Volkssolidarität


Sachsen

Moritzburger Hort widmet sich dem Thema „Müll“

In den Ferien wurde das coronabedingt verlegte Umweltprojekt realisiert

Auf zur Müllwanderung: Hortkinder des Moritzburger VS-Horts "Kleiner Moritz" starten mit Abfalltüten Richtung Wald, um Entsorgtes aufzusammeln.Mit verschiedenen Aktionen hat der Moritzburger VS-Hort „Kleiner Moritz“ in den Sommerferien das Thema „Müll“ auf die Agenda gesetzt. So fanden unter anderem mehrere Müllwanderungen mit den Kindern statt. Allein am 5. August trugen die Erst- bis Viertklässler vier große Säcke Müll zusammen. Dabei stellten sie fest, dass in der Gemeinde an wichtigen Stellen Abfallbehälter fehlen. Nun wollen die Kinder Kontakt mit dem Bürgermeister aufnehmen und ihm von ihren Beobachtungen berichten.

 

Im Rahmen des Umweltprojekts lernten die Mädchen und Jungen auch das Umweltmobil kennen. Mit diesem mobilen Forscherfahrzeug des Landkreises Meißen und den Mitarbeitern erkundeten die Kinder zum Beispiel Kleintiere im Schlossteich und erfuhren allerhand interessante Zusammenhänge.



Aus Müll mach Mode: Die Hortkinder zeigten, wie kreativ das geht.Doch zum Thema „Umweltbildung“ gehört auch die Frage des Recycelns, also Wiederverwendens. Eine spezielle Form ist das sogenannte Upcycling. Dabei werden Abfallprodukte aufgewertet. Wie? Zum Beispiel durch die Entstehung von Kunstwerken aus entsorgten Dingen. Am 6. August fand eine entsprechende Modenschau und Präsentation der verarbeiteten Müll-Materialen statt. Das Hortteam war erstaunt über die vielen kreativen Ideen der Kinder.

 

Außerdem gestalten die Sieben- bis Zehnjährigen Behälter zur Mülltrennung im Schulhaus. Die Anschaffung der Eimer war erst durch die Hortkinder angeregt worden.

 

Mit allen diesen Aktionen holte der Hort das umfassende Umweltprojekt nach, das schon für März geplant gewesen war. Damals musste es coronabedingt verschoben werden.

 

Im Kindergartenbereich der VS-Einrichtung „Kleiner Moritz“ werden im Sinne eines geschärften Umweltbewusstseins bereits folgende Maßnahmen umgesetzt:

-    regelmäßige „Mülltage“ im Wald (Kinder und Erzieher sammeln Müll)
-    Verzicht auf Plastegeschirr (stattdessen wird Porzellangeschirr genutzt)
-    Bewusster Umgang mit den Ressourcen Wasser und Strom – die Kinder werden sensibilisiert
-    Mitarbeiter kommen mit dem Fahrrad zur Arbeit (die Zahl ist steigend)
-    Verzichten auf Plastemüll – Bewusstmachen und Visualisieren für Kinder und Eltern
-    Mitbringen von eigenem Geschirr zu Veranstaltungen durch Teilnehmer wie z.B. Eltern – Verzicht auf Wegwerfgeschirr