Volkssolidarität


Sachsen

Kita-Betrieb an Ausweichstandorten gestartet

95 „Heideland“-Kids werden seit 1.9. in Langebrück betreut | Bus-Shuttle fährt

Abfahrt in Weixdorf: Kitaleiterin Marlen Espig mit Cleo, Katharina, Elise und Käte.Die Weixdorfer VS-Kita „Heideland“ hat ihre beiden Ausweichstandorte bezogen. Seit dem 1. September werden 95 Kinder in Langebrück auf der Jakob-Weinheimer-Straße 16 sowie auf der Bruhmstraße 6 betreut. Befördert werden sie täglich mit einem Reisebus (Foto), der als Shuttle dient zwischen dem eigentlichen Kita-Standort in Weixdorf und den Ersatzquartieren. Viele Kinder waren begeistert von den Busfahrten. Nötig ist die Auslagerung, weil im Fußbodenaufbau eines Weixdorfer Kita-Flügels Schadstoffe festgestellt wurden.

 

Darum untersagte das Dresdner Gesundheitsamt, den Gebäudeteil ab September weiterhin zu nutzen.

 

"Sie haben gezaubert", sagt Sachgebietsleiterin Petra Ludewig zu Erzieherin Annett Bormann.Die Ersatzquartiere wurden bisher von der AWO als Kita-Gebäude genutzt. Sie sollen perspektivisch abgerissen oder saniert werden. Für den Betrieb durch den Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen (VS) mussten Renovierungsarbeiten und Grundreinigungen erfolgen. Der Zeitplan war äußerst eng gestrickt. VS-Kita-Sachgebietsleiterin Petra Ludewig: „Die Stadt Dresden und die AWO waren sehr zugewandt und haben viel geleistet. Wir durften alles übernehmen, was wir übernehmen wollten.“

 

Schon lange wurde organisiert und gepackt. Am 28. und 31. August fand dann der Umzug statt. Die Partner der Erzieherinnen unterstützten tatkräftig, indem sie die Möbel und Einrichtungsgegenstände in der Weixdorfer Kita ab- und in Langebrück wieder aufbauten. Sehr geholfen hat dabei, dass die allermeisten Eltern ihre Kinder freiwillig zu Hause behalten haben.

 

Fühlen sich wohl im neuen Domizil: Erzieherin Annett Bormann mit Julius.In den neuen Domizilen fühlen sich sowohl die Fachkräfte als auch die Kinder wohl. „Wir haben hier so viel Platz, und es ist so schön, was wir aus den Räumen gemacht haben“, sagt eine Erzieherin in der Jakob-Weinheimer-Straße 16. „Die Gegend ist wirklich gigantisch“, schwärmt eine andere. „Wir sind gleich in der Heide.“ Für die Kinder sei es spannend, so viel Neues zu erleben. Auf die Frage, was sie besonders schön fänden, antworteten am ersten Tag mehrere: das Busfahren.  „Es ist toll, dass man rausgucken kann“, finden die vierjährige Käte und die dreijährige Katharina.