Volkssolidarität


Sachsen

Hort begeistert Kinder mit Tanzprojekt

Radebeuler „Wirbelwind“ organisierte Ferienprogramm mit vielen Highlights

Profitänzer Norbert Kegel bringt den Hortkindern Breakdance-Elemente bei.Trotz der Pandemiebedingungen hat der Radebeuler VS-Hort „Wirbelwind“ für die Kinder ein unvergessliches Ferienprogramm auf die Beine gestellt. Besonderes Highlight war das Tanzprojekt mit dem Radebeuler Tanzstudio MuNo. Alle sechs Dienstage in den Sommerferien wurden ab 9.30 Uhr die Musikboxen aufgedreht und im Freien Tanzschritte und -choreogaphien trainiert. Ohne viele Worte machte Profitänzer Norbert Kegel die Bewegungen und Schrittfolgen vor, und die Kinder ahmten sie nach.

 

Auf diese Weise lernten sie im Nullkommanichts Elemente aus Ballett und Breakdance. Ihre Begeisterung war kaum zu bremsen – manche wuchsen über sich hinaus. „Norbert Kegel geht auf jedes Kind ein und bestärkt es“, sagt Hortleiterin Maria Lindemann. „Als Bewegte Kita, die wir sind, ist das für unsere bewegungsaktiven Kinder ein sehr schönes Angebot.“

 

Ihre Ferienhighlights haben die Hortkinder des Radebeuler VS-Horts "Wirbelwind" gemalt und ausgehangen.Die Ferienplanung umfasste eine lange Liste von Erlebnissen für die Hortkinder. Anders als sonst entfielen Ausflüge mit weiten Anfahrtswegen. „Wegen Corona haben wir verstärkt regionale Angebote in der Nähe genutzt und Projektpartner zu uns in die Einrichtung eingeladen“, erzählt Leiterin Maria Lindemann. So gingen die Ferienkinder auf Stadtentdeckertour nach Dresden, bauten Buden im Wald und fuhren mit dem „Lößnitzdackel“ nach Moritzburg. Im Hort bastelten sie Seifen und Kerzen. An heißen Tagen konnten sie sich im Garten am neuen Wassersprinkler abkühlen. Zur Ruhe kamen sie dann bei Yoga und progressiver Muskelentspannung, wobei Stefanie Eger die Anleitung übernahm. Die Entspannungsexpertin ist als Ergotherapeutin im Diagnostik- und Beratungszentrum (DBZ) tätig, das ebenfalls zum Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen gehört.

 

Ein weiterer Ferienhöhepunkt im Hort "Wirbelwind" war für etliche Kinder der Erste-Hilfe-Kurs. Einige schwärmen auch noch immer vom Besuch bei der Lebenshilfe Dresden in der Recyclinganlage von Elektronikaltgeräten. Hier bekamen alle Kinder ein altes Handy in die Hand und durften es öffnen. Dann erfuhren sie von einem Fachmann, was darin so alles verbaut ist. Auch die Mädchen waren fasziniert von diesem technischen Innenleben. Eines möchte seitdem „Handyzerlegerin“ werden.