Volkssolidarität


Sachsen

450 Kinder besuchen Notbetreuung der VS-Kitas

Die Zahl hat sich durch die gelockerte Regelung mehr als verdoppelt

Noch sind die Garderoben in den Kitas recht leer. Doch aufgrund der gesetzlichen Lockerung für die Notbetreuung füllen sie sich allmählich wieder.Die seit dem 18. April geltenden erweiterten Möglichkeiten der Notbetreuung machen sich in den VS-Kitas deutlich bemerkbar. Am 22. April wurden 442 der normalerweise 3.500 Kinder betreut. Das entspricht knapp 13 Prozent und gegenüber den vergangenen Wochen einer reichlichen Verdopplung der Kinderzahlen. Während der Notbetreuung werden alle pädagogischen Angebote in den Kitas ausgesetzt. Die Erzieherinnen und Erzieher betreuen die Kinder in kleinen, aber altersgemischten Gruppen.

 

Die aktuelle Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen löst jene Allgemeinverfügung ab, die vom 24. März bis 17. April in Kraft war. Bereits diese hatte erste Lockerungen bezüglich des berechtigten Personenkreises enthalten, so dass mehr Eltern die Kita-Notbetreuung in Anspruch nehmen konnten. Dadurch war der Prozentsatz der Kinder in den VS-Kitas von 2,6 Prozent unmittelbar nach dem Lockdown auf rund 5 Prozent der normalerweise 3.500 betreuten Kinder gestiegen.

 

Aufgrund der nun deutlich gestiegenen Betreuungszahlen hat am 21. April auch die Radebeuler VS-Küche auf der Nizzastraße ihren Betrieb wiederaufgenommen. Sie kocht Mittagessen für die notbetreuten Kinder in den VS-Kitas in Radebeul, Coswig, Moritzburg und Weinböhla.

 

Der Regionalverband Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen e.V. betreibt insgesamt 21 Kitas. Diese verteilen sich in den Landkreisen Meißen, Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie in der Landeshauptstadt Dresden.