Volkssolidarität


Sachsen

VS nun bestens versorgt mit Mundschutzmasken

Verein erklärt Hilfeaufruf nach Stoff-Exemplaren für erfolgreich beendet

Bewohnerin Regina Gerhardt (r.) übergibt in Radeberg selbst genähte Mundschutzmasken an die VS.Dank dutzender Unterstützer ist der Mundschutz-Engpass beim Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen abgewendet. Binnen einer Woche erreichten den Regionalverband rund 500 Mundschutzmasken aus Stoff - angefertigt von einer Vielzahl ehrenamtlicher NäherInnen wie Regina Gerhardt (Foto) aus Radeberg. „Damit sind unsere beiden ambulanten Pflegedienste auch im Hinblick auf das lange Osterwochenende bestens versorgt“, sagt VS-Vorstand Frank Stritzke.

 

Auch das Personal in den elf Seniorenwohnanlagen sei nun reichlich ausgestattet. Weitere Exemplare werden daher aktuell nicht mehr benötigt. Das allerherzlichste Dankeschön des Vereins für so viel Solidarität gilt allen NäherInnen, Stoffspendern und -zuschneidern, Know-how-Gebern und Helfern jedweder Art.

 

Die Resonanz auf den Hilfeaufruf der VS am 25. März übertraf alle Erwartungen. Dutzende Hilfsangebote aus ganz Sachsen gingen per E-Mail, Telefon und über Facebook ein. Der VS-Pflegedienst in Coswig, der die Aktion koordinierte, erhielt etwa 20 E-Mails und 70 Anrufe. Allein am Wochenende 28./29. März hinterließen noch 16 Personen auf dem Anrufbeantworter das Angebot, den Verein zu unterstützen.

 

Tagespflege-Mitarbeiterin Christine Maschke mit Elan bei der Näharbeit.„Es gab aber auch Leute, die unsere Mitarbeiter angesprochen haben und ihnen Stoffe oder genähte Masken einfach mitgegeben haben“, sagt Manuela Hickethier vom ambulanten Pflegedienst „Meißner Umland“ mit Sitz in Coswig. Nicht zu vergessen die vielen Kita-ErzieherInnen der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen, die durch den internen Aufruf fleißig genäht haben. Auch Mitarbeiter aus anderen Bereichen – etwa der im Moment geschlossenen VS-Tagespflege in Radeberg (Foto) – saßen Stunden über Stunden an der Nähmaschine. Selbst Angehörige von Mitarbeitern schlossen sich der Aktion an.

 

In Radeberg funktionierte Regina Gerhardt, Bewohnerin der VS-Seniorenwohnanlage "Am Heiderand", ihre Wohnung zur Nähstube um und überreichte ihre vielen fertigen Stoffmasken dem VS-Personal (großes Foto ganz oben). Auch die Angehörige einer Bewohnerin der Radeberger VS-Wohnanlage "Am Markt" warf die Nähmaschine an und brachte zahlreiche Mundschutzmasken vorbei.

 

Diese bunten Mundschutzmasken hat eine Patientin für die Therapeuten des Radebeuler Diagnostik- und Beratungszentrums (DBZ) genäht.Sogar Patienten und deren Familienmitglieder beteiligten sich an der Mission. Sie nähten zum Beispiel für den VS-Pflegedienst „Radeberger Umland“ und für das Diagnostik- und Beratungszentrums der VS in Radebeul.

 

„Es sind wirklich super viele, die einfach spontan geholfen haben“, sagt Manuela Hickethier vom Pflegedienst in Coswig.

Ihnen allen wünscht der Regionalverband ein sonniges Osterfest bei bester Gesundheit!!!