der Reiseklub der Volkssolidarität für sein Unternehmen hat. Dabei gelte für die Reiseteilnehmer keineswegs das Motto "Hauptsache billig“. Wenn Mitglieder der Volkssolidarität Reisen buchen, dann tun sie das qualitätsbewusst und durchaus anspruchsvoll, sagt der Geschäftsführer.

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