Volkssolidarität


Sachsen

VS engagiert sich für Hilfe in Rumänien

Pflegeheim in Radebeuler Partnerkirchgemeinde Klausenburg eingeweiht

Mit einer Radebeuler Delegation unter Leitung des OB hat VS-Geschäftsführer Frank Stritzke am 13.10. in Rumänien an der Einweihung des neuen Altenpflegeheims in Klausenburg teilgenommen. Es handelte sich um eine Delegation des Radebeuler Fördervereins „Klausenburg“, dem die VS angehört. Die Gruppe war eingeladen, dem Festgottesdienst und der Eröffnung beizuwohnen. Der Bischof des siebenbürgischen Kirchendistrikts, Bela Kato, durchschnitt mit der ersten Bewohnerin ein Band (Foto: Fördervein Klausenburg).

 

Zudem segnete der Bischof das Haus. Die Radebeuler Delegation übergab einen Spendenscheck über 20.000 Euro zur Anschaffung zweier Pflegebadewannen.

 

Das Altenpflegeheim wird dringend benötigt. Denn die Stadt Klausenburg verfügt bei einer Einwohnerzahl von 300.000 Personen über nur rund 300 stationäre Pflegeplätze. Das neu entstandene Heim gibt 70 Senioren ein Zuhause. Alle Plätze sind bereits reserviert.

 

Der zwei Millionen teure Neubau (Foto: Förderverein Klausenburg) wurde durch Spendengelder unterstützt, die die Radebeuler Lutherkirchgemeinde mit dem eigens gegründeten Förderverein „Klausenburg“ seit fünf Jahren durch viele Aktionen organisierte. Die Klausenburger Kirchgemeinde ist die Partnergemeinde der Radebeuler Lutherkirchgemeinde.


Die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen ist seit 2014 Mitglied des Fördervereins „Klausenburg“, um zur Realisierung des Pflegeheim-Projekts beizutragen. Für die Ausstattung des Hauses spendete sie unter anderem Pflegebetten und Rollatoren. Auch junge Pflegefachkräfte aus Klausenburg hospitierten bereits bei der VS.


Noch ist das Projekt nicht abgeschlossen. Die Betriebserlaubnis steht bislang aus, da noch Brandschutzauflagen zu erfüllen sind. Auch hier ist der Förderverein „Klausenburg“ wieder gefordert.

 

Eine Pflegefachkraft in Rumänien verdient monatlich umgerechnet rund 500 Euro. Die Pflegekräfte für das Altenpflegeheim in Klausenburg stammen aus den umliegenden Dörfern. Sie werden täglich per Fahrdienst zum Dienst geholt. Rumänien hat mit einer großen Abwanderung junger Menschen zu kämpfen. 5 Millionen junge Menschen haben das Land bereits verlassen.