Volkssolidarität


Mecklenburg-Vorpommern

Aktivitätenkontrolle – Absicherung für Alleinlebende

Inge und Peter haben Glück. Sie sind zu zweit. Aber ihre Freundin und Nachbarin Dorothé lebt allein, hat keine Angehörigen und geht schon auf die 90 zu. Vor wenigen Tagen ist sie schwer gefallen und lag einen halben Tag unbemerkt im Flur. Inge und Peter haben Dorothé erst entdeckt, als sie vor lauter Sorge die Wohnungstür aufgeschlossen haben. 

Um Dorothé besser abzusichern, wollen sie nun eine Aktivitätenkontrolle installieren. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. 

Einfache Aktivitätenkontrolle

Wurde Kaffeemaschine oder Mikrowelle benutzt? Wurde der Kühlschrank oder die Besteckschublade geöffnet? Lief der Fernseher? Sensoren in der Wohnung überwachen die täglichen Aktivitäten des Bewohners. Weichen diese von den Gewohnheiten ab, wird die Kontaktperson informiert. So geben eine unbenutzte Mikrowelle und eine ungeöffnete Besteckschublade unter Umständen einen Hinweis darauf, dass der Bewohner vergisst zu essen.

Somit steht ein kostengünstiges Personenschutzsystem für z.B. desorientierte Patienten zur Verfügung. Die Sensoren sind mit dem Hausnotrufsystem verbunden.