Volkssolidarität


Sachsen

Pflege-Ausbildung geschafft!

Alle sechs frisch gebackenen Pflegefachkräfte bleiben bei der VS

Die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen hat ihren sechs ausgelernten Azubis im Bereich Altenhilfe zur abgeschlossenen Ausbildung gratuliert. „Wir sind in der komfortablen Lage, dass alle bei uns bleiben wollen“, sagte VS-Verwaltungsleiterin Corinna Falk am 15. August erfreut. In der Geschäftsstelle des Vereins auf dem Radebeuler Körnerweg überreichte sie den Fachkräften die Arbeitsverträge und versicherte: „Wir begleiten Sie auch weiterhin gerne. Bei uns sind Sie gut aufgehoben.“

 

Als Überraschung erhielten die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein originelles VS-T-Shirt mit der Aufschrift „Geballte Pflegekompetenz“. Auch den Ausbilderinnen wurde mit einem speziell bedruckten T-Shirt für ihr Engagement gedankt.


VS-Geschäftsführer Sven Krell wünschte den examinierten Altenpflegern einen guten Start ins Berufsleben. Er merkte an, dass sie der gute Ruf der Volkssolidarität zum Kreisverband geführt habe und spannte den Bogen in die Gegenwart: „Jetzt sind Sie mit verantwortlich, dass der gute Ruf der Volkssolidarität erhalten bleibt.“


Auch die nächsten Azubis stehen bereits in den Startlöchern: Im ambulanten VS-Pflegedienst Radeberger Umland hat am 15. August eine junge Frau ihre Ausbildung zur Altenpflegerin begonnen. Im ambulanten VS-Pflegedienst Meißner Umland mit Sitz in Coswig starten im September vier Azubis in die Lehre. Die Ausbildung dauert drei Jahre. In dieser Zeit wechseln sich Berufsschule und Praxis beim ambulanten Pflegedienst ab.

 

Ausbildung in der Pflege wird einheitlicher gestaltet


Ab 2020 ändert sich die Ausbildung in der Pflege grundlegend. Gemäß Pflegeberufegesetz wird sie einheitlicher gestaltet. Das ermöglicht den Ausgebildeten, in allen Bereichen der Pflege zu arbeiten: In der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege oder in der Altenpflege. In den ersten zwei Ausbildungsjahren bekommen alle Lehrlinge gleiche Lerninhalte vermittelt. Wer sich zu Beginn der Ausbildung für die Alten- oder Kinderkrankenpflege entschieden hat, kann sich nach diesen zwei Jahren noch einmal umorientieren. Ab dem dritten Ausbildungsjahr steht es den Azubis dann frei, die generalistische Ausbildung fortzusetzen oder zwischen Kinderkranken- oder Altenpflege zu wählen.


Wer seine Lehrzeit nach dem zweiten Jahr beendet, kann den Abschluss zur Pflegeassistenz erlangen. Danach bestehen flexible Einsatzmöglichkeiten.


Als Voraussetzung für die neue Ausbildung muss ein Mittlerer Schulabschluss vorliegen oder eine zehnjährige allgemeine Schulbildung. Hauptschulabsolventen können die Lehre absolvieren, wenn sie weitere Qualifikationen vorweisen können wie zum Beispiel

  • eine bereits abgeschlossene Ausbildung von mindestens zwei Jahren Dauer oder
  • einen staatlich geprüften Berufsabschluss in einem landesrechtlich geregelten Assistenz- oder Helferberuf in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer.