Volkssolidarität


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Soziale Teilhabe aller Kinder

Bündnissitzung des Bündnisses Kindergrundsicherung

Auf der Aprilsitzung des Bündnisses Kindergrundsicherung stellten Antje Funcke und Marlon Brandt von der Bertelsmann Stiftung das Konzept der Bertelsmann Stiftung zur Neuaufsetzung oder Neubestimmung der kindlichen Existenzsicherung und das Teilhabegeld vor. Die Volkssolidarität untersützt seit Januar das Bündnis Kindergrundsicherung. 

Schwerpunkt der Diskussion war, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten sowie Kooperationsmöglichkeiten und gemeinsame Impulse zur Weiterentwicklung des Konzepts auszuloten. 

Die Stiftung ist im Prozess der Fortschreibung des Konzepts neben dem Bündnis Kindergrundsicherung im Austausch. Funcke und Brandt weisen unter anderem auf die quantitative und qualitative Erhebung der Sabine Andresen Childrens World hin, welche die Möglichkeit biete, sich grundsätzlich mit der Frage zu befassen, was für ein gutes Aufwachsen gemessen an einer „normalen“ Kindheit nötig sei. Die Debatte um Cent-Beträge habe die Diskussion der vergangenen Jahre kaum weitergebracht. Vielmehr wolle man sich dafür einsetzen, dass es perspektivisch zu einer anderen Sozialberichterstattung komme. Dazu brauche es Verbündete in Wissenschaft, Politik und Verbänden.

Gemeinsam mit dem Bündnis Kindergrundsicherung wolle man sich nicht an einem Existenzminimum, sondern an echter Teilhabe orientieren. Die Diskussion um Geldleistungen und Infrastruktur sei weiterzuführen. Das Teilhabegeld und die Kindergrundsicherung seien keine Gegenmodelle sieht, sondern eine Möglichkeit strategisch gemeinsam an einer Neuberechnung der kindlichen Existenzsicherung zu arbeiten und gegebenenfalls Synergien bei der Beantwortung konkreter Fragen zu nutzen.

Der aktuelle Stand des Konzepts und dessen Weiterentwicklung sollen am 5. Juli in Berlin vorgestellt werden.

Konzept für eine Teilhabe gewährleistende Existenzsicherung für Kinder und Jugendliche der Bertelsmann Stiftung (PDF)