Volkssolidarität


Sachsen

Ein extra Lichtblick zum Osterfest

VS-Wohnanlagen erfreuen Senioren mit besonderer Oster-Überraschung

Österliche Überraschungstüten für die BewohnerInnen der Radeberger VS-Seniorenwohnanlagen "Am Markt" und "Am Heiderand". Foto: Kerstin LochMit liebevoll zusammengestellten Oster-Präsenten haben die VS-Seniorenwohnanlagen ihren BewohnerInnen in Coronazeiten etwas Abwechslung beschert. In den beiden Radeberger Seniorenwohnanlagen „Am Markt“ und „Am Heiderand“ packte das Team um Leiterin Kerstin Loch 113 Überraschungstüten. Die für die Damen enthielten ein blaues Schaltuch mit Blumenmotiv und Sekt, jene für die Herren waren mit einer Handcreme, einem sog. Zauberhandtuch und Sekt gefüllt.

 

Außerdem war jedes Ostertütchen mit einem Gruß des Teams bestückt. Die gereimten Zeilen nahmen auch Bezug auf die Corona-Pandemie und lauteten in Auszügen: "Möge es (das Osterfest) vor allen Dingen Freude und Gesundheit bringen."


Der Osterhase alias Wohnanlagenleiterin Kerstin Loch beim Verteilen der österlichen Überraschungen.Dann war der Osterhase am Zug - ein freundlicher Geselle mit Mundschutz, Schutzhandschuhen und unsichtbaren Ohren. Er verteilte die Ostertüten so, dass sie schließlich am Türknauf aller Wohnungen baumelten. Spätestens, als das VS-Team den Bewohnern am Gründonnerstag das Mittagessen vorbeibrachte, war die Überraschung groß. „Die Leute haben sich diesmal besonders toll gefreut“, sagt Wohnanlagenleiterin Kerstin Loch. „Es war zu spüren, wie herzlich die Freude ist.“ Selbst über die Osterfeiertage sprachen Bewohner ihren Dank noch auf den Anrufbeantworter des Büros.

 

Auch wurden die Wohnanlagen wie in allen Jahren wieder hübsch geschmückt. In dem Haus „Am Markt“ etwa zierten Ostercollagen die zwei Eingänge. Ostercollagen, die von Kindern der Radeberger VS-Kita „Radeberger Kinderland“ gestaltet wurden.

 

Diese österliche Collage haben Kinder der VS-Kita "Radeberger Kinderland" für die Senioren der VS-Seniorenwohnanlage "Am Markt" gestaltet. Foto: Kerstin Loch„Die Stimmung bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ist gut“, sagt Kerstin Loch. „Sie halten sich sehr gut an die Abstandsregelung und verlassen die Wohnanlage nur dann, wenn es wirklich einen triftigen Grund gibt.“ Der Wohnanlagenleiterin zufolge vergewissern sich einige Seniorinnen und Senioren sogar bei ihr und ihren Kolleginnen, wenn sie in die Apotheke gehen möchten.

Um die persönliche Verbindung in Zeiten der Kontaktbeschränkung zu erhalten, lässt sich das VS-Team bewusst viel Zeit beim Austeilen der Mittagessen. Die Mitarbeiter tragen Mundschutz und Handschuhe, beachten einen großen Sicherheitsabstand zu den Wohnungstüren, halten aber dennoch mit jedem Bewohner einen kleinen Schwatz. „Unsere Bewohner spüren die Fürsorge“, sagt Kerstin Loch. „Das ist wichtig."