Volkssolidarität


Sachsen

Gräfin Cosel gratuliert dem Papageienpalast

Die Coswiger Seniorenwohnanlage Lutherstraße begeht 20-jähriges Bestehen

Die Leiterin der Seniorenwohnanlage, Silke Krause (links), mit Reichsgräfin Cosel alias Birgit Lehmann.Mit einem Festwochenende hat die Coswiger VS-Seniorenwohnanlage „Lutherstraße“ vom 30.8. bis 2.9. ihren 20. Geburtstag gefeiert. Den krönenden Abschluss bildete die Plauderei mit „Gräfin Cosel“. Zur besten Kaffeezeit konnten die Bewohner/innen der Anlage Birgit Lehmann in ihrer Paraderolle erleben. Untermalt wurde der höfische Nachmittag stilecht vom Duett von „Concerto Belotto“. Zu den Gratulanten gehörte von der Stadt Coswig die Fachgebietsleiterin des Bereichs Soziales und Wohnen, Anja Illgen.

 

Am Festtag Nr. Zwei hatte das Team der Wohnanlage die Bewohnerinnen und Bewohner zu einem musikalischen Frühschoppen mit dem Großerkmannnsdorfer Blasorchester eingeladen.

 

Der Auftakt hatte in der Eröffnungsveranstaltung am Freitag bestanden. Kinder der Coswiger VS-Kita „Spitzgrundspatzen“ hatten ein kleines Musikprogramm vorbereitet. Die fünf "Ureinwohnerinnen" der Anlage, die seit der Eröffnung hier wohnen, erhielten ein Dankeschön.

Die Leiterin der Wohnanlage, Silke Krause, sagte: "Die Anlage ist sehr beliebt und gefragt." Fast jeden Tag kämen Anfragen für eine Wohnung. Die Gründe liegen für sie auf der Hand: "Bei uns im Betreuten Wohnen ist große Selbstständigkeit gegeben", so Silke Krause. "Wir haben den Markt, die Hauptstraße und die Kirche gleich nebenan. Und es ist ein schönes Miteinander."

VS-Geschäftsführer Frank Stritzke erinnerte in seiner Festrede daran, dass einst die Wohnanlage beim Bau von vielen Coswigern „Papageienpalast“ getauft wurde. Eine weiß-blau-rote Fassade galt 1999 noch als ungewöhnlich farbenfroh. „Aber wir sind bekannt dafür, etwas Besonderes zu machen“, sagte Frank Stritzke. Auch berichtete er, welchem Umstand es zu verdanken ist, dass die Volkssolidarität die Wohnanlage kaufen konnte: Dem Umstand der Finanzkrise 2008.

 

In diesem Jahr – quasi als Geburtstagsgeschenk – investierte die Volkssolidarität in die Verschönerung der Außenanlagen. Der Innenhof wurde neu gestaltet und unter anderem mit einer halbrunden Holzpergola ausgestattet, die schattige Sitzplätze bietet. Der Parkplatz wurde mit einem Sicherheitstor versehen. Auch die Terrassen an der Lutherstraße, die sich im Laufe der Zeit gesenkt hatten, wurden saniert und begradigt.