Volkssolidarität


Sachsen

Kita-Erweiterung in Radebeul-Wahnsdorf bleibt aus

Alternative Raumlösungen für Hortkinder werden weiterhin gesucht

Der vorgesehene Ausbau der Kita „Zwergenland“ in Radebeul-Wahnsdorf ist nicht finanzierbar. Diese Entscheidung hat die Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen (VS) als Bauherr gemeinsam mit der Stadt Radebeul als einem der Fördermittelgeber getroffen. Grund dafür sind die hohen Baukosten, die sich aus den Ausschreibungsangeboten der Baufirmen ergeben. Schon zur ersten Ausschreibung im September 2018 waren Kostenvoranschläge eingegangen, die den Kostenrahmen sprengen.

 

Weil sich die Fördermittelanträge auf die Kostenschätzungen vor Ausschreibung bezogen, wurde die Ausschreibung aufgehoben und gegen Jahresende wiederholt. Leider führte die zweite Ausschreibung zu einem ähnlichen Ergebnis. Gegenüber den ursprünglichen Berechnungen würden sich die Ausgaben nahezu verdoppeln. Diese Mehrkosten kann weder die VS als Träger noch die Stadt stemmen.


Zunächst sollten die Arbeiten zum Ausbau der Kita im Frühjahr 2018 beginnen und etwa ein halbes Jahr dauern. Zur Schaffung von 14 zusätzlichen Kita-Plätzen und einer besseren Platzlösung für die Hortkinder sollte der vorhandene Anbau an der Schulstraße 2 aufgestockt werden. Für diese Maßnahme waren rund 220.000 Euro geplant. Die Investition sollte mit Fördermitteln von Land und Kreis sowie der Stadt Radebeul und einem Eigenanteil der VS bestritten werden.


Der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen und der Stadt ist weiterhin sehr daran gelegen, die räumliche Situation der Hortkinder zu verbessern. Diesbezüglich sucht der Verein mit der Stadt und dem Ortschaftsrat Wahnsdorf nach alternativen Lösungen.


Aktuell können in der Kita „Zwergenland“ 90 Kinder betreut werden, 30 davon im Hort. Die Nachfrage nach weiteren Hortplätzen ist seit Jahren hoch.