Volkssolidarität


Sachsen

VS beteiligt sich an #unteilbar-Demo in Dresden

Am 24. August unterstützte der Kreisverband den Block „Soziales in Vielfalt“

„Es ist richtig, dass wir hier waren“, sagte Franz Berndt, nachdem er und seine Familie am 24.8. an der Großdemonstration #unteilbar in Dresden teilgenommen hatten. Er und seine Frau Juliane sind bei der VS  als Erzieher tätig. Franz Berndt engagiert sich zudem im Betriebsrat. Ihnen war die Unterstützung der Aktion für Demokratie und Menschenrechte ein wichtiges Anliegen. Auch VS-Kita-Sachgebietsleiterin Petra Ludewig gehörte zu den rund 40.000 Menschen, die ein Zeichen für Solidarität und gegen Ausgrenzung setzten.

 

Die friedliche #unteilbar-Demo wurde von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis organisiert. Es beteiligten sich Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten. Auch viele junge Familien liefen mit.

 

Die rund 4,6 Kilometer lange Route ging vom Altmarkt zur Cockerwiese über folgende Stationen: Pirnaischer Platz – St. Petersburger Straße – Rathenauplatz – Carolabrücke – Wigardstraße – Rosa-Luxemburg-Platz – Albertbrücke – Sachsenplatz – Sachsenallee – Güntzplatz – Güntzstraße – Straßburger Platz – Grunaer Straße – Blüherstraße.

 

Am Rande der Strecke wurde von verschiedenen Gruppen musiziert. Im Demonstrationszug fuhren geschmückte Trucks und auch kleine Autos mit. Aus ihnen berichteten Sozialarbeiter und andere Praktiker aus der Flüchtlingssozialarbeit, wie menschenrechtsfern oft geltende Gesetze sind.

 

Im Vorfeld der Demo unterzeichnete die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen die "Erklärung für eine menschenrechtsorientierte Sozial-und Bildungsarbeit in Sachsen". Diese Erklärung geht auf die Initiative des Deutschen PARITÄTischen Wohlfahrtsverbands Landesverband Sachsen zurück. Weitere Unterzeichner sind der VS-Landesverband Sachsen sowie zahlreiche VS-Verbände.

 

Die Volkssolidarität versteht sich gemäß ihrem Leitbild als eine "Gemeinschaft von Menschen für Menschen aller Generationen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer nationalen und religiösen Zugehörigkeit." Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als antifaschistisches Bündnis gegründet, um Einheimischen, aber auch Geflüchteten in der Wintersnot 1945/1946 zu helfen.

 

Aus dieser Tradition heraus stellt sich die VS gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus. Der Kreisverband schließt sich der Position des Bundesverbands der Volkssolidarität an, wonach das von der AfD propagierte Weltbild unvereinbar ist mit dem der VS. Im Beschluss des Bundesvorstands der Volkssolidarität vom 29.06.2019 heißt es: "Wer als Mitglied, Beschäftigte/-r oder Verantwortungsträger/-in die grundlegenden Werte des Verbandes nicht teilt und rechtsextremistische beziehungsweise rechtspopulistische Positionen vertritt oder unterstützt, hat in der Volkssolidarität keinen Platz."