Volkssolidarität


Mecklenburg-Vorpommern

Bewegungsmelder

Inge und Peter haben Glück. Sie sind zu zweit. Aber ihre Freundin und Nachbarin Dorothé lebt allein, hat keine Angehörigen und geht schon auf die 90 zu. Vor wenigen Tagen ist sie schwer gefallen und lag einen halben Tag unbemerkt im Flur. Inge und Peter haben Dorothé erst entdeckt, als sie vor lauter Sorge die Wohnungstür aufgeschlossen haben.

Um Dorothé besser abzusichern, wollen sie nun eine Aktivitätenkontrolle installieren. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Und so funktioniert der Bewegungsmelder

Der Bewegungsmelder registriert eine alltägliche Aktivität des Nutzers, zum Beispiel den Gang zum Kühlschrank oder ins Bad.

Die Zeiten für die Aktivitätenkontrolle sind jeweils individuell einstellbar. Bemerkt der Schubladenkontakt oder Bewegungsmelder in diesem Zeitfenster keine Aktivität, schickt er einen Ruf an eine Kontaktperson oder die Hausnotruf-Zentrale. Somit können auch Notfälle erkannt werden, wenn z.B. bei einem Sturz in der Wohnung kein Notruf über den Funkhandsender ausgelöst werden kann, weil dieser auf dem Tisch liegen gelassen wurde.

Dorothé war zunächst skeptisch. Sie befürchtete, nun ständig überwacht zu werden. Aber Peter konnte sie beruhigen.

Sämtliche Informationen bleiben innerhalb Ihrer Wohnung. Daten werden nicht gesammelt und versendet.