Volkssolidarität


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Volkssolidarität in China gefragt

Am 23. Juli stellt die VS ihr Kita-Konzept in Ningbo südlich von Shanghai vor

Die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V. (VS) ist als Kita-Experte nach China eingeladen. Geschäftsführer Sven Krell und Kitaleiter Andreas Reupert reisen in die ostchinesische Millionenstadt Ningbo. Dort präsentieren sie am 23. Juli auf einem Kongress die Philosophie der VS als freiem Kita-Träger. Ausgewählt wurde der Verein aufgrund seiner 27-jährigen Erfahrung als Betreiber von Kitas mit Krippen. Das Referentenduo rückt die frühkindliche Bildung in Krippen in den Mittelpunkt der Präsentation.

 

 

Sven Krell und Andreas Reupert sprechen zu künftigen privaten Betreibern von Kinderkrippen in China. Diese besuchen den Kongress, um fachliche und praktische Tipps für den Aufbau eigener Krippen zu erhalten.

 

Der Bedarf an derartigen Einrichtungen ist eine Folge der veränderten Bevölkerungspolitik in China. Um einer Überalterung entgegenzusteuern, hat die Regierung im Jahr 2015 die strikte Ein-Kind-Politik gelockert. Diese war in den siebziger Jahren eingeführt worden. Nun dürfen Ehepaare zwei Kinder bekommen.

 

Eingeladen ist die VS von der Unternehmensgruppe HABA-Firmenfamilie, zu der unter anderem die Marken HABA und Wehrfritz gehören. Mit der Wehrfritz GmbH, dem deutschen Marktführer im Bereich Kita-Möbel, verbindet die VS seit vielen Jahren eine Kooperation unter dem Motto „Von der Praxis für die Praxis“. Bereits seit Anfang der 1990er-Jahre testen VS-Kitas neue Spiel- und Möbelkreationen des fränkischen Herstellers. Diesem liefern sie vor der Marktreife Anregungen zur Verbesserung. Zudem veranstalten Wehrfritz und VS seit 2008 gemeinsam die Pädagogischen Wehrfritz-Fachtage im Osten Deutschlands, zuletzt im vergangenen Jahr in Radebeul (Foto).