Volkssolidarität


Brandenburg
31.05.2018

Internationaler Kindertag

Volkssolidarität fordert gesetzlichen Rahmen für frühkindliche Bildung und die Stärkung von Kinderrechten

Mehr als 2,8 Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut. Die Zahl armer oder von Armut bedrohter Kinder und Jugendlicher nimmt seit Jahren zu. Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni veranstaltet die Volkssolidarität zahlreiche Aktionen für Kinder und Familien und macht auf die Bedürfnisse und Rechte der Kinder weltweit aufmerksam.

Mit ihren fast 400 Kindertageseinrichtungen und weiteren Angeboten für Kinder, Jugendliche und deren Familien leistet die Volkssolidarität bereits einen großen praktischen Beitrag. Darüber hinaus setzt sich die Volkssolidarität auch als sozialpolitische Interessenvertreterin für die gleichberechtigte Teilhabe und die Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen ein.  Anlässlich des Internationalen Kindertages bekräftigt der Präsident der Volkssolidarität Dr. Wolfram Friedersdorff diesen Einsatz: „Die Volkssolidarität fordert, frühkindlicher Bildung und Kinderrechten endlich einen gesetzlichen Rahmen zu geben. Hierzu gehört dringend der weitere Ausbau einer qualitativ hochwertigen Kindertagesbetreuung und die Begleitung von Kindern und Jugendlichen durch gut ausgebildete Fachkräfte. Die Politik ist hier im Zugzwang, das schnelle und praktikable Lösungen für den auch im Bereich der Kindertagesbetreuung bestehenden Fachkräftemangel vorzulegen.“ 

Des Weiteren seien für Kinder und Jugendliche bedarfsgerechte Regelsätze vonnöten, die neben der materiellen Absicherung auch soziale und kulturelle Beteiligung ermöglichen. Die Volkssolidarität setzt sich für die Einführung einer Kindergrundsicherung ein. Jedes Kind sollte gleichen Zugang zu Freizeit-, Bildungs- und Kulturangeboten haben. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, ist die Volkssolidarität am 12.01.2018 dem Bündnis Kindergrundsicherung beigetreten.

Das Bündnis Kindergrundsicherung vertritt drei zentrale Forderungen: Die transparente und realistische Ermittlung und Gewährleistung des soziokulturellen Existenzminimums von Kindern und Jugendlichen, den Abbau von Ungerechtigkeiten in der Familienförderung und die Verminderung der Kosten durch den derzeit hohen bürokratischen Aufwand der Leistungsbeantragung. Des Weiteren sind für Kinder und Jugendliche bedarfsgerechte Regelsätze vonnöten, die neben der materiellen Absicherung auch soziale und kulturelle Beteiligung ermöglichen. Daher setzt sich die Volkssolidarität für die Einführung einer Kindergrundsicherung ein.

Weitere Informationen:
Aktionen der Volkssolidarität zum Internationalen Kindertag
Bündnis Kindergrundsicherung