Volkssolidarität


Sachsen-Anhalt

Festveranstaltung des Regionalverbandes Harz in Blankenburg

Am 25. Oktober 2017 lud der Regionalverband Harz in das „Altes E-Werk“ nach Blankenburg ein, um gemeinsam mit den Mitgliedern des Verbandes das große Ereignis zu feiern.

„Unser Verband blickt auf 72 Jahre bewegte Geschichte zurück und er kann eine Erfolgsbilanz vorweisen. Auf beides können wir stolz sein“, so die Geschäftsführerin des Regionalverbandes Harz, Susanne Schmeißer, einleitend ihrer Festrede. Begrüßt werden, konnte hierzu der persönliche Mitarbeiter des Bürgermeisters der Stadt Blankenburg Hasso Effler.

Eingeladen waren zu dieser Festveranstaltung Vorstände und Mitglieder aller Ortsgruppen, die Mitglieder des Beirates sowie die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter. „Volkssolidarität war eine Notwendigkeit und sie wurde gelebt - bis heute." „Drei untrennbar miteinander verbundene Säulen bilden das Grundgerüst der Volkssolidarität“, so die Geschäftsführerin.

Die Sozialpolitische Interessenvertretung stellte auch in diesem Jahr wieder ganz klar ihre Standpunkte dar, unter anderem bei den Themen: Renten- und Seniorenpolitik, Stellungnahme zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz, Pflegestärkungsgesetz - Notwendigkeit einer besseren und einheitlichen Ausbildung in der Pflege, um nur einige zu nennen.

Eine zweite Säule der Arbeit sind die Sozialen Dienstleistungen, ein sehr starkes Standbein unseres Verbandes. Sie beinhalten unsere Pflegedienste, die stationären Einrichtungen, wie Pflegeheime, Demenz-WG´n oder auch Wohnanlagen für Senioren, um nur einige zu nennen. Ferner aber auch unsere Kindertageseinrichtungen, Horte und Jugendclubs. In diesem Bereich sind unzählige Mitarbeiter tätig. Im Regionalverband Harz und Kreisverband Aschersleben/Staßfurt/Quedlinburg sind 102 hauptamtliche Mitarbeiter tätig.

Dazu zählen Staßfurt, Aschersleben, Quedlinburg, Halberstadt, Blankenburg, Wernigerode und viele der kleineren Gemeinden des Umlandes. An dieser Stelle bedankte sich die Geschäftsführerin bei ihrem Team des Regionalverbandes Harz und des Kreisverbandes Aschersleben/Staßfurt/Quedlinburg.

Als dritte Säule verweist Susanne Schmeißer auf den Mitgliederverband. „Diese Säule verkörpern Sie, als Mitglieder, Volkshelfer und Vorstände in unseren Ortsgruppen.“ Aktuell hat der Regionalverband Harz 1615 und der Kreisverband ASL/SFT/QLB 1930 Mitglieder, eine starke Mitgliederorganisation. „Es ist uns gelungen, Tradition und Zukunftsorientierung miteinander zu verbinden. Zentrales Leitmotiv unseres Verbandes war und ist das „Miteinander – Füreinander – Solidarität leben“.

Der Jahrestag der Volkssolidarität ist besonderer Anlass, das ehrenamtliche Engagement im Verband zu würdigen und anzuerkennen. Die Bereitschaft, sich zu engagieren und anderen freiwillig zu helfen, gehört zu unserer Tradition. „Wir danken den Mitgliedern für ihre Treue, den Ehrenamtlichen für ihr engagiertes Handeln, den hauptamtlichen Mitarbeitern für ihre Arbeit“, so die Geschäftsführerin.

Ein besonderer Dank ging an verdiente Mitglieder, Menschen wie du und ich, Menschen, die das Rückgrat unseres Verbandes bilden, aber oft nach außen hin nicht so stark in Erscheinung treten. Ihnen zu danken, übernahm Hildburg Schneemilch, Vorsitzende des Beirates des Regionalverbandes Harz gemeinsam mit der Geschäftsführerin Susanne Schmeißer.

„Vergessen werden sollte jedoch nicht: Ehrenamt kann kein Hauptamt ersetzen. Ich wünsche mir , dass es hoffentlich irgendwann, und nicht in allzu ferner Zukunft, für gemeinnützige Vereine, wie die Volkssolidarität einer ist, öffentliche finanzielle Förderungen auf kommunaler, Länder- oder Bundesebene geben wird. Denn die Menschen die betreut werden, sind nicht einfach nur Mitglieder der Volkssolidarität, sondern Bürgerinnen und Bürger in den Dörfern, Städten, Landkreisen und Bundesländern.“

Den kulturellen Part dieser Festveranstaltung übernahm der Chor „Das Teufelsmauer-Echo Timmrode“ unter Leitung von Ilona Ulrich, der mit seiner Titelauswahl zum Schunkeln und Mitsingen einlud und somit ein würdiges Dankeschön den Mitgliedern des Regionalverbandes überbrachte.

 

Auszeichnung mit der „Silbernen Solidaritätsnadel“

Vera Fischer                        OG Hüttenrode

Margarete Großmann       OG 10 Blankenburg/Oesig

 

Auszeichnung mit der „Bronzenen Solidaritätsnadel“

Irmgard Wendt                    OG 4 Blankenburg

Christa Strohmeyer           OG Wasserleben

 

Auszeichnung mit der „Ehrenurkunde“

Hannelore Brüser              OG Ilsenburg

Jutta Seefeld                      OG 3 Blankenburg

Elfi Hecht                             OG Rübeland

Christa Schummy             OG 8 Blankenburg

 

Auszeichnung mit der „Ehrenlakette“

Ilona Ulrich                          Chorleiterin der Chöre:

·                                              Die Wienröder Wanderfreunde“

·                                              Das Teufelsmauer-Echo Timmrode“

                                               Mitglied OG 8 Blankenburg